Fasching international

Fasching internationalViele Spaß hatten die Kinder beim 4. ntegrations- und Sportlerfasching in der Bad Dübener Turnhalle.

Bad Düben. Balancieren auf einem Balken, rollen auf der Bodenmatte, Saltos übers Trampolin und eine lange Polonaise durch die Turnhalle. Beim 4. Fasching International in Bad Düben war diese Woche wieder eine Menge los. Organisiert hatten das Spektakel die Stadt Bad Düben in Zusammenarbeit mit dem Turnverein Blau-Gelb 90 und der Bundespolizeiabteilung Bad Düben. Über 100 kleine und große Kinder aus den Vereinen und den Flüchtlingsfamilien der Kurstadt kamen als Drachen, Feuerwehrmann, Prinzessin, Clown und Indianer verkleidet in die Sporthalle Durchwehnaer Straße. "Das war jetzt schon das vierte Mal, das wir unsere Flüchtlingsfamilien aus der Stadt zum Sportler- und Integrationsfasching in die Halle geholt haben. Die haben Spaß und kommen so auch mit anderen gleichaltrigen Kindern in Kontakt", Es war wieder sehr schön", sagte Barbara Paul von der Stadtverwaltung. Alle Beteiligten hatten im Vorfeld mitgeholfen. Es gab Pfannkuchen aus Bad Düben, Süßigkeiten aus Russland, Kuchen aus Syrien und Leckerein aus Afghanistan. Zwei Stunden lang wurde getanzt, gespielt und herumgetobt. Mancher Übungsleiter aus dem Turnverein entpuppten sich als wahre Animateure. Sie tanzten, sorgten für lustige Einlagen und organisierten jede Menge Spiele. Von Anfang an dabei ist auch die Bundespolizeiabteilung Bad Düben. "Wir kommen gerne und unterstützen bei solche Integrationsprojekten. Diesmal haben wir unseren großen Bastelstand mitgebracht, wo man lustige Buttons zum anstecken malen kann", sagte Steffen Milz. Wer wollte konnte sein Können an Stufenbarren, Balken und Co. zeigen. Vor allem das Trampolin begeisterte viele. Und dabei zeigten sich viele kleine Sprungtalente. Einige waren vom Turnen sofort begeistert und wollen nach den Winterferien zum Probetraining beim Turnverein vorbeischauen. "Wir würden uns freuen, wenn sich wieder Kinder aus unseren Flüchtlingsfamilien den Vereinen aus der Stadt anschließen. Genau deswegen gibt es solche Integrationsveranstaltungen", so Barbara Paul weiter. Im nächsten Jahr soll es dann die fünfte Auflage des lustigen Integrationsfasching geben.

Schaut Euch 10 Bilder vom Fasching international an.

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Hanna Schlaak beim 62. Meißner Hallenturnfest auf dem Treppchen

Hanna SchlaakHanna Schlaak (rechts) wurde in Meißen Dritte, hinter Siegerin Annemarie Köfler aus Dresden und Jamie Dennhardt aus Chemnitz.

Meißen. Traditionell beginnt für die Turnerinnen aus dem Jugend- und Erwachsenbereich des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben das neue Jahr mit dem Meißner Hallenturnfest. "Der Vergleich ist eine Art Bestandserhebung, was nach den Ligawettkämpfen im November funktioniert oder nicht funktioniert. Danach wird das künftige Training ausgerichtet", sagte Bad Dübens Kampfrichterin Jing Ling, die jede Wochen das Training unterstützt. 160 Turnerinnen und Turner aus 37 Vereinen aus ganz Deutschland gingen in der Porzellanstadt an die Geräte. Im ersten Durchgang wurde um den Kleinen Pokal in der Leistungsklasse 3 geturnt. Und dabei zeigte sich Hanna Schlaak in guter Form. Die 16-Jährige kam nahezu fehlerfrei durch und lieferte vor allem am Balken und Boden hohe Wertungen ab. Am Ende reichten die 51,65 Punkte für den Bronzeplatz. Ihre Vereinskameradinnen Pauline Heßler belegte Platz 13 (49,75 Pkt.), Cora Rother Platz 15 (49,70 Pkt.), Sarah Engel Platz 21 (48,75 Pkt.) und Ronja Mennert Platz 27 (47,90 Pkt.). Ronja und Sarah ließen am Balken durch Stüze eine bessere Plaerung liegen. "Ich bin heute zufrieden mit meiner Leistung. Jetzt werden wir in den nächsten Wochen ordentlich trainieren, damit ich mich für die Landesmeisterschaften qualifiziere", blickte Hanna Schlaak voraus. Im Großen Pokal der Leistungsklasse 2 ging Josie Eckenigk an den Start. Die 15-Jährige hatte sich viel vorgenommen. Während ihr mit 13,55 Punkten eine der besten Balkenübungen des Tages gelang, musste sie am Boden nach einer Saltokombination auf dem Boden auffassen. Und auch am Stufenbarren entdeckte der Trainer noch zu viele Unsicherheiten. Dennoch konnte sich Josie im 41-frauenstarken Feld mit 50,30 Punkten auf einen Top-Ten-Platz turnen. Sie wurde Zehnte. Im Pokal der Meister der Leistungsklasse 1 wollte Elisa Ertel zeigen, das auch mit ihr in diesem Jahr wieder zu rechnen ist. Auf dem Weg zur Qualifikation zum Deutschland-Cup konnte die 15-Jährige jedoch nicht an allen Geräten so wie erhofft punkten. Vor allem am Balken und Stufenbarren waren noch deutliche Reserven zu spüren. Denn jeweils ein Sturz an diesem Geräten sind in dieser Leistungsklasse zu viel. "Ich weiß wo meine Fehler sind. Ich muss die kommenden Wochen nutzen, um hier noch deutlich besser zu werden. Schließlich würde ich mich gern nocheinmal für den Deutschland-Cup qualifizieren", so Elisa Ertel. Mit 46,85 Punkten landete der Teenager schließlich auf Rang sieben. Für die Bad Dübener geht es jetzt in eine Vorbereitungsphase mit Trainingscamp im Februar und Wettkämpfen im März und April, ehe es dann bei den Leipziger Bezirksmeisterschaften um die begehrten Fahrkarten zu den sächsischen Titelkämpfen geht.

Schaut Euch 26 Bilder vom 62. Meißner Hallenturnfest an.

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Blau-Gelbe holen Goldene Erdachse nach Bad Düben

GewinnerLeonie (l.) und Rieke gewinnen im Vogtland.

Pausa. Mit zwei Siegen kehrten die jüngsten Kürturnerinnen des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben jetzt vom Pokalturnen "Um die Goldene Erdachse" aus Pausa im Vogtland zurück. Rieke Stein (Ak 11) und Leonie Nannt (AK 12/13) turnten einen souveränen Wettkampf in der Leistungsklasse 4 und durften sich jeder die Goldene Erdachse, in Form eines Globusses, bei der Siegerehrung überreichen lassen. Denn Pausa im Vogtland wird nach einer alten Überlieferung schon seit hunderten von Jahren scherzhafterweise als "Mittelpunkt der Erde" bezeichnet, weil im Keller des Rathauses eine Erdachse aus dem Boden ragt. Bevor die Blau-Gelben jedes Jahr in die Turnhalle fahren, wird am Rathaus angehalten und an einer hölzernen Tür 50 Cent in einen kleinen Schlitz geworfen. Denn dann gibt es eine besondere Erleuchtung. Plötzlich geht hinter einer Scheibe ein Licht an, und vor den Augen der Bad Dübener dreht sich eine knapp einen Meter aus dem Boden ragende Welle: die Erdachse. Nach so viel Kultur konnte beim ersten Wettkampf im neuen Jahr fast nichts mehr schiefgehen. 45 Turnerinnen aus Chemnitz, Thalheim, Plauen, Lugau sowie das Sextett des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben gingen beim 37. Pokalturnen um die Goldene Erdachse an den Start. Am Auftaktgerät Stufenbarren hielten sich die Bad Dübener noch wacker, mussten aber am zweiten Gerät Balken ihrer mangelnden Körperspannung kräftig Tribut zollen. Denn bis auf Sylvia Werner, die in Pausa ihren ersten Kürwettkampf absolvierte, musste allen unfreiwillig vom Balken. Dafür konnten die Mädels am Boden wieder aufholen. Rieke Stein und ihre Schwester Levke sowie Leonie Nannt turnten mit ihren über 13 Punkten die besten Übungen des Tages. Auch am abschließenden Sprung zeigten die Blau-Gelben, das sie zum Jahresauftakt schon gut in Form sind. Der Handstand-Überschlag von Leonie Nannt brachte mit 12,50 Punkten die Tageshöchstnote. Am Ende konnte in der AK 11 der Leistungsklasse 4 Rieke Stein mit 48,20 Punkten deutlich gewinnen. Vereinskameradin Sylvia Werner kam mit 47,20 Punkten auf Platz vier. In der AK 12/13 siegte mit fast zwei Punkten Vorsprung Leonie Nannt mit 50,25 Punkten. Levke Stein kam mit 47,90 Punkten auf Platz vier, Neele Nenitschka mit 45,00 Punkten auf Rang elf und Jara Smykalla mit 44,25 Punkten auf Platz 13.

Schaut Euch 24 Bilder vom Pokalturnen an.

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Blau-Gelbe werben für "So geht Sächsisch"

Die jüngsten GeräteakrobatenDie jüngsten Geräteakrobaten des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben werben in den nächsten zwei Jahren für die Kampagne "So geht sächsisch".

Bad Düben. Der TV Blau-Gelb 90 Bad Düben ist einer von 100 Vereinen in Sachsen, der bis 2020 für die Werbekampagne "So geht Sächsisch" werben wird. Eine Jury aus Vertretern der Landesregierung und des Landessportbundes wählten die Blau Gelben mit weiteren 99 Vereinen jetzt dafür aus. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und der Präsident des Landessportbundes Ulrich Franzen gaben Ende des vergangenen Jahres den symbolischen Startschuss für den Sportvereinswettbewerb "So geht-sächsisch." Aktuell bieten über 4500 sächsische Sportvereine im Freistaat ein vielfältiges Bewegungs- und Wettkampfangebot für Jedermann an. Um dieses wichtige Engagement zu würdigen, wurde zum Vereinssportwettbewerb aufgerufen. "Wir haben uns beworben und sind sehr glücklich, einer vom den insgesamt 200 Auserwählten zu sein. Wir werden in den nächsten zwei Jahren auf unserer Wettkämpfen, Fahrten und allen Vereinsveranstaltungen für die Kampagne werben. Und auch die finanzielle Geldspritze die damit verbunden war, werden wir für unsere Kinder- und Jugendabteilungen einsetzen", sagte die stellvertretende Vorsitzende Wencke Stein. Der TV Blau-Gelb 90 Bad Düben wurden 1991 gegründet und setzt die über 180 Jahre lange Turntradition in der Kurstadt fort. Aktuell treiben über 500 kleine und großen Mitglieder in den neun Abteilungen Vorschulsport, Gerätturnen, Dance, Volleyball, Laufgruppe, Frauensport, Senioren, Rehasport und Radtouristik Sport.

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Bad Dübener Turnverein begrüßt 2019 sportlich

LäufergruppeEin Teil der Läufergruppe in der Hochzeitsallee im Kurpark.

Bad Düben. Dauerregen und ein wolkenverhangener Himmel am Neujahrsmorgen verhieß nichts gutes. Doch pünktlich zum Start des 20. Bad Dübener Neujahrslaufes des TV Blau-Gelb 90 im Kurpark klärte es auf und Petrus schickte sogar ein paar Sonnenstrahlen auf die Erde. Der Turnverein organisiert den Lauf seit dem Jahr 2000. "Hier geht es nicht um Zeiten und Plätze. Wir wollen das neue Jahr sportlich und in familiärer Atmosphäre beginnen. Wir laufen ein paar Runden durch den Park, es wird über die Silvesterfeiern geplauscht und was jeder im Laufe der nächsten 365 Tage so vor hat", erzählt Jürgen Schwertner. Und so machten sich gestern Nachmittag 24 kleine und große Läuferinnen, Läufer und eine handvoll Nordic Walker auf die 1,4 kilometerlange Runde im Park. Für manche ein ideales Training für große Ziel im Jahr. Ende April planen Läufer und Walker des Turnvereins einen Start beim Darß-Marathon an der Ostseeküste. Dort will sich auch Grit Schlaak zum ersten Mal an einen Halbmarathon wagen. "Ich trainiere bis zu drei Mal die Woche. Das sollte zum Ankommen im Ziel reichen. Ich freue mich sehr darauf", sagte die Bad Dübenerin. Seit Mitte der siebziger Jahre wird im Bad Dübener Kurpark regelmäßig gelaufen. Damals begann alles mit dem Meilen-Moped. Das gewann das Bad Dübener Leichtathletik-Urgestein Karl-Heinz Emmrich bei einer Meilentombola 1974 in Berlin, als die Laufbewegung im ganzen Land Fahrt aufnahm. Auch in Bad Düben wurde eine Laufbewegung gegründet. Jeden Sonntag schnürten hunderte Kurstädter ihre Laufschuhe und liefen durch den Kurpark. Da kamen mitunter bis zu 500 schwitzende Läufer zusammen. Auf Dauer zu viel für die Parkwege und die Organisatoren eröffneten in der Hammermühle das Laufzentrum, wo fortan regelmäßig gestartet wurde.

Schaut Euch acht Bilder vom Neujahrslauf an.

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Weihnachtsmann startet zum 160. Bad Dübener Stundenlauf

WeihnachtslaufDer Weihnachtsmann begleitete die Teilnehmer beim Bad Dübener Weihnachtslauf auf den ersten Metern im Kurpark.

Bad Düben. Der Weihnachtsmann ist für das bevorstehende Fest fit. Das hat der bärtige Alte gestern persönlich unter Beweis gestellt. Er ging gestern beim traditionellen Weihnachtslauf des Bad Dübener Turnverein Blau-Gelb 90 auf die Strecke. 26 Läuferinnen und Läufer sowie eine handvoll Walker trugen sich zum vierten Advent in die Startlisten ein. Darunter auch Sabine Schäfer. Die Delitzscherin lebt in Thetford in England und besucht über das Weihnachtsfest Freunde und Familie in Nordsachsen. "Ich laufe regelmäßig. Vom Weihnachtslauf in Bad Düben habe ich in der Zeitung gelesen. Deswegen wollte ich hier dabei sein", sagte die Engländerin. Und das sie gut per Laufschritt unterwegs ist bewies sie gleich vom Start weg. Bis zur Halbzeit jagde sie dem Führenden Matthias Rothe aus Bad Düben nur in geringem Abstand hinterher. Erst in der zweiten Hälfte des Rennens ließ sie es etwas gemütlicher angehen. Dennoch gewann Sabine Schäfer nach 60 Minuten in respektablen 13 500 Metern. Auf die Plätze liefen Nadja Zabell aus Luppa mit 10 800 Metern und Grit Schlaak vom Bad Dübener Turnverein mit 10 700 Metern. Bei den Männern siegte der Bad Dübener Matthias Rothe mit 15 100 Metern vor Sven Reuter (SV Lok Eilenburg) mit 11 700 Metern sowie Wolfgang Nadler (Rennsteiglaufverein) und Hendrik Grundmann (Delitzsch), die beide 11 600 Meter schafften. Apropos Weihnachtsmann. Der Rotmantel machte schon nach einer Runde wieder aus dem Staub. Geschenke verteilen. Für die Läufer ließ er ein paar schokoladene Kollegen als kleines Geschenk zurück. Die Bad Dübener Stunden- und Halbstundenläufe sind schon seit den siebziger Jahren Tradition in der Stadt. Damals fanden die Läufe unter Regie der Armeesportorganisation Vorwärts statt. Seit der Wende setzt der TV Blau-Gelb 90 Bad Düben diese Tradition fort. Die Streckenrekorde halten bei 30 Minuten bei den Frauen Claudia Schmidt aus Leipzig mit 7470 Metern und bei den Männern Robert Lassahn aus Waldachtal mit 8835 Metern. Über die volle Stunde haben die Leipzigerin Liane Muschler mit 15 275 Metern und Eike Loch von der LAC Quelle-Fürth mit 18 650 Metern die Bestmarken inne.

Schaut Euch die 13 Bilder vom Weihnachtslauf 2018 an.

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Bogenschießen im Fackelschein und griechische Spezialitäten

BogenschießenBogenschießen im Fackelschein am Kurhaus.

Bad Düben. Eine schöne Weihnachtsfeier mit Bogenschießen und griechischen Spezialitäten erleben jetzt Trainer, Übungsleiter, Kampfrichter, Abteilungsleiter sowie der Vereinsvorstand des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben im Kurhaus Bad Düben. Die Schützengilde veranstaltete vorher im Biergarten ein lustiges Bogenschießen im Fackelschein mit Glühweintrinken. Viele hatten zum ersten Mal überhaupt Boden und Pfeil in ihren Händen. Doch nach fachgerechter Anleitung stellten sich alle recht gut an. Danach ging es ins Kurhaus und es wurde ein lustiger Abend bei griechischem Essen, jeder Menge Ouzo und viel Spaß. Die besten Frauen beim Bogenschießen waren Mechthild Eichelkraut (25 Ringe), Jane Völz (24 Ringe) und Sabine Jörke (23 Ringe). Bei den Männern waren Helmut Lingner (43 Ringe), Steffen Brost (39 Ringe) und Thoralf Handke (33 Ringe) die Besten. Ein Dankeschön an Thomas Bock von der Bad Dübener Schützengilde und seine Mannschaft sowie an das griechische Team vom Kurhaus, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

Schaut Euch die 14 Bilder vom Bogenschießen an.

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Viele Dank an alle Helfer vor und hinter den Kulissen unserer Weihnachtsshow

Hinter den KulissenHinter den Kulissen war viel los.

Bad Düben. Im Namen des Vorstandes möchte ich allen Akteuren vor und hinter den Kulissen recht herzlich für ihren unermüdliches Einsatz bei der Weihnachtsshow bedanken. Ohne solch ein riesiges Feld an fleißigen Muttis und Omas, die wochanlang Kostüme schneiderten, Vatis und Opas die Kulissen malte und geräte schleppten, Übungsleitern, die mit den Kinder die verschiedenen Programmpunkte einstudierten und positiv "Verrückten", die alles organistorisch auf die Reihe brachten, wäre solch eine Show nicht machbar. Wir sind stolz auf Euch und freuen uns mit Euch auf unsere nächsten Höhepunkte!

Schaut Euch die 40 Bilder von "Hinter den Kulissen" an.

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LVZ-Bericht über unsere Weihnachtsshow

Bad Dübener Weihnachtsshow begeisterte

Kecke MäuschenKecke Mäuschen machen nachts in der Turnhalle Party.

Bad Düben. Nachts in der Turnhalle – da kann einiges passieren. Strom fällt aus, Glühwürmchen tanzen, Heinzelmännchen räumen auf, kecke Mäuschen machen Party, ein Ufo landet. Ja, auch Einbrecher kommen. Die Turnhalle, das ist der Saal des Bad Dübener Heide Spa und der ist komplett gefüllt. Zum 16. Mal stellte der Verein Blau-Gelb Bad Düben eine Weihnachtsshow auf die Beine. Über 150 kleine und große Mitglieder machten bei der rund 120-minütigen Show mit. Eingebettet in Choreografien mit Licht, Pyrotechnik und Musik tanzten die Akteure auf der Bühne und zeigten an den Geräten, was sie drauf haben. Von der Landesliga-Mannschaft bis zu den Vorschülern war am Boden, Barren, Reck, Trampolin und Schwebebalken war alles vertreten. Dass das Programm "Nachts in der Turnhalle" heißt, stand schon im Dezember 2017 fest. Vereins-Chef Steffen Brost gibt den groben Rahmen vor, "in der Gruppe aber nimmt das große Ganze erst so richtig Gestalt an. Jeder trägt irgendwas bei, so entwickelt sich das." Bereits im Oktober beginnen die Kleinsten unter Diana Apitzsch und ihren Mitstreitern mit den ersten Proben. Erst nach der Wettkampf-Saison können die Landesliga-Turner unter Sarah Engel ihren Part einstudieren, hatten für ihre eindrucksvoll gestaltete Geisterparty nur rund 4 Wochen Zeit. Und auch wenn mit Turnen plus Tanz das Grundgerüst der Show grundlegend festgezurrt ist – die Macher versuchen, den einen oder anderen Überraschungscoup zu landen. Diesmal in Form eines Ufos, der auf die Bühne schwebte, der Auftritt von Thoralf Handke, der mit seiner Violine und der Melodie zu "Über sieben Brücken musst Du gehen" Vize-Sachsenmeisterin Anna Mannke bei ihrer Bodenübung begleitete oder die Turnerinne der AK 8/9, die als Glühwürmchen Christina Stürmers "Millionen Lichter", in Szene setzten. Noch am Vortag hatte Handke seine 60. Geburtstag gefeiert. Klare Sache, dass er trotzdem mitmacht. Eine feste Größe sind auch die von Heike Lingner trainierten Jungs in dem von Mädchen und Frauen dominierten Verein, 15 sechs- bis Fünfzehnjährige warben mit ihren Auftritten um Nachwuchs. Vereins-Chef Steffen Brost weiß, all das ist nur mit Aufwand und Fleiß zu schaffen. Der rote Faden fürs Programm ist das eine, die Moderationen für Lisa Heinicke (24) und Kim Stein (20, die wiederum souverän durchs Programm führten, schreiben, Bühnenbilder bauen und malen, Kostüme nähen, den Heide-Spa-Saal zum Turnsaal mit Stufenbarren, Reck, Ringen und Boden umfunktionieren – all das frisst viel Zeit, Geld und einiges an Nerven. Doch irgendwie klappt es doch immer, und der große Applaus ist allen gewiss. "Ohne die Mütter und Väter, Omas und Opas und all die anderen Helfer aber würde es nicht gehen", so Steffen Brost. Mit der Show endet ein erfolgreiches Jahr für die Turner. Bei 21 Wettkämpfen waren sie dabei, holten 34-mal Gold, 40-mal Silber und 48-mal Bronze. 2019 werden sie wieder um Medaillen kämpfen. Und sicher ist jetzt schon. 2019 wird es wieder eine Weihnachtsshow geben. Dann heißt es "Eine Seefahrt, die ist lustig..."

Quelle: Kathrin Kabelitz (LVZ)

Schaut Euch die 60 Bilder der Weihnachtsshow 2018 an.

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Weihnachtsshow "Nachts in der Turnhalle"

funkensprühendes FinaleZum Schluss gab es ein funkensprühendes Finale.

Bad Düben. Unsere Weihnachtsshow "Nachts in der Turnhalle" war ein Riesenerfolg. Lauter begeisterte Zuschauer vor und glückliche Gesichter hinter den Kulissen. Fast zwei Stunden erlebten Groß und Klein was nachts in der Turnhalle passieren kann. Von Heinzelmännchen die Geräte aufräumen, schlafenden Turnerinnen über eine Geisterparty, Glühwürrmchen bis hin zu bösen Einbrechern, kecken Mäuschen sowie einem genervten Hausmeister und einem Elektriker, der etwas zu viel Strom abbekommen hat.

Schaut Euch die 60 Bilder der Weihnachtsshow 2018 an.

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Bad Dübener Geräteakrobaten erleben rasante Abfahrt im Harz

MegaziplineDie Mädels des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben wagten sich die Megazipline über der Rappbodetalsperre hinunter.

Harz. Das die Bad Dübener Geräteakrobaten bekannt für ihre manchmal doch ziemlich verrückten Aktivitäten sind, ist längst nicht mehr unbekannt. Und so ging es jetzt, als Teambildungsmaßnahme und vorfristiges Weihnachten in den Harz. Ziel des Ausfluges war Deutschlands höchste Staumauer an der Rappbodetalsperre. Dort wartete auf die Blau-Gelben die größte Doppelseilbahn Europas. Mit fast 90 Stundenkilometern rast man am liegend am Seil hängend 120 Meter über dem Abgrund über die Rappbodetalsperre bis ins Ziel. "Da gehört schon ein bisschen Mut und Nervenkitzel dazu, wenn man sich hängend, in die Liegeposition dort hinunter wagt. Aber ich hab da keine Angst. Wird bestimmt cool und ein tolles Erlebnis", sagte Cora Rother vor dem Start. Doch bevor es losgehen konnte, gab es ersteinmal die Sicherheitseinweisung. Alle mussten ihr Gurtzeug anlegen und den Helm samt Schutzbrille aufsetzen. Elisa Ertel und Cora Rother waren die ersten, die sich trauten. Anschnallen, Durchatmen und los. Das Sicherheitspersonal klinkte die Sperre aus und los ging die wilde Fahrt über der fast vier Quadratkilometer großen Talsperre. Schreiend rasten die beiden Teenager erst über Baumkronen und dann über das Wasser. Nach knapp zwei Minuten wurden sie auf der anderen Seite der Talsperre abgebremst und vom Team der Anlage in Empfang genommen. "Das war der Wahnsinn. Bloß zu kurz. Also ich würde nochmal fahren wollen", war Cora begeistert. Auch alle anderen hatten bei der spektakulären Abfahrt ihren Spaß. Doch bald steht der nächste Höhepunkt im Plan. Am Sonntag steigt die Weihnachtsshow des Bad Dübener Turnvereins und da stehen alle Turnerinnen wieder mit auf der Bühne.

Schaut Euch 10 Bilder vom Harzdrenalin an.

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Möbel aus Turngeräten

Erste BeratungErste Beratung am schicken Barrentisch. Die New-Dance-Mädels des Vereins besprechen den Männertanz für die bevorstehende Weihnachtsshow.

Bad Düben. Das die Turnriege des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben verrückt für außergewöhnliche Dinge sind, wissen mittlerweile viele. Jetzt haben sie sogar Möbel aus Turngeräten konstruiert. "Weil der Vereinsraum in die Tage gekommen war, wurde vom Vorstand beschlossen, das dieser aufgehübscht werden soll", sagte Vereinsvorsitzender Steffen Brost. Vor allem Stefan Eichelkraut, sonst für die Abteilung Radtouristik unterwegs, legte sich mit Schwiegersohn Andre und Tochter Grit nach Feierabend ins Zeug, verlegte neuen Fußboden, tapezierte die Wände und baute neue Lichter ein. Und dann hatte Vereinschef Brost noch eine ganz besondere Idee. "Wir hatten noch eine aussortierten Minibarren und ein altes Sprungpferd. Wir überlegten man, was man damit anstellen könne. Für den Müll war das zu schade. Also haben wir den Barren von der Höhe etwas eingekürzt, eine Glasplatte draufgesetzt und fertig war ein neue drei Meter lange Vereinstisch. Das Pferd dient jetzt zudem als neue Sitzbank. Beides sind schicke Unikate", erzählte Brost. Und die Idee gehen den Bad Dübenern nicht aus. Jetzt warten noch zwei alte Sprungbretter, die die Blau-Gelben von der ehemaligen Sportschule Rabenberg geschenkt bekommen haben auf eine neue Funktion.

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Eine Winzigkeit fehlte zur Bronzemedaille - Elisa Ertel und Josie Eckenigk turnten für Sachsen beim Bundespokal

BundespokalJosie Eckenigk (links) und Elisa Ertel vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben turnten für Sachsen beim Bundespokal in Hilter bei Osnabrück mit.

Osnabrück. Es sollte nicht sein. Am Ende verpassen Elisa Ertel und Josie Eckenigk vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben mit der Sächsischen Auswahlmannschaft beim Bundespokal im Gerätturnen der Leistungsklasse 1 in Hilter bei Osnabrück die Bronzemedaille nur um Haarsbreite. Mit 195,800 Punkte und einen Rückstand von nur acht Zehnteln landete die Sächsische Jugendmannschaft hinter den Turnteams aus dem Rheinland, Hamburg, Westfalen, Baden und Niedersachsen auf dem sechsten Platz. "Das war verdammt knapp. Schade, wir haben alles mögliche gegeben, was an diesen Tag ging. Leider hat es nicht ganz gereicht", resümierte Elisa Ertel. Die 15-Jährige war gemeinsam mit ihrer Bad Dübener Vereinskameradin sowie weiteren Turnerinnen aus Chemnitz und Markkleeberg für die Sächsische Auswahlmannschaft nominiert worden. Das Debakel begann bereits am Auftaktgerät Balken. Gleich vier mal mussten die Sachsen unfreiwillig vom Gerät. Nur Elisa Ertel hielt sich schadlos und kam ohne Sturz durch ihre Übung. Am Boden konnten die Sachsen punkten und erturnten mit 53,300 Punkte das zweitbeste Ergebnis im Wettkampf. Auch am Sprung hielten sie dann noch mit. Der Stufenbarren war am Ende das erwartunsgemäß schlechteste Gerät, weil hier die meisten der Übungen nicht mit den notwendigen und vorgeschriebenen schweren Elementen vollgepackt waren. Dennoch blieben Elisa und Jose mit den anderen Turnerinnen bis zu letzt optimistisch, denn sie hatte etwas im Kopf mitgerechnet und überschlagen das es vielleicht noch für eine Medaille reichen könnte. Am Ende mussten sie ihrem schlechten Auftaktgerät Tribut zollen. Ein Sturz war es dann doch zu viel und kostete letztlich die Bronze. Denn die Konkurrenz war dicht zusammen und schnappte den Sachsen die Medaille weg. "Schade. Es war knapp. Aber wir haben es am Balken selber aus der Hand gegeben. Trotzdem sind wir stolz für Sachsen bei diesen Wettkampf angetreten zu sein", sagte Josie Eckenigk. Jetzt steht bei den Bad Dübenern die nächsten Wochen kein Wettkampf mehr im Kalender. Dafür beginnen die Proben für die Weihnachtsshow "Nachts in der Turnhalle" am 9. Dezember.

Schaut Euch 14 Bilder der Wettkämpfe beim Bundespokal in Hilter an.

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Blau-Gelbe tanzen bei Jazz-Dance-Pokal auf Platz neun

Jazz-Dance-PokalBeim Dresdner Jazz-Dance-Pokal landete "zone one" auf dem neunten Platz.

Dresden. Sie können es noch. Die Mädchen und Frauen der Dance-Formation "zone one" des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben. Fast zwei Jahre trainierten sie im verborgenen und waren von der Wettkampfbühne verschwunden. Nur ein paar Auftritte im privaten Bereich, beim Stadtfest und in der Bad Dübener Weihnachtsshow fanden statt. Jetzt sind sie zurück auf der Wettkampfbühne. Und das recht erfolgreich. Denn beim Dresdner Jazz-Dance-Pokal landeten die Kurstädter auf Platz neun. "Wir hatten eine kreative Pause. In dieser Zeit haben wir uns mit dem Metier Showdance auseinandergesetzt und beschlossen vorerst nur bei solchen Wettkämpfen zu starten, da der reine Dance recht schwer ist von Anforderungen und den vorgeschriebenen Elementen", sagte Übungsleiterin Katharina Wittig. Über 40 Gruppen kamen in die Landeshauptstadt, um in verschiedenen Wettkampfformen auf das Parkett zu gehen. Die Bad Dübener traten wie weitere 21 Teams im Showdance an. Fast vier Minuten tanzten sie ihren choreografierten Mayatanz und bekamen viel Beifall vom mitgereisten Elternfanblock. Auch Pechvogel Stefanie Barth drückte ganz fest die Daumen. Denn die 16-Jährige verletzte sich eine Woche vor dem Wettkampf am Fuß und konnte nicht starten. Deswegen zog Übungsleiterin Katharina Wittig selbst das Kostüm über und trat an. "Ich war der geplante Ersatz. Allerdings ist es für mich schon etwas besonderes nach sieben Jahren als Trainer jetzt plötzlich wieder mitmachen zu müssen. Aber es ging alles gut", sagte die Medizinstudentin. Beeindruckt waren die Bad Dübener von der Wettkampfarena, denn das Event fand in der imposanten Ballsportarena in Dresden statt. Das motivierte die Blau-Gelben zusätzlich. Nach ihrem Auftritt fielen sich die 13 Akteure in die Arme. Auch ein paar Tränen kullerten. "Wir haben eine für uns super gute Leistung auf der Wettkampffläche gezeigt und waren überglücklich, dass alles geklappt hat, sogar unsere beiden Hebefiguren, die sonst im Training oft nicht geklappt habe. Viel Lob haben sich auch unsere Jüngsten, Ailia und Cynthia verdient. Sie haben ihr Wettkampfdebüt mit uns ganz klasse gemeistert. Von den Punkten haben wir uns etwas mehr erhofft. Aber wir wissen woran wir noch arbeiten müssen. Trotzdem bin ich mega stolz auf meine Truppe", sagte Wittig.

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Zweite Bad Dübener Frauenmannschaft schafft Sprung in die dritte Landesliga

Sprung in die dritte Landesliga geschafftSarah Engel, Hanna Schlaak, Ronja Mennert, Kim Stein,Julia Ignatzek, Christina Handke und Pauline Heßler (v.l.) schafften den Sprung in die dritte Landesliga.

Chemnitz. Erst gut zwölf Stunden später durften die Turnerinnen der zweiten Bad Dübener Frauenmannschaft über die Qualifikation zur dritten Sächsischen Landesliga jubeln. Sie war gerade auf dem Heimweg nach Bad Düben, als ihr Trainer ihnen die frohe Botschaft Sonntagmorgen aus der Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle via Handy mitteilte. Sarah Engel, Hanna Schlaak, Ronja Mennert, Pauline Heßler, Kim Stein, Julia Ignatzek und Christina Handke dürfen als Zweitplatzierte der Qualifikation nun doch noch aufsteigen und turnen im kommenden Jahr in der dritten Liga. Eigentlich ist das nur der erstplatzierten Mannschaft vergönnt. Und die hieß nach dem Wettkampf eigentlich SV Motor Mickten Dresden. Weil sich aber ein Team nachträglich für die kommende Saison abmeldete, profitieren die Bad Dübener davon und rücken auch noch in die Liga auf. Viel vorgenommen hatten sich die Blau-Gelben. Wollten den Aufstieg mit einem Sieg in der Qualifikation direkt festmachen und abends den gleich noch im Hotel ordentlich mit Sekt begießen. Das erste Gerät Stufenbarren lief gut. 50,30 Punkte der besten vier Turnerinnen in der Addition flossen auf das Punktekonto. Dann kam der Balken und gleichzeitig ein Sturzfestival. Insgesamt fünf Mal mussten die Bad Dübener Frauen unfreiwillig vom Balken. Und jedesmal kassierten sie dafür einen ganzen Punkt Abzug. "Das war eine Katastrophe. Nur Hanna Schlaak blieb fehlerfrei und turnte ein Klasseübung", war der Trainer nach dem Gerät nicht begeistert. Erst am Boden konnten die Bad Dübener Frauen etwas am verlorenen Vorsprung aufholen. Zwar waren auch sie am abschließenden Sprung die Besten aller Qualifikationsmannschaften, doch am Ende mussten sie ihrer Leistung am Balken ordentlich Tribut zollen und belegten mit 196,75 Punkten, hinter dem Team des SV Motor Mickten Dresden (199,45 Pkt.), den zweiten Platz. Dritte wurde die Mannschaft des TSV Flöha (183,55 Pkt.). "Das ist heute irgendwie blöd gelaufen. Wir waren sicherlich aufgeregt und vielleicht etwas unkonzentriert. Anders kann ich mir den Balken nicht erklären. Hier sind wir sonst eigentlich immer recht sicher", resümierte Sarah Engel nach dem Wettkampf. In der Einzelwertung schaffte es Kim Stein mit 49,05 Punkten auf den dritten Platz, Pauline Heßler auf Rang vier und Sarah Engel auf Platz sechs.

Schaut Euch 21 Bilder der Landesliga-Qualifikation in Chemnitz an.

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Elisa Ertel und Josie Eckenigk in der Sachsenauswahl beim Deutschlandcup

Elisa Ertel und Josie EckenigkJosie Eckenigk (links) und Elisa Ertel vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben turnen beim Deutschlandcup der Teams für Sachsen.

Bad Düben. Aufgrund ihrer gezeigten Leistungen beim Deutschlandcup im Juni in Delitzsch und bei einem Bundesländervergleich im September in Koblenz sind nun erneut Elisa Ertel und Josie Eckenigk vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben für die sächsische Landesauswahl nominiert. Vom 2. bis 4. November reisen die beiden 15-jährigen Turnerinnen zum Deutschlandcup der Bundesländer nach Hilter bei Osnabrück. Dort wird dann das beste deutsche Landesteam ermittelt. Zu Mannschaft der Bad Dübener gehören unter anderen auch noch Turnerinnen des TV Markkleeberg, TuS-Chemnitz-Altendorf und vom Chemnitzer Polizeisportverein. "Wir sind sehr stolz darauf, wieder für Sachsen bei einem Wettkampf antreten zu dürfen", freut sich Josie Eckenigk auf den Ausflug in den Teuteburger Wald. Nach der etwas verpatzten Landesligavorrunde hat sich das Do mit ihrem Trainer jetzt nocheinmal intensiv auf den letzten turnerischen Wettkampfhöhepunkt in diesem Jahr vorbereitet. "Elisa wird am Sprung, Stufenbarern und Balken antreten. Josie am Balken und Boden. Die Mädels können ohne großen Druck reingehen und zeigen was sie können", hofft ihr Trainer auf ein gutes Abschneiden seiner Schützlinge. Nach dem Wettkampf steht dann ersteinmal die traditionelle Weihnachtsshow des Bad Dübener Turnvereins auf dem Trainingsplan. Der nächste Wettkampf steht erste Ende Januar beim Meißner Hallenturnfest im Terminkalender, ehe sich die Blau-Gelben in den Winterferien ins Vorbereitungstrainingslager auf den Rabenberg begeben.

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Zweites Bad Dübener Frauenteam will in die Turn-Landesliga

MannschaftRonja Mennert, Pauline Heßler und Hanna Schlaak (v.l.) gehören zur Bad Dübener Mannschaft.

Bad Düben. Am Sonnabend steigt in der Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle die Finalrunde der aktuellen Landesligasaison. Obwohl sich die erste Frauenmannschaft des TV Blau- Gelb 90 Bad Düben bei der Vorrunde Anfang September in Pirna leider mit einem Abstieg in die zweite Liga verabschieden musste, greift nun die zweite Bad Dübener Frauenmannschaft ins Geschehen ein. Denn sie will versuchen die Qualifikation zum Einstieg in die dritte Landesliga zu schaffen. Dafür muss am Sonnabend in Chemnitz nichts anderes als der erste Platz her, denn nur der qualifiziert sich für die kommende Ligasaison im nächsten Jahr. Wochenlang haben sich Ronja Mennert, Pauline Heßler, Hanna Schlaak, Kim Stein, Sarah Engel, Christina Handke und Julia Ignatzek mit dem Bad Dübener Übungsleiterteam auf diesen Tag vorbereitet. "Wir haben die ganzen Ferien durchtrainiert und an den Feinheiten der Elemente gefeilt. Das wird trotzdem ganz knapp in Chemnitz. Da entscheidet die Tagesform, etwas Glück und natürlich der Balken, wie oft man dann unfreiwillig runtergehen muss", hofft Sarah Engel auf das letzte Quentchen Glück. Ihre Gegner in der Chemnitzer Arena stehen bereits fest. Das Frauenteam des TSV Flöha ist die Absteigermannschaft aus der dritten Liga und trifft nun in der Qualifikation auf die Bad Dübener Formation. Dazu gesellt sich mit der zweiten Frauenmannschaft des SV Motor Mickten Dresden noch ein weiteres Team. Insgesamt turnen drei Mannschaften um den einen begehrten Aufstiegsplatz. "Unsere Mädchen sind gut vorbereitet. Das Training lief trotz der Ferien recht ordentlich. Außerdem haben wir das Training etwas umgestellt. Geholfen hat uns Sabine Köste, die Witwe des leider viel zu früh verstorbenen Turn-Olympiasieges Klaus Köste. Sie hat uns nochmal wertvolle Tipps in Übungsgestaltung gegeben. Das haben wir in den vergangenen Wochen schon umgesetzt und sehen erste kleine Erfolge. Vielleicht ist das was uns am Ende den Aufstieg bringt", sagte Kampfrichterin Anke Heinicke.

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