Turnerinnen machen sich im Sportpark Rabenberg fit

Schaut Euch weitere 19 Bilder vom Trainingscamp Rabenberg in unserer Bildergalerie an (ergänzt am 20. Februar).

TaufeJeder Trainingstag beginnt mit einer Balletteinheit im Tanzsaal.

Rabenberg. Da fließt der Schweiß schon vom eigentlichen zugucken. Täglich sieben Stunden Training an Sprung, Stufenbarren, Balken und Co.. Dazu Einheiten im Ballettsaal, in der Schwimmhalle und im Kraftraum. Alltag beim Trainingscamp der Turnerinnen des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben im Sportpark Rabenberg. Eine Woche haben die Geräteakrobaten ihre Koffer im Erzgebirge ausgepackt. Auf dem Rabenberg, der unter Sportlern liebevoll auch als Kaderschmiede bezeichnet wird, gibt es nahezu optimale Trainingsbedingungen für viele Sportarten. Hier machen sich beispielsweise die deutschen Gewichtheber, die Ruderer-Nationalmannschaft oder auch Schwimmer für für Europa- und Weltmeisterschaften fit. Auch die Blau-Gelben gehören schon seit 1990 zu den Stammgästen. Seit ein paar Tagen sind 25 Aktive plus Trainerstab wieder dort. "Die Trainingswoche ist jedesmal recht hart. Aber hier wollen wir die Grundlagen für die kommenden Wettkämpfe legen. Aber die Mädels wissen, dass das hier kein Zuckerschlecken ist und klotzen richtig ran", lobt Kampfrichterin Anke Heinicke, die immer ein wachsames Auge auf Haltung und Ausführung hat. Der Tagesablauf ist exakt durchgeplant. Halb acht klingelt der Wecker. Danach Frühstück und um schon um 9 Uhr beginnt die erste Einheit. Jane Völz, selbst ehemalige Turnerin, trainiert den Nachwuchs im Ballettraum. Hier wird vor allem Augenmerk auf Grundlagenschulung und Körperspannungsübungen gelegt. "Ohne das läuft im Turnen nur die Hälfte. Sind die Mädels hier fit, klappt es auch mit den Übungen und Elementen", weiß Jane Völz aus eigener Turnerfahrung. Bis abends halb sechs läuft das Training durch. Nur unterbrochen von einer zweistündigen Mittagspause. Zum Abschluss eines jeden Tages gibt es dann noch verschiedene Kraft- und Konditionseinheiten bevor Entspannungsübungen mit Faszienrollen, Yoga und Pilates den Trainingstag beenden. Die größeren Turnerinnen trifft man nach dem Abendbrot jedoch schon wieder auf der Bodenmatte. Sie feilen Teil an den Choreografien ihrer Bodenübungen. Die Jüngsten findet man dagegen beim Nachtrodeln unter Flutlicht oder in der Schwimmhalle. Auch verspannten Muskeln und lädierte Körperteile werden Abends wieder flott gemacht. "Das macht hier riesigen Spaß, auch wenn es sehr anstrengend ist. Aber ich will hier möglichst viel lernen", hat sich Neuling Alma Müller vorgenommen. Gewöhnlich ist nach drei Tagen die erste Luft etwas raus. Als Abwechslung zum harten Training hat sich die Trainercrew auch dafür etwas einfallen lassen. Am Mittwoch geht es einen ganzen Nachmittag in die Skiarena nach Eibenstock zum rodeln und toben im Schnee. Danach wartet aber wieder das Training.

Schaut Euch die ersten 17 Bilder vom Trainingscamp Rabenberg in unserer Bildergalerie an.

nach oben nach oben

Fasching international beim Turnverein

IntegrationsfaschingVorschul-Übungsleiterin Diana Apitzsch mit den Knirpsen beim Fasching international.

Bad Düben. Schnellballschlacht in der Turnhalle. Gibt's doch gar nicht. Doch! Beim Integrationsfasching des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben. Animateurin Diana Apitzsch, ihres Zeichen umtriebige Übungsleiterin für den Knirpsensport im Turnverein hatte viele Ideen zur großen Faschingsfeier in der Durchwehaner Straße mitgebracht. "Schnellballschlacht in der Turnhalle kann man wunderbar mit Papierhandtüchern machen", erklärte sie und legte mit den rund 100 Mädchen und Jungen los. Die zusammengeknüllten Handtücher ließen sich mühelos hin- und herwerfen. Wer am Ende des Spieles die meisten davon in seinem Spielfeld hatte, war der Verlierer. Doch das war nur eines der vielen kleinen und großen Attraktionen beim Fasching international, den der Bad Dübener Turnverein, gemeinsam mit Stadt und Bundespolizei zum dritten Male auf die Beine stellte. "Die ersten beiden Male war so viel los hier, das wir auch die dritte Veranstaltung in Angriff nahmen. Nur haben wir diesmal die Altersgrenze bei 15 Jahren gezogen. Viele Mädchen und Jungen kamen mit ihren Eltern vorbei und hatten sich als Cowboy, Prinzessin oder Clown verkleidet. Die Bundespolizei hat Tee mitgebracht, die Bäcker haben Pfannkuchen gebacken und die Familien ein paar Kuchen", freute sich Barbara Paul von der Stadtverwaltung. Zwei Stunden lang wurde getanzt, gespielt und herumgetobt. Nach dem Spektakel waren sich alle Organisatoren einig. Im nächsten Jahr soll die vierte Auflage des Fasching International stattfinden.

Schaut Euch 18 Bilder vom Fasching international in unserer Bildergalerie an.

nach oben nach oben

Blau-Gelbe trainieren im Sportpark Rabenberg

TaufeTaufe nach Turnerart. Neulinge fliegen auch 2018 in die Schaumgummigrube.

Bad Düben. Für 30 Turnerinnen, Trainer und Betreuer des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben geht es in den Winterferien für eine Woche ins Trainingscamp in den Sportpark Rabenberg im Erzgebirge. Dort soll eine Woche intensiv für die nächsten Wettkämpfe trainiert werden. Und die haben es in sich. Da warten nicht nur der traditionelle Turn-Heidecup, sondern mit Bezirks- und Landesmeisterschaft auch noch zwei Hochkaräter auf die Blau-Gelben. Letzterer ist zudem die Qualifikation für den Deutschland-Cup am 9./10. Juni in Delitzsch, den die Bad Dübener nach 2015 zum zweiten Mal ausrichten. Dort wollen die Bad Dübener Gastgeber auf alle Fälle zwei Eigengewächse hinbringen. Mit Elisa Ertel und Josie Eckenigk gehen zwei hoffnungsvolle Nachwuchstalente an die Geräte um die Qualifikation für den Deutschland-Cup. Die Trainingstage im Sportpark Rabenberg sind proppevoll. Denn jeder Tag beginnt mit einer Aufwärmeinheit im Ballettsaal. Danach folgen bis zum Abend sechs Stunden intensives Gerätetraining. Vorm Schlafengehen stehen dann noch Schwimmhalle und Erholungsmassagen auf dem Programm, im Wechsel mit der Choreografie von neuen Bodenübungen. Spätestens um 22 Uhr soll das Licht ausgehen. Auch das Bewegen im Schnee ist geplant. Denn nach drei Tagen in der Halle lässt erfahrungsgemäß die erste Luft nach. "Wenn alles läuft gibt es einen Überraschungsausflug", kündigten die Trainer an.

nach oben nach oben

Josie Eckenigk turnt 50. Wettkampf und hat großes Ziel

Bad Dübener NachwuchsturnerinnenZum 50. Wettkampf gab es ein schickes T-Shirt vom Verein.

Bad Düben. Ihren 50.Jubiläumswettkampf beim Hallenturnfest in Meißen wird Turnerin Josie Eckenigk vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben wohl lange in Erinnerung behalten. Denn am Balken stürzte die 14-Jährige beim Durchschlagsprung vom Gerät und zog sich schmerzende Schürfwunden zu. Doch der Teenager zog den Wettkampf trotzdem komplett durch und wurde Achte. Bei der Siegerehrung gab es dann den Lohn zum runden Jubiläum. Vom Gastgeber des Hallenturnfestes gab es eine Flasche Sekt und von ihrem Verein ein eigens kreiertes T-Shirt mit aufgedruckter 50. Doch was will eine 14-Jährige mit einer Flasche Sekt? Die wanderte sofort zum Trainer und das T-Shirt zur Turnerin. Angefangen hat Josie im Vorschulturnen beim SV Lok Eilenburg. 2012 wechselte sie ins Bad Dübener Turnlager und nahm eine steile Formkurve nach oben. Seitdem qualifizierte sie sich jedes Jahr für die Sächsischen Meisterschaften. Und mit Platz vier im vergangenen Jahr kam sie dem Podest schon ganz nahe. Geturnt hat die 14-Jährige schon fast überall. Wettkämpfe in Karlovy Vary-Pokal in Tschechien, beim Internationalen Turnfest in Berlin, beim Jahnturnfest in Freyburg und bei Wettkämpfen in ganz Sachsen stand der Teenager schon am Gerät. Ihr bisher größter Erfolg war die Bronzemedaille bei den Bezirksmeisterschaften in Leipzig und der vierte Platz beim Landesfinale. Auch in Zukunft hat die Turnerin noch großes vor. Ihr größtes Ziel ist die Qualifikation zum Deutschland-Cup in der Leistungsklasse 1. Der höchsten Leistungsklasse, die man im allgemeinen Turnen schaffen kann. Und sie ist bis über beide Ohren motiviert. Denn die Deutsche Meisterschaft wird in diesem Jahr auch noch ausgerechnet vom ihrem Verein organisiert. "Ich will dorthin. Dafür trainiere ich jede Woche bis zu zehn Stunden", blickt die Turnerin nach vorn.

nach oben nach oben

Guter Saisonauftakt beim 61. Meißner Hallenturnfest

61. Meißner HallenturnfestRonja Mennert, Maya Liebmann, Josie Eckenigk, Elisa Ertel und Pauline Heßler (von links) vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben gingen beim 61. Meißner Hallenturnfest an die Geräte.

Meißen. Das hätte auch ins Auge gehen können. Beim Einturnen am Balken im Rahmen des Meißner Hallenturnfest krachte Turn-Ass Josie Eckenigk vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben beim Durschlagssprung vom zehn Zentimeter breiten Gerät und zog sich an beiden Oberschenkeln brennende Schürfwunden zu. Doch das Elemente dann kurze Zeit später in der Wettkampfübung wegzulassen fiel der 14-Jährigen gar nicht ein, obwohl ihr das der Trainer vorgeschlagen hatte. "Ich turne das Ding jetzt. Aufgeben tue ich nicht", war die Antwort der Turnerin. Die Härte wurde vom Kampfgericht belohnt, obwohl Josie letztlich in der Wettkampfübung auch bei diesem Sprung das Gerät verlassen musste. Ihre beiden Vereinskameradinnen Elisa Ertel und Maya Liebmann machten es etwas besser und blieben oben. "Das war schon eine kleine Schrecksekunde. Aber Josie steckt so etwas weg. Sie ist da nicht so empfindlich. Solche Stürze können eben passieren. Das weiß sie auch. Jetzt heißt es wieder im normalen Trainingsbetrieb daran feilen und sie sicher machen", sagte ihr Trainer. Der Auftakt am Stufenbarren begann seht gut. Alle drei Blau-gelbe zielten ihre Flugteil vom unteren zum oberen Stufenbarrenholm halbwegs hin. Keiner stürzte dabei. Die Bodenübungen war solide und auch am Sprung konnten die Bad Dübener mit der Konkurrenz aus ganz Deutschland mithalten. Denn immerhin waren über 180 Turnerinnen und Turner aus allen Ecken des Landes zum Traditions-Hallenturnfest nach Meißen gekommen. Für die Bad Dübener Turrnjugend ist das Turnfest jedes Jahr der Auftakt ins Wettkampfjahr. "Das war der erste Wettkampf nach der Landesliga im September. Diese Vergleich nutzen wir um unseren Leistungen zu testen, um im Trainingscamp im Februar dann entsprechend zu arbeiten", weiß Elisa Ertel. Am Ende durfte sich bei der Siegerehrung Elisa Ertel mit 49,10 Punkten über Platz sechs freuen. Josie Eckenigk landete mit 48,85 Punkten und Platz acht auch noch unter den Top-Ten. Maya Liebmann erturnte sich 46,10 Punkte und belegte Platz 20. Schon am Vormittag waren Pauline Heßler und Ronja Mennert in der Leistungsklasse 3 an den Geräten. Ohne Sturz kam das Duo durch den Wettkampf. Pauline schaffte sogar mit 12,75 Punkte am Balken eine der fünf besten Übungen an diesem Tag. Nach allen vier Geräten standen für Pauline 48,10 Punkte und Platz 17 und für Ronja 46,65 Punkten und Platz 24 fest. Während für Josie und Elisa jetzt die Vorbereitung für die Qualifikationswettkämpfe für den Deutschlandcup am 9./10. Juni in Delitzsch beginnen wird im Trainingscamp im Sportpark Rabenberg in den Winterferien fleißig für die Landesmeisterschaften trainiert.

Ergebnisse

Leistungsklasse 3 (55 Teilnehmer)
17. Pauline Heßler 48,10 Pkt.
24. Ronja Mennert 46,65 Pkt.

Leistungsklasse 2 (38 Teilnehmer)
6. Elisa Ertel 49,10 Pkt.
8. Josie Eckenigk 48,85 Pkt.
20. Maya Liebmann 46,10 Pkt.

Schaut Euch 21 Bilder vom 61. Meißner Hallenturnfest in unserer Bildergalerie an.

nach oben nach oben

Bad Dübener Turnnachwuchs startet an der Erdachse ins neue Wettkampfjahr

Bad Dübener NachwuchsturnerinnenMit vielen vorderen Plätzen schnitten die Bad Dübener Nachwuchsturnerinnen beim 36. Pokalturnen um die Goldene Erdachse im vogtländischen Pausa ab.

Pausa. Der Nachwuchs des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben startete beim 36. Pokalturnen um die Goldene Erdachse in Pausa ins neue Wettkampfjahr. Doch bevor es in der vogtländischen Kleinstadt an die Geräte ging, besuchten die Blau-Gelben das Rathaus. Denn nach einer alten Überlieferung wurde Pausa schon vor Hunderten von Jahren scherzhafterweise als "Mittelpunkt der Erde" bezeichnet. Und im Rathaus können Besucher die Erdachse, die dort aus der Erde kommt anschauen und schmieren. "Ich wusste gar nicht, das durch die Erde eine Achse geht", staunte Zweitklässlerin Rieke Stein. Doch schnell kam die Aufklärung. Denn in der Chronik von Pausa steht geschrieben, dass Pausa ungefähr im Mittelpunkt, aber nicht der Erde, sondern des alten Vogtlandes liege. Viele Besucher von Pausa lassen es sich nicht nehmen, die Erdachse im Keller des Rathauses anzuschauen und selbst zu schmieren. Nach den kurzen Ausflug ging es in die Turnhalle. 29 Turnerinnen aus Jena, Plauen, Pausa und Lugau hatten sich zum Pokalturnen angemeldet. Auch sechs Bad Dübener Turnerinnen wollten hier das Jahr sportlich und mit guten Leistungen beginnen. Doch noch war nicht alles Gold was glänzt. Der Auftakt am Stufenbarren war noch akzeptabel. Doch am zweiten Gerät Balken standen die Blau-Gelben zu oft neben dem Gerät. Allein Neele Nenitschka musste vier Mal unfreiwillig den Balken verlassen. Alle anderen ein oder zweimal. Nur die elfjährige Levke Stein kämpfte sich sauber durch und kassierte wohlverdiente 12,35 Punkte. Am Sprung konnten die Bad Dübener ihre Trainingsleistungen abrufen und auch am Boden gehörten die Blau-Gelben zu den Besten. Dennoch war der Trainer nicht ganz zufrieden. "Über Balken brauchen wir nicht zu reden. Das war nicht gut. Das darf nicht passieren. Und bei den anderen Geräten können die Mädels auch noch besser turnen, wenn sie an Körperspannung und gestrecke Füße und Knie denken", fasste der Trainer zusammen. Am Ende konnten die Bad Dübener dennoch einen Siegerpokal mit nach Hause nehmen. Levke Stein gewann die Leistungsklasse 4 der AK 12/13 mit 48,95 Punkten. Ihre Vereinskameradinnen Kaya Smykalla und Neele Nenitschka kamen auf die Plätze vier und fünf. In der Leistungsklasse 4 der bis 11-Jährigen schaffte es Leonie Nannt mit 48,00 Punkten auf den zweiten Platz. Rieke Stein wurde mit 45,60 Punkten Vierte. Jara Smykalla turnte in Pausa zum letzten Mal in der Pflicht der Altersklasse 10/11 und schaffte mit 53,60 Punkten einen guten 5.Platz. In den nächsten Wochen heißt es nun fleißig trainieren und auch während des Trainingscamps im Sportpark Rabenberg die vielen kleinen Fehler wegtrainieren.

Schaut Euch 24 Bilder vom 36. Pokalturnen um die Goldene Erdachse in unserer Bildergalerie an.

nach oben nach oben

Bad Dübener Turnverein lud zum 19. Neujahrslauf ein

Neujahrslauf24 kleine und große Läuferinnen und Läufer sowie eine handvoll Walker ließen das neue Jahr sportlich in Bad Düben angehen.

Bad Düben. Sportlich und in familiäre Atmosphäre ließ der Bad Dübener Turnverein Blau-Gelb 90 das neue Jahr angehen. Traditionell lud der Verein am ersten Tag des Jahres zum Neujahrslauf in den Bad Dübener Stadtpark ein. 24 kleine und große Läufer sowie eine handvoll Walker schnürten die Laufschuhe und machten sich auf die 1,4 kilometerlange Runde, die eine halbe Stunde lang so oft durchlaufen werden konnte wie man wollte. "Bei unserem Neujahrslauf stehen keine Rekorde und Bestzeiten im Vordergrund, sondern das man gemeinsam das neue Jahr sportlich beginnt und sich über das eine oder andere austauscht", sagte Mitorganisator Jürgen Schwertner. Und so wurde über die vergangene Silvesterparty geredet, der Delitzscher Wolfgang Nadler verriet, dass er in diesem Jahr seinen 44. Rennsteiglauf über die Supermarathonstrecke von 73 Kilometer angeht und Mitte des Jahres den 160 kilometerlangen Rennsteig nonstop unter die Füße nehmen will. Außerdem wartet ein neues Großprojekt auf den pensionierten Lehrer. "Ich bin vergangenes Jahr vom Papst in Rom bis nach Wittenberg mitgelaufen. Jetzt plant der Veranstalter von Rom bis nach Sankt Petersburg zu laufen", erzählte Nadler. An der Spitze liefen mit Karl Heinz und Matthias Rothe Vater und Sohn. Matthias belegte am Tage zuvor beim Silvesterlauf in der Kurstadt noch einen dritten Platz über die 10 Kilometerdistanz und hatte bereits am Neujahrsmorgen am Leipziger Neujahrslauf teilgenommen. "Man nimmt mit, was man kriegen kann", schmunzelte der Bad Dübener, der für einen Leipziger Basketballverein aufläuft. Nach einer halben Stunde war der Lauf absolviert und die Läuferschar traf sich am Kurhaus zur großen Teerunde. "ich war heute das erste mal dabei. Es hat mir sehr gut gefallen und ich werde mir für das neue Jahr vornehmen regelmäßiger zu laufen und den einen oder anderen Stundenlauf in Bad Düben mitzumachen", versprach Glauchas Ortsvorsteher Thomas Hartmann.

nach oben nach oben

Bei den Kleinsten ist Diana der Boss

Diana ApitzschBei den Übungsstunden oder bei Auftritten, ist Diana Apitzsch nie aus der Ruhe zu bringen.

Bad Düben. Das Vorschulturnen beim Bad Dübener Turnverein Blau-Gelb 90 ist erfolgreich wie nie. Über 120 Mädchen und Jungen zwischen drei und sechs Jahren üben jede Woche eine Stunde in der Turnhalle am Schulcampus. Und das seit Anfang der siebziger Jahre. Denn so lange gibt es dieses Sportkurs beim Turnverein schon. Doch wer sind die Frauen und Männer hinter den Kulissen des Vorschulturnens. Diana Apitzsch ist eine davon. Die 45-Jährige aus Bad Dübenern leitet seit fünf Jahren die erfolgreiche Abteilung mit vielen Übungsleiterhelfern und Helferinnen. "Ich mache die Mittwochwochkinder und Angelika Höhne die Dienstagkinder. Wir sind mit unseren Team eine eingespielte Truppe. Obwohl es manchmal ganz schön anstragend ist macht es viel Spaß, weil man die kleinen Erfolge sieht wie sich die Kinder Schritt für Schritt verbessern", weiß Apitzsch. Bevor sie die Abteilung übernahm half sie schon lange als Übungsleiter mit. "Irgendwann stand die Frage, ob ich die Abteilung nicht als Leiterin übernehmen wolle. Ich habe ja gesagt und bin bis heute nicht mehr aus dieser Nummer herausgekommen. Aber so wie es ist ist alles in Ordnung", sagte Apitzsch. Gemeinsam mit ihrer Mannschaft lässt sich die Bankmitarbeiterin immer etwas neues einfallen. Und ihrem Erfindungsreichtum scheinen keine Grenzen gesetzt. Denn jede Übungsstunde gibt es etwas andere in der Turnhalle zu entdecken. Mal eine Gerätelandschaft, mal wird am Reck gehangelt, mal an den Ringen geschaukelt oder auf dem Barren herumgeturnt. Der Erfindungsreichtum von Diana Apitzsch scheinen keine Grenzen gesetzt. Immer wieder bringt die 45-Jährige neue Ideen zur Turnstunde mit. Viele hole sich Diana Apitzsch auch bei Fort- und Weiterbildungen. "Da gibt es meistens viele neue Anregungen. Manches lese ich auch in Büchern nach. Den Kindern hat es bisher immer gefallen, was wir aufgebaut haben", so Apitzsch. Auch das Vereinsleben ist bei den Jüngsten sehr attraktiv. "Wir machen beispielsweise jedes Jahr bei der Weihnachtsshow mit, organisieren eine Vorschulolympiade und machen im Sommer einen Ausflug irgendwo in die Region. In diesem Jahr waren wir alle im Eilenburger Tierpark", zählte die Übungsleiterin auf. Der Sport bestimmt auch innerhalb ihrer Familie oft das Leben. Ehemann Gunter war früher auch ein erfolgreicher Turner und auch Sohn Laurenz trat bis Mitte diesen Jahres in die Fußstapfen seines Vaters. Mittlerweile hat er die Liebe zum Basketball entdeckt. Galt das Vorschulturnen zu DDR-Zeiten als Entdeckung für künftige erfolgreiche Geräteakrobaten steht heute der Spaß und die Bewegung im Vordergrund. "Natürlich versuchen wir talentierte Mädchen und Jungen auch für unser Gerätturnen zu gewinnen. Das fängt dann an wenn sie in die Schule kommen. Dann müssen sie sich entscheiden wo sie weitermachen. Manche Kinder haben es seitdem zum Landesmeister oder Teilnehmer bei Deutschen Meisterschaften geschafft", berichtet die Bad Dübenerin stolz.

nach oben nach oben

Weihnachtsmann startet beim Stundenlauf

Weihnachtsmann ging Puste ausDem Weihnachtsmann ging schon nach wenigen Metern die Puste aus.

Bad Düben. Der Weihnachtsmann hat in diesen Tagen viel zu tun. Auch in der Kursatdt schaute der Rotmantel jetzt vorbei und schickte gleich mal die Läuferinnen und Läufer beim 156. Bad Dübener Stundenlauf auf die Strecke. Den Schlitten ließ der bärtige Alte weit vor den Toren der Stadt stehen und wechselte in bequeme Laufschuhe. "Ich muss ja bei den Betrieb derzeit auch ein bisschen in Form bleiben. 16 Teilnehmer trugen sich zum Jahresausklang in die Startlisten ein. Darunter auch Liane Muschler. Trotz ihrer 67 Jahre gehört die Seniorin zu den starken und erfolgreichen Läuferinnen in Sachsen. Immerin war sie seit dem Jahr 2000 dreimal Deutsche Meisterin im Marathonlauf und sechs Mal beim Halbmarathon ihrer Altersklasse. Dazu kommen noch Siege im Berglauf und über 10 Kilometer. Aktuell lässt sie es etwas ruhiger angehen und ist meist auf dem Rennrad anzutreffen. "Der Bad Dübener Stundenlauf ist ein schöner gemütlicher Lauf, zu dem ich immer gerne komme", sagte Muschler. Und so setzte sie sich mit Holger Kuntzsch (SV Elbe-Elster) und dem Bad Dübener Karl Heinz Rothe gleich am Start vom übrigen Feld ab. Der Weihnachtsmann kam diesmal schon nach einer halben Runde deutlich außer Puste und beließ es dann damit, ein paar schokoladene Kollegen für die Akteure dazulassen. Runde für Runde vergrößerte die Spitzengruppe dann ihren Vorsprung. Am Ende gewann Karl Heinz Rothe mit 10 900 Metern und 100 Metern Vorsprung vor Holger Kuntzsch (10 800 m) und dem weiteren Bad Dübener Jens Wunderlich den (10 500 m) den Weihnachtslauf. Bei den Frauen siegte erwartungsgemäß Liane Muschler mit 10 800 Metern vor Simone Kanitz vom SV Pristäblich mit 10 400 m und Grit Schlaak vom gastgebenden Turnverein Blau-Gelb 90 mit 9200 Metern. Schnellster Walker wurde Knut Hornig vom VfL Eilenburg. Er schaffte über die Stunde 5500 Metern. Die Bad Dübener Stnden- und Halbstundenläufe gibt es schon seit den siebziger Jahren. Damals fanden die Läufe immer am zweiten Donnerstag um 16 und 19 Uhr im Sportgarten der Bad Dübener NVA-Unteroffiziersschule Harry Kuhn in der Schmiedeberger Straße statt. Veranstalter war die Armeesportorganisation Vorwärts. Teilweise gingen damals bis zu 300 Teilnehmer pro Veranstaltung auf die Strecke, weil ganze Kompanien zum Sporttreiben abkommandiert wurden. Nach der Wende setzte der Bad Dübener Turnverein die Lauftradition fort. Beim ersten Lauf nach der Wende, am 16. September 1993, war mit Geher Hartwig Gauder sogar ein Olympiasieger am Start. Bis heute nahmen insgesamt 2615 Läuferinnen und Läufer an den 156 Auflagen teil. Das sind im Durchschnitt 16 Teilnehmer pro Lauf. Die meisten gingen am 29. April 1995 an den Start. Damals trugen sich 53 Sportler in die Startliste ein. Die Streckenrekorde halten bei 30 Minuten bei den Frauen Claudia Schmidt aus Leipzig mit 7470 Metern und bei den Männern Robert Lassahn aus Waldachtal mit 8835 Metern. Über die volle Stunde haben die Leipzigerin Liane Muschler mit 15 275 Metern und Eike Loch von der LAC Quelle-Fürth mit 18 650 Metern die Bestmarken inne.

nach oben nach oben

Turnverein gewinnt 500 Euro bei REWE-Weihnachtswette

ScheckübergabeMarktleiterin Elvira Richter (rechts) überreicht den Scheck an den Turnverein.

Bad Düben. Einen außergewöhnlichen Auflauf von Wichteln, Weihnachtsmännern und Weihnachtsfrauen erlebte der Bad Dübener REWE-Supermarkt am verkaufsoffenen 3. Adventsonntag in der Kurstadt. Marktinhaberin Elvira Richter hatte mit dem Bad Dübener Turnverein Blau-Gelb 90 gewettet, das er es nicht schafft, mindestens 50 Vereinsmitglieder im weihnachtlichen Kostüm vor dem Markt zu versammeln, die gemeinsam ein Weihnachtslied anstimmen. Doch die Marktchefin hatte die Rechnung ohne die engagierten Mitglieder gemacht. Exakt 101 als Weihnachtsmann oder Wichtel verkleidete kleine und große Mitglieder kamen und stimmten vor dem Markt das Lied "Oh Tannenbaum" an. Begleitet wurden die sportlichen Sängerinnen und Sänger nicht nur vom dirigierenden Weihnachtsmann, sondern auch von einem Papa mit einem Banjo. Elvira Richter hatte damit die Wette verloren. Doch sie zeigte sich als faire Verliererin und übergab anschließend den Scheck über 500 Euro an den Turnverein. Diesen hatten sich die Sportler mit ihrem Einsatz redlich verdient.

nach oben nach oben

Bad Dübener Geräteakrobaten bekommen Holzstele geschenkt

Holzstatue mit TurncharakterAnna Mannke, Elisa Ertel, Cora Rother, Josie Eckenigk und Maya Liebmann (v.l.) freuen sich über die Holzstatue mit Turncharakter.

Bad Düben. Über Geschenke freuen sich die Turnerinnen und Turner des Bad Dübener Turnvereins Blau-Gelb 90 immer. Zur Weihnachtshow überraschte sie Holzkünstler Frank Müller aus Doberschütz mit einem ganz besonderen Mitbringsel. Müller ist lange kein Unbekannter mehr in der Holzkunstszene. Seit vielen Jahren gehört er zu den Stammgästen des Internationalen Holzskulpurenfestivals in der Dübener Heide. In seinen Händen sind dort schon viele kleine und große Kunstwerke entstanden, die jetzt Kindereinrichtungen oder auch Gärten verschönern. Wochenlang hatte der Doberschützer an der einen Meter großen Holzskulptur einer Turnerin gesägt, geraspelt und gefeilt. Jetzt überreichte er das fertige Kunstwerk an die erfolgreichen Geräteakrobaten im Rahmen ihrer Weihnachtsshow. "Die Turnerin ist aus einem Stamm des Nussbaumes entstanden. Das Holz eignet sich besonders gut für solche filigranen Dinge. Die Figur ist aus einem Stück entstanden und wiegt etwa 40 Kilogramm. Ich war von den Darbietungen der kleinen und großen Sportler bei ihrer Show wirklich sehr beeindruckt und hoffe, das die Skulptur einen schönen Platz findet", so Müller. Einen schicken Platz haben sich die Vereinsmitglieder schon ausgedacht. Derzeit renovieren sie nämlich ihre Vereinsräumlichkeiten. "Wenn unser neuer Clubraum fertig ist, dann bekommt die Holzskulptur einen schönen Platz im Raum", versprach die stellvertretende Vereinschefin Wencke Stein.

nach oben nach oben

Wildwest im Heide Spa - Bad Dübens Turner treiben es bunt

AbschlussbildAbschlussbild der Weihnachtsshow 2017.

Bad Düben. Vorhang auf – der Wilde Westen kommt!. "Das ist alles meins" tönt es von Cowboy und Indianer. In Westerntown ist die Saalonschlägerei um das Gold bereits im Gange, noch bevor die charmanten Westernladys Kim Stein und Lisa Heinicke die Wogen glätten können. Mit viel schauspielerischem Geschick leiten die Turn -und Sportfreunde des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben ihre diesjährige Weihnachtshow ein. Allein das Motto "Wild, Wild, West" lässt am Sonntag vermuten, dass auf die Gäste ein dynamischer Nachmittag wartet. Bereits das 15. Mal findet die Weihnachtsshow des Turnvereins statt. Im großen Saal des Heide Spa ist kein Platz mehr frei. Zirka 100 kleine und große Turnerinnen und Turner zeigen nicht nur ihr Können, sondern wachsen ebenso über sich hinaus. Die jüngsten Mitwirkenden, alle im Vorschulalter, präsentieren erste Turnübungen, die sie unter Leitung von Trainerin Diana Apitzsch trainiert haben. Ein liebevoll einstudierter Tanz und stolze Mädchen und Jungen mit tollen Kostümen mimen den Stamm der "Turn-Schuh-Indianer". Früh übt sich eben, wer später mal ein guter Turner werden will. Auf 517 kleine und große Mitglieder kann der Turnverein stolz sein. Jede der Abteilungen hat sich für die Veranstaltung einen kleinen Part ausgedacht, choreografiert und eingeübt. Nicht nur allein das Turnen steht im Mittelpunkt, sondern ebenso die Darbietung von schauspielerischem Talent. Die Idee zum Motto "Wild, Wild, West" entstand bereits im Dezember 2016. Lichteffekte, eine gut durchdachte Choreografie und absolut perfekte Musikauswahl lassen die Show gelingen. Kombinierte Sprungfiguren, Radschlag auf dem Balken und Schwungübungen auf dem Stufenbarren – gekonnt und sicher präsentieren die Akteure ihre Fähigkeiten, den eigenen Körper geschickt zu beherrschen. Beim Zuschauen wird klar: Diese Fertigkeiten können nur durch langes und vor allem diszipliniertes Üben über eine große Zeit hinweg erreicht werden. Von Programmpunkt zu Programmpunkt leiten die Moderatorinnen geschickt über und erklären charmant Wissenswertes zu den Leistungsgruppen und berichten dabei über die erfolgreiche Turnsaison: 39 Goldmedaillen, 25 Silber- und 29 Bronzeplätze. Die Erwähnung der Erfolge lassen das Publikum staunen, noch bevor die Geräteturnerinnen mit ihrer sexy Tanzeinlage, dem Saloongeflüster, die Besucher begeistert applaudieren lassen. Die Choreografie und das Einstudieren des Tanzes liegt ganz allein in der Hand der Turnerinnen, die ihre Leistungen sonst auf Landesligaebene messen. Rasant schreitet die Zeit voran, das Ziel Goldmine gerät in greifbare Nähe, bevor es schlussendlich noch eine lustige Tanzeinlage der New Dancer und der Turner gibt. Aber was wäre eine Weihnachtsshow ohne den Weihnachtsmann? Selbstverständlich auch er betritt die Bühne und wird von den Moderatorinnen Lisa und Kim herzlich empfangen. Ganz außer Puste, aber mit Geschenken im Gepäck lobt er die vielen fleißigen Helfer vor und hinter den Kulissen. Das Finale ist gekommen und die großen und kleinen Sportfreunde marschieren auf die Bühne. Nun ist es Zeit, auch den vom Gold getriebenen Cowboy und die Indianer zur Mine zu führen, um mit einer tollen Pyroshow das Spektakel zu beenden. Mit einem großen Applaus dankt das Publikum den Akteuren für den tollen Ausflug in den wilden Westen. "Es ist bestimmt nicht leicht, diese vielen Kinder unter einen Hut zu bekommen. Und erst die Leistungen der Sportler. Wie fleißig wohl die Turner üben mussten, um das so hinzubekommen," resümiert Besucherin Gerda Kleiner im Anschluss. Und ist mit dieser Meinung bestimmt nicht die einzige.

Textquelle: Anke Herold (LVZ)

Schaut Euch 50 Bilder der Weihnachtsshow im HEIDE-SPA in unserer Bildergalerie an.

36 Bilder "Hinter den Kulissen" sind ebenso dort zu finden.

nach oben nach oben

Wir begrüßen das Bad Dübener Unternehmen LOHAN als Sponsor

LohanLogo unseres neuen Sponsors.

Bad Düben. Wir begrüßen das Unternehmen "Haushalttechnik & Küche" LOHAN, Paradeplatz 11 in Bad Düben als neuen Sponsor in unserer Turnfamilie. Das Bad Dübener Geschäft wird uns ab sofort regelmäßig unterstützen. Und jedes unserer über 500 Mitglieder kann dazu beitragen wieviel Geld die Firma Lohan uns zum Jahresende überweist. Denn pro getätigten Einkauf im Bad Dübener Geschäft fließt eine Summe auf unser Konto. Seit vielen Jahren funktioniert dieses Modell des Sponsoring bereits mit der Reiseagentur "2PS" sowie dem Optikergeschäft Mühlbauer in Bad Düben.

nach oben nach oben

1. Landesliga: Bad Dübener Frauenmannschaft überwintert auf Platz fünf

Das 1. Bad Dübener FrauenteamDas 1. Bad Dübener Frauenteam mit Lisa Heinicke, Maya Liebmann, Hanna Schlaak, Elisa Ertel, Elisabeth Tan, Josie Eckenigk und Marie Rahn (von links) überwintert auf Platz fünf.

Chemnitz. Jede Menge Überraschungen bot das Landesligafinale im Gerätturnen in der Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle. Und das vor allem zugunsten für die erste Frauenmannschaft des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben. Die Turnerinnen Maya Liebmann, Elisa Ertel, Josie Eckeinigk, Hanna Schlaak, Elisabeth Tan, Marie Rahn und Lisa Heinicke schafften es in der Vorrunde, Mitte September in Pirna, nicht über einen sechsten Platz hinaus. Das bedeutete laut Reglement Relegation um den Klassenerhalt gegen die Mannschaften aus Markkleeberg, Oschatz und Pirna. Eigentlich. Die Überraschung erreichte die Bad Dübener Mannschaft am Vortag des Finales und der Relegation in einem Chemnitzer Hotel. Wie erst wenige Stunden zuvor herauskam heraus kam, hatte die Mannschaft des Chemnitzer Polizeisportvereins in der Vorrunde eine Turnerin im Team, die in den vergangenen Wochen in einer bayrischen Liga turnte. Das ist laut sächsische Ligaordnung nicht erlaubt und somit musste die Aktive nachträglich disqualifiziert werden. Das neue Vorrundenergebnis besagte, dass damit Chemnitz auf Platz sechs rutscht und Bad Düben im Endklassement der Vorrunde auf Platz fünf kommt. Damit musste die Frauenmannschaft nicht ins Finale und hatte den Klassenerhalt ohne Wettkampf bereits in der Tasche. "Das war eine echte Überraschung. Die Freude war natürlich groß, als uns unser Trainer darüber am Abend vor dem Wettkampf informierte. Bloß schade, das wir dadurch eigentlich sinnlos nach Chemnitz gefahren sind", sagte Lisa Heinicke. Ganz so sinnlos war der Wochenendtrip nach Chemnitz dann doch nicht. Endstand 1.Landesliga 2017: 1. SV Wesenitztal, 2. ESV Lok Zwickau, 3. TSV Leipzig-Engeösdorf, 4. ATV Frohnau, 5. TV Blau-Gelb 90 bad Düben, 6. Chemntzer PSV, 7. TV Markkleeberg, 8. SV Motor Mickten Dresden.

Schaut Euch 18 Bilder vom Landesliga-Finale in Chemnitz in unserer Bildergalerie an.

nach oben nach oben

Balkendebakel verhindert Qualifikationsplatz für 3. Landesliga

Die 2. Bad Dübener FrauenmannschaftDie 2. Bad Dübener Frauenmannschaft turnte mit Julia Ignatzek, Ronja Mennert, Sarah Engel, Pauline Heßler, Cora Rother, Christina Handke und Kim Stein (von links).

Chemnitz. Die erste Frauenmannschaft des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben blieb ohne Relegation erstklassig. Aber sie erfuhr erst wenige Stunden vor dem Relegationswettkampf von der Entscheidung. Da man aber bereits in Chemnitz war feuerte die erste zweite Bad Dübener Frauenmannschaft bei der Qualifikation für die dritte Landesliga ordentlich an. "Wir haben so viele gute Turnerinnen, das wir entschieden haben mit einer zweiten Mannschaft ins Ligasystem zu gehen. Aber da fängt man ja ganz unten an und muss ich durch die drei Ligen nach oben arbeiten", erklärte der Trainer. Und so hatten die Blau-Gelben eine freien Vormittag mit Shoppingunde in Chemnitz, bevor das zweite Team am Nachmittag in die Qualifikation startete. Doch das hatte sich die Blau-Gelben mit Cora Rother, Pauline Heßler, Ronja Mennert, Sarah Engel, Julia Ignatzek, Christina Handke und Kim Stein anders vorgestellt. Um in die dritte Liga einzusteigen hätte ein Sieg gereicht. Doch die Konkurrenz mit Jößnitz, Nünchritz und Stolpen war nicht leicht zu toppen. Schon am Stufenbarren war der Auftakt mit schönen Übungen aber sehr niedriger Punktzahl schwer. Das Debakel folgte auf dem Fuß. An ihrem eigentlich stärksten Gerät Balken fanden die Bad Dübener überhaupt nicht ins Turnen und patzten gehörig. Gleich acht Mal mussten sie unfreiwillig vom Gerät. "Das kann ich mir nicht erklären. So schlecht haben wir noch nie Balken geturnt", schätzte Kim Stein selbstkritisch ein. Das schlechte Balkenergebnis konnten die Bad Dübener auch am Balken und dem abschließenden Sprung nicht mehr aufholen. Am Ende blieben magere 181,15 Punkte und Platz vier. Die beste Einzelwertung erturnte Julia Ignatzek mit 45,15 Punkten und Platz elf.

nach oben nach oben