Blau-Gelbe werben für "So geht Sächsisch"

Die jüngsten GeräteakrobatenDie jüngsten Geräteakrobaten des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben werben in den nächsten zwei Jahren für die Kampagne "So geht sächsisch".

Bad Düben. Der TV Blau-Gelb 90 Bad Düben ist einer von 100 Vereinen in Sachsen, der bis 2020 für die Werbekampagne "So geht Sächsisch" werben wird. Eine Jury aus Vertretern der Landesregierung und des Landessportbundes wählten die Blau Gelben mit weiteren 99 Vereinen jetzt dafür aus. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und der Präsident des Landessportbundes Ulrich Franzen gaben Ende des vergangenen Jahres den symbolischen Startschuss für den Sportvereinswettbewerb "So geht-sächsisch." Aktuell bieten über 4500 sächsische Sportvereine im Freistaat ein vielfältiges Bewegungs- und Wettkampfangebot für Jedermann an. Um dieses wichtige Engagement zu würdigen, wurde zum Vereinssportwettbewerb aufgerufen. "Wir haben uns beworben und sind sehr glücklich, einer vom den insgesamt 200 Auserwählten zu sein. Wir werden in den nächsten zwei Jahren auf unserer Wettkämpfen, Fahrten und allen Vereinsveranstaltungen für die Kampagne werben. Und auch die finanzielle Geldspritze die damit verbunden war, werden wir für unsere Kinder- und Jugendabteilungen einsetzen", sagte die stellvertretende Vorsitzende Wencke Stein. Der TV Blau-Gelb 90 Bad Düben wurden 1991 gegründet und setzt die über 180 Jahre lange Turntradition in der Kurstadt fort. Aktuell treiben über 500 kleine und großen Mitglieder in den neun Abteilungen Vorschulsport, Gerätturnen, Dance, Volleyball, Laufgruppe, Frauensport, Senioren, Rehasport und Radtouristik Sport.

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Bad Dübener Turnverein begrüßt 2019 sportlich

LäufergruppeEin Teil der Läufergruppe in der Hochzeitsallee im Kurpark.

Bad Düben. Dauerregen und ein wolkenverhangener Himmel am Neujahrsmorgen verhieß nichts gutes. Doch pünktlich zum Start des 20. Bad Dübener Neujahrslaufes des TV Blau-Gelb 90 im Kurpark klärte es auf und Petrus schickte sogar ein paar Sonnenstrahlen auf die Erde. Der Turnverein organisiert den Lauf seit dem Jahr 2000. "Hier geht es nicht um Zeiten und Plätze. Wir wollen das neue Jahr sportlich und in familiärer Atmosphäre beginnen. Wir laufen ein paar Runden durch den Park, es wird über die Silvesterfeiern geplauscht und was jeder im Laufe der nächsten 365 Tage so vor hat", erzählt Jürgen Schwertner. Und so machten sich gestern Nachmittag 24 kleine und große Läuferinnen, Läufer und eine handvoll Nordic Walker auf die 1,4 kilometerlange Runde im Park. Für manche ein ideales Training für große Ziel im Jahr. Ende April planen Läufer und Walker des Turnvereins einen Start beim Darß-Marathon an der Ostseeküste. Dort will sich auch Grit Schlaak zum ersten Mal an einen Halbmarathon wagen. "Ich trainiere bis zu drei Mal die Woche. Das sollte zum Ankommen im Ziel reichen. Ich freue mich sehr darauf", sagte die Bad Dübenerin. Seit Mitte der siebziger Jahre wird im Bad Dübener Kurpark regelmäßig gelaufen. Damals begann alles mit dem Meilen-Moped. Das gewann das Bad Dübener Leichtathletik-Urgestein Karl-Heinz Emmrich bei einer Meilentombola 1974 in Berlin, als die Laufbewegung im ganzen Land Fahrt aufnahm. Auch in Bad Düben wurde eine Laufbewegung gegründet. Jeden Sonntag schnürten hunderte Kurstädter ihre Laufschuhe und liefen durch den Kurpark. Da kamen mitunter bis zu 500 schwitzende Läufer zusammen. Auf Dauer zu viel für die Parkwege und die Organisatoren eröffneten in der Hammermühle das Laufzentrum, wo fortan regelmäßig gestartet wurde.

Schaut Euch acht Bilder vom Neujahrslauf an.

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Weihnachtsmann startet zum 160. Bad Dübener Stundenlauf

WeihnachtslaufDer Weihnachtsmann begleitete die Teilnehmer beim Bad Dübener Weihnachtslauf auf den ersten Metern im Kurpark.

Bad Düben. Der Weihnachtsmann ist für das bevorstehende Fest fit. Das hat der bärtige Alte gestern persönlich unter Beweis gestellt. Er ging gestern beim traditionellen Weihnachtslauf des Bad Dübener Turnverein Blau-Gelb 90 auf die Strecke. 26 Läuferinnen und Läufer sowie eine handvoll Walker trugen sich zum vierten Advent in die Startlisten ein. Darunter auch Sabine Schäfer. Die Delitzscherin lebt in Thetford in England und besucht über das Weihnachtsfest Freunde und Familie in Nordsachsen. "Ich laufe regelmäßig. Vom Weihnachtslauf in Bad Düben habe ich in der Zeitung gelesen. Deswegen wollte ich hier dabei sein", sagte die Engländerin. Und das sie gut per Laufschritt unterwegs ist bewies sie gleich vom Start weg. Bis zur Halbzeit jagde sie dem Führenden Matthias Rothe aus Bad Düben nur in geringem Abstand hinterher. Erst in der zweiten Hälfte des Rennens ließ sie es etwas gemütlicher angehen. Dennoch gewann Sabine Schäfer nach 60 Minuten in respektablen 13 500 Metern. Auf die Plätze liefen Nadja Zabell aus Luppa mit 10 800 Metern und Grit Schlaak vom Bad Dübener Turnverein mit 10 700 Metern. Bei den Männern siegte der Bad Dübener Matthias Rothe mit 15 100 Metern vor Sven Reuter (SV Lok Eilenburg) mit 11 700 Metern sowie Wolfgang Nadler (Rennsteiglaufverein) und Hendrik Grundmann (Delitzsch), die beide 11 600 Meter schafften. Apropos Weihnachtsmann. Der Rotmantel machte schon nach einer Runde wieder aus dem Staub. Geschenke verteilen. Für die Läufer ließ er ein paar schokoladene Kollegen als kleines Geschenk zurück. Die Bad Dübener Stunden- und Halbstundenläufe sind schon seit den siebziger Jahren Tradition in der Stadt. Damals fanden die Läufe unter Regie der Armeesportorganisation Vorwärts statt. Seit der Wende setzt der TV Blau-Gelb 90 Bad Düben diese Tradition fort. Die Streckenrekorde halten bei 30 Minuten bei den Frauen Claudia Schmidt aus Leipzig mit 7470 Metern und bei den Männern Robert Lassahn aus Waldachtal mit 8835 Metern. Über die volle Stunde haben die Leipzigerin Liane Muschler mit 15 275 Metern und Eike Loch von der LAC Quelle-Fürth mit 18 650 Metern die Bestmarken inne.

Schaut Euch die 13 Bilder vom Weihnachtslauf 2018 an.

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Bogenschießen im Fackelschein und griechische Spezialitäten

BogenschießenBogenschießen im Fackelschein am Kurhaus.

Bad Düben. Eine schöne Weihnachtsfeier mit Bogenschießen und griechischen Spezialitäten erleben jetzt Trainer, Übungsleiter, Kampfrichter, Abteilungsleiter sowie der Vereinsvorstand des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben im Kurhaus Bad Düben. Die Schützengilde veranstaltete vorher im Biergarten ein lustiges Bogenschießen im Fackelschein mit Glühweintrinken. Viele hatten zum ersten Mal überhaupt Boden und Pfeil in ihren Händen. Doch nach fachgerechter Anleitung stellten sich alle recht gut an. Danach ging es ins Kurhaus und es wurde ein lustiger Abend bei griechischem Essen, jeder Menge Ouzo und viel Spaß. Die besten Frauen beim Bogenschießen waren Mechthild Eichelkraut (25 Ringe), Jane Völz (24 Ringe) und Sabine Jörke (23 Ringe). Bei den Männern waren Helmut Lingner (43 Ringe), Steffen Brost (39 Ringe) und Thoralf Handke (33 Ringe) die Besten. Ein Dankeschön an Thomas Bock von der Bad Dübener Schützengilde und seine Mannschaft sowie an das griechische Team vom Kurhaus, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

Schaut Euch die 14 Bilder vom Bogenschießen an.

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Viele Dank an alle Helfer vor und hinter den Kulissen unserer Weihnachtsshow

Hinter den KulissenHinter den Kulissen war viel los.

Bad Düben. Im Namen des Vorstandes möchte ich allen Akteuren vor und hinter den Kulissen recht herzlich für ihren unermüdliches Einsatz bei der Weihnachtsshow bedanken. Ohne solch ein riesiges Feld an fleißigen Muttis und Omas, die wochanlang Kostüme schneiderten, Vatis und Opas die Kulissen malte und geräte schleppten, Übungsleitern, die mit den Kinder die verschiedenen Programmpunkte einstudierten und positiv "Verrückten", die alles organistorisch auf die Reihe brachten, wäre solch eine Show nicht machbar. Wir sind stolz auf Euch und freuen uns mit Euch auf unsere nächsten Höhepunkte!

Schaut Euch die 40 Bilder von "Hinter den Kulissen" an.

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LVZ-Bericht über unsere Weihnachtsshow

Bad Dübener Weihnachtsshow begeisterte

Kecke MäuschenKecke Mäuschen machen nachts in der Turnhalle Party.

Bad Düben. Nachts in der Turnhalle – da kann einiges passieren. Strom fällt aus, Glühwürmchen tanzen, Heinzelmännchen räumen auf, kecke Mäuschen machen Party, ein Ufo landet. Ja, auch Einbrecher kommen. Die Turnhalle, das ist der Saal des Bad Dübener Heide Spa und der ist komplett gefüllt. Zum 16. Mal stellte der Verein Blau-Gelb Bad Düben eine Weihnachtsshow auf die Beine. Über 150 kleine und große Mitglieder machten bei der rund 120-minütigen Show mit. Eingebettet in Choreografien mit Licht, Pyrotechnik und Musik tanzten die Akteure auf der Bühne und zeigten an den Geräten, was sie drauf haben. Von der Landesliga-Mannschaft bis zu den Vorschülern war am Boden, Barren, Reck, Trampolin und Schwebebalken war alles vertreten. Dass das Programm "Nachts in der Turnhalle" heißt, stand schon im Dezember 2017 fest. Vereins-Chef Steffen Brost gibt den groben Rahmen vor, "in der Gruppe aber nimmt das große Ganze erst so richtig Gestalt an. Jeder trägt irgendwas bei, so entwickelt sich das." Bereits im Oktober beginnen die Kleinsten unter Diana Apitzsch und ihren Mitstreitern mit den ersten Proben. Erst nach der Wettkampf-Saison können die Landesliga-Turner unter Sarah Engel ihren Part einstudieren, hatten für ihre eindrucksvoll gestaltete Geisterparty nur rund 4 Wochen Zeit. Und auch wenn mit Turnen plus Tanz das Grundgerüst der Show grundlegend festgezurrt ist – die Macher versuchen, den einen oder anderen Überraschungscoup zu landen. Diesmal in Form eines Ufos, der auf die Bühne schwebte, der Auftritt von Thoralf Handke, der mit seiner Violine und der Melodie zu "Über sieben Brücken musst Du gehen" Vize-Sachsenmeisterin Anna Mannke bei ihrer Bodenübung begleitete oder die Turnerinne der AK 8/9, die als Glühwürmchen Christina Stürmers "Millionen Lichter", in Szene setzten. Noch am Vortag hatte Handke seine 60. Geburtstag gefeiert. Klare Sache, dass er trotzdem mitmacht. Eine feste Größe sind auch die von Heike Lingner trainierten Jungs in dem von Mädchen und Frauen dominierten Verein, 15 sechs- bis Fünfzehnjährige warben mit ihren Auftritten um Nachwuchs. Vereins-Chef Steffen Brost weiß, all das ist nur mit Aufwand und Fleiß zu schaffen. Der rote Faden fürs Programm ist das eine, die Moderationen für Lisa Heinicke (24) und Kim Stein (20, die wiederum souverän durchs Programm führten, schreiben, Bühnenbilder bauen und malen, Kostüme nähen, den Heide-Spa-Saal zum Turnsaal mit Stufenbarren, Reck, Ringen und Boden umfunktionieren – all das frisst viel Zeit, Geld und einiges an Nerven. Doch irgendwie klappt es doch immer, und der große Applaus ist allen gewiss. "Ohne die Mütter und Väter, Omas und Opas und all die anderen Helfer aber würde es nicht gehen", so Steffen Brost. Mit der Show endet ein erfolgreiches Jahr für die Turner. Bei 21 Wettkämpfen waren sie dabei, holten 34-mal Gold, 40-mal Silber und 48-mal Bronze. 2019 werden sie wieder um Medaillen kämpfen. Und sicher ist jetzt schon. 2019 wird es wieder eine Weihnachtsshow geben. Dann heißt es "Eine Seefahrt, die ist lustig..."

Quelle: Kathrin Kabelitz (LVZ)

Schaut Euch die 60 Bilder der Weihnachtsshow 2018 an.

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Weihnachtsshow "Nachts in der Turnhalle"

funkensprühendes FinaleZum Schluss gab es ein funkensprühendes Finale.

Bad Düben. Unsere Weihnachtsshow "Nachts in der Turnhalle" war ein Riesenerfolg. Lauter begeisterte Zuschauer vor und glückliche Gesichter hinter den Kulissen. Fast zwei Stunden erlebten Groß und Klein was nachts in der Turnhalle passieren kann. Von Heinzelmännchen die Geräte aufräumen, schlafenden Turnerinnen über eine Geisterparty, Glühwürrmchen bis hin zu bösen Einbrechern, kecken Mäuschen sowie einem genervten Hausmeister und einem Elektriker, der etwas zu viel Strom abbekommen hat.

Schaut Euch die 60 Bilder der Weihnachtsshow 2018 an.

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Bad Dübener Geräteakrobaten erleben rasante Abfahrt im Harz

MegaziplineDie Mädels des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben wagten sich die Megazipline über der Rappbodetalsperre hinunter.

Harz. Das die Bad Dübener Geräteakrobaten bekannt für ihre manchmal doch ziemlich verrückten Aktivitäten sind, ist längst nicht mehr unbekannt. Und so ging es jetzt, als Teambildungsmaßnahme und vorfristiges Weihnachten in den Harz. Ziel des Ausfluges war Deutschlands höchste Staumauer an der Rappbodetalsperre. Dort wartete auf die Blau-Gelben die größte Doppelseilbahn Europas. Mit fast 90 Stundenkilometern rast man am liegend am Seil hängend 120 Meter über dem Abgrund über die Rappbodetalsperre bis ins Ziel. "Da gehört schon ein bisschen Mut und Nervenkitzel dazu, wenn man sich hängend, in die Liegeposition dort hinunter wagt. Aber ich hab da keine Angst. Wird bestimmt cool und ein tolles Erlebnis", sagte Cora Rother vor dem Start. Doch bevor es losgehen konnte, gab es ersteinmal die Sicherheitseinweisung. Alle mussten ihr Gurtzeug anlegen und den Helm samt Schutzbrille aufsetzen. Elisa Ertel und Cora Rother waren die ersten, die sich trauten. Anschnallen, Durchatmen und los. Das Sicherheitspersonal klinkte die Sperre aus und los ging die wilde Fahrt über der fast vier Quadratkilometer großen Talsperre. Schreiend rasten die beiden Teenager erst über Baumkronen und dann über das Wasser. Nach knapp zwei Minuten wurden sie auf der anderen Seite der Talsperre abgebremst und vom Team der Anlage in Empfang genommen. "Das war der Wahnsinn. Bloß zu kurz. Also ich würde nochmal fahren wollen", war Cora begeistert. Auch alle anderen hatten bei der spektakulären Abfahrt ihren Spaß. Doch bald steht der nächste Höhepunkt im Plan. Am Sonntag steigt die Weihnachtsshow des Bad Dübener Turnvereins und da stehen alle Turnerinnen wieder mit auf der Bühne.

Schaut Euch 10 Bilder vom Harzdrenalin an.

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Möbel aus Turngeräten

Erste BeratungErste Beratung am schicken Barrentisch. Die New-Dance-Mädels des Vereins besprechen den Männertanz für die bevorstehende Weihnachtsshow.

Bad Düben. Das die Turnriege des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben verrückt für außergewöhnliche Dinge sind, wissen mittlerweile viele. Jetzt haben sie sogar Möbel aus Turngeräten konstruiert. "Weil der Vereinsraum in die Tage gekommen war, wurde vom Vorstand beschlossen, das dieser aufgehübscht werden soll", sagte Vereinsvorsitzender Steffen Brost. Vor allem Stefan Eichelkraut, sonst für die Abteilung Radtouristik unterwegs, legte sich mit Schwiegersohn Andre und Tochter Grit nach Feierabend ins Zeug, verlegte neuen Fußboden, tapezierte die Wände und baute neue Lichter ein. Und dann hatte Vereinschef Brost noch eine ganz besondere Idee. "Wir hatten noch eine aussortierten Minibarren und ein altes Sprungpferd. Wir überlegten man, was man damit anstellen könne. Für den Müll war das zu schade. Also haben wir den Barren von der Höhe etwas eingekürzt, eine Glasplatte draufgesetzt und fertig war ein neue drei Meter lange Vereinstisch. Das Pferd dient jetzt zudem als neue Sitzbank. Beides sind schicke Unikate", erzählte Brost. Und die Idee gehen den Bad Dübenern nicht aus. Jetzt warten noch zwei alte Sprungbretter, die die Blau-Gelben von der ehemaligen Sportschule Rabenberg geschenkt bekommen haben auf eine neue Funktion.

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Eine Winzigkeit fehlte zur Bronzemedaille - Elisa Ertel und Josie Eckenigk turnten für Sachsen beim Bundespokal

BundespokalJosie Eckenigk (links) und Elisa Ertel vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben turnten für Sachsen beim Bundespokal in Hilter bei Osnabrück mit.

Osnabrück. Es sollte nicht sein. Am Ende verpassen Elisa Ertel und Josie Eckenigk vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben mit der Sächsischen Auswahlmannschaft beim Bundespokal im Gerätturnen der Leistungsklasse 1 in Hilter bei Osnabrück die Bronzemedaille nur um Haarsbreite. Mit 195,800 Punkte und einen Rückstand von nur acht Zehnteln landete die Sächsische Jugendmannschaft hinter den Turnteams aus dem Rheinland, Hamburg, Westfalen, Baden und Niedersachsen auf dem sechsten Platz. "Das war verdammt knapp. Schade, wir haben alles mögliche gegeben, was an diesen Tag ging. Leider hat es nicht ganz gereicht", resümierte Elisa Ertel. Die 15-Jährige war gemeinsam mit ihrer Bad Dübener Vereinskameradin sowie weiteren Turnerinnen aus Chemnitz und Markkleeberg für die Sächsische Auswahlmannschaft nominiert worden. Das Debakel begann bereits am Auftaktgerät Balken. Gleich vier mal mussten die Sachsen unfreiwillig vom Gerät. Nur Elisa Ertel hielt sich schadlos und kam ohne Sturz durch ihre Übung. Am Boden konnten die Sachsen punkten und erturnten mit 53,300 Punkte das zweitbeste Ergebnis im Wettkampf. Auch am Sprung hielten sie dann noch mit. Der Stufenbarren war am Ende das erwartunsgemäß schlechteste Gerät, weil hier die meisten der Übungen nicht mit den notwendigen und vorgeschriebenen schweren Elementen vollgepackt waren. Dennoch blieben Elisa und Jose mit den anderen Turnerinnen bis zu letzt optimistisch, denn sie hatte etwas im Kopf mitgerechnet und überschlagen das es vielleicht noch für eine Medaille reichen könnte. Am Ende mussten sie ihrem schlechten Auftaktgerät Tribut zollen. Ein Sturz war es dann doch zu viel und kostete letztlich die Bronze. Denn die Konkurrenz war dicht zusammen und schnappte den Sachsen die Medaille weg. "Schade. Es war knapp. Aber wir haben es am Balken selber aus der Hand gegeben. Trotzdem sind wir stolz für Sachsen bei diesen Wettkampf angetreten zu sein", sagte Josie Eckenigk. Jetzt steht bei den Bad Dübenern die nächsten Wochen kein Wettkampf mehr im Kalender. Dafür beginnen die Proben für die Weihnachtsshow "Nachts in der Turnhalle" am 9. Dezember.

Schaut Euch 14 Bilder der Wettkämpfe beim Bundespokal in Hilter an.

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Blau-Gelbe tanzen bei Jazz-Dance-Pokal auf Platz neun

Jazz-Dance-PokalBeim Dresdner Jazz-Dance-Pokal landete "zone one" auf dem neunten Platz.

Dresden. Sie können es noch. Die Mädchen und Frauen der Dance-Formation "zone one" des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben. Fast zwei Jahre trainierten sie im verborgenen und waren von der Wettkampfbühne verschwunden. Nur ein paar Auftritte im privaten Bereich, beim Stadtfest und in der Bad Dübener Weihnachtsshow fanden statt. Jetzt sind sie zurück auf der Wettkampfbühne. Und das recht erfolgreich. Denn beim Dresdner Jazz-Dance-Pokal landeten die Kurstädter auf Platz neun. "Wir hatten eine kreative Pause. In dieser Zeit haben wir uns mit dem Metier Showdance auseinandergesetzt und beschlossen vorerst nur bei solchen Wettkämpfen zu starten, da der reine Dance recht schwer ist von Anforderungen und den vorgeschriebenen Elementen", sagte Übungsleiterin Katharina Wittig. Über 40 Gruppen kamen in die Landeshauptstadt, um in verschiedenen Wettkampfformen auf das Parkett zu gehen. Die Bad Dübener traten wie weitere 21 Teams im Showdance an. Fast vier Minuten tanzten sie ihren choreografierten Mayatanz und bekamen viel Beifall vom mitgereisten Elternfanblock. Auch Pechvogel Stefanie Barth drückte ganz fest die Daumen. Denn die 16-Jährige verletzte sich eine Woche vor dem Wettkampf am Fuß und konnte nicht starten. Deswegen zog Übungsleiterin Katharina Wittig selbst das Kostüm über und trat an. "Ich war der geplante Ersatz. Allerdings ist es für mich schon etwas besonderes nach sieben Jahren als Trainer jetzt plötzlich wieder mitmachen zu müssen. Aber es ging alles gut", sagte die Medizinstudentin. Beeindruckt waren die Bad Dübener von der Wettkampfarena, denn das Event fand in der imposanten Ballsportarena in Dresden statt. Das motivierte die Blau-Gelben zusätzlich. Nach ihrem Auftritt fielen sich die 13 Akteure in die Arme. Auch ein paar Tränen kullerten. "Wir haben eine für uns super gute Leistung auf der Wettkampffläche gezeigt und waren überglücklich, dass alles geklappt hat, sogar unsere beiden Hebefiguren, die sonst im Training oft nicht geklappt habe. Viel Lob haben sich auch unsere Jüngsten, Ailia und Cynthia verdient. Sie haben ihr Wettkampfdebüt mit uns ganz klasse gemeistert. Von den Punkten haben wir uns etwas mehr erhofft. Aber wir wissen woran wir noch arbeiten müssen. Trotzdem bin ich mega stolz auf meine Truppe", sagte Wittig.

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Zweite Bad Dübener Frauenmannschaft schafft Sprung in die dritte Landesliga

Sprung in die dritte Landesliga geschafftSarah Engel, Hanna Schlaak, Ronja Mennert, Kim Stein,Julia Ignatzek, Christina Handke und Pauline Heßler (v.l.) schafften den Sprung in die dritte Landesliga.

Chemnitz. Erst gut zwölf Stunden später durften die Turnerinnen der zweiten Bad Dübener Frauenmannschaft über die Qualifikation zur dritten Sächsischen Landesliga jubeln. Sie war gerade auf dem Heimweg nach Bad Düben, als ihr Trainer ihnen die frohe Botschaft Sonntagmorgen aus der Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle via Handy mitteilte. Sarah Engel, Hanna Schlaak, Ronja Mennert, Pauline Heßler, Kim Stein, Julia Ignatzek und Christina Handke dürfen als Zweitplatzierte der Qualifikation nun doch noch aufsteigen und turnen im kommenden Jahr in der dritten Liga. Eigentlich ist das nur der erstplatzierten Mannschaft vergönnt. Und die hieß nach dem Wettkampf eigentlich SV Motor Mickten Dresden. Weil sich aber ein Team nachträglich für die kommende Saison abmeldete, profitieren die Bad Dübener davon und rücken auch noch in die Liga auf. Viel vorgenommen hatten sich die Blau-Gelben. Wollten den Aufstieg mit einem Sieg in der Qualifikation direkt festmachen und abends den gleich noch im Hotel ordentlich mit Sekt begießen. Das erste Gerät Stufenbarren lief gut. 50,30 Punkte der besten vier Turnerinnen in der Addition flossen auf das Punktekonto. Dann kam der Balken und gleichzeitig ein Sturzfestival. Insgesamt fünf Mal mussten die Bad Dübener Frauen unfreiwillig vom Balken. Und jedesmal kassierten sie dafür einen ganzen Punkt Abzug. "Das war eine Katastrophe. Nur Hanna Schlaak blieb fehlerfrei und turnte ein Klasseübung", war der Trainer nach dem Gerät nicht begeistert. Erst am Boden konnten die Bad Dübener Frauen etwas am verlorenen Vorsprung aufholen. Zwar waren auch sie am abschließenden Sprung die Besten aller Qualifikationsmannschaften, doch am Ende mussten sie ihrer Leistung am Balken ordentlich Tribut zollen und belegten mit 196,75 Punkten, hinter dem Team des SV Motor Mickten Dresden (199,45 Pkt.), den zweiten Platz. Dritte wurde die Mannschaft des TSV Flöha (183,55 Pkt.). "Das ist heute irgendwie blöd gelaufen. Wir waren sicherlich aufgeregt und vielleicht etwas unkonzentriert. Anders kann ich mir den Balken nicht erklären. Hier sind wir sonst eigentlich immer recht sicher", resümierte Sarah Engel nach dem Wettkampf. In der Einzelwertung schaffte es Kim Stein mit 49,05 Punkten auf den dritten Platz, Pauline Heßler auf Rang vier und Sarah Engel auf Platz sechs.

Schaut Euch 21 Bilder der Landesliga-Qualifikation in Chemnitz an.

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Elisa Ertel und Josie Eckenigk in der Sachsenauswahl beim Deutschlandcup

Elisa Ertel und Josie EckenigkJosie Eckenigk (links) und Elisa Ertel vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben turnen beim Deutschlandcup der Teams für Sachsen.

Bad Düben. Aufgrund ihrer gezeigten Leistungen beim Deutschlandcup im Juni in Delitzsch und bei einem Bundesländervergleich im September in Koblenz sind nun erneut Elisa Ertel und Josie Eckenigk vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben für die sächsische Landesauswahl nominiert. Vom 2. bis 4. November reisen die beiden 15-jährigen Turnerinnen zum Deutschlandcup der Bundesländer nach Hilter bei Osnabrück. Dort wird dann das beste deutsche Landesteam ermittelt. Zu Mannschaft der Bad Dübener gehören unter anderen auch noch Turnerinnen des TV Markkleeberg, TuS-Chemnitz-Altendorf und vom Chemnitzer Polizeisportverein. "Wir sind sehr stolz darauf, wieder für Sachsen bei einem Wettkampf antreten zu dürfen", freut sich Josie Eckenigk auf den Ausflug in den Teuteburger Wald. Nach der etwas verpatzten Landesligavorrunde hat sich das Do mit ihrem Trainer jetzt nocheinmal intensiv auf den letzten turnerischen Wettkampfhöhepunkt in diesem Jahr vorbereitet. "Elisa wird am Sprung, Stufenbarern und Balken antreten. Josie am Balken und Boden. Die Mädels können ohne großen Druck reingehen und zeigen was sie können", hofft ihr Trainer auf ein gutes Abschneiden seiner Schützlinge. Nach dem Wettkampf steht dann ersteinmal die traditionelle Weihnachtsshow des Bad Dübener Turnvereins auf dem Trainingsplan. Der nächste Wettkampf steht erste Ende Januar beim Meißner Hallenturnfest im Terminkalender, ehe sich die Blau-Gelben in den Winterferien ins Vorbereitungstrainingslager auf den Rabenberg begeben.

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Zweites Bad Dübener Frauenteam will in die Turn-Landesliga

MannschaftRonja Mennert, Pauline Heßler und Hanna Schlaak (v.l.) gehören zur Bad Dübener Mannschaft.

Bad Düben. Am Sonnabend steigt in der Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle die Finalrunde der aktuellen Landesligasaison. Obwohl sich die erste Frauenmannschaft des TV Blau- Gelb 90 Bad Düben bei der Vorrunde Anfang September in Pirna leider mit einem Abstieg in die zweite Liga verabschieden musste, greift nun die zweite Bad Dübener Frauenmannschaft ins Geschehen ein. Denn sie will versuchen die Qualifikation zum Einstieg in die dritte Landesliga zu schaffen. Dafür muss am Sonnabend in Chemnitz nichts anderes als der erste Platz her, denn nur der qualifiziert sich für die kommende Ligasaison im nächsten Jahr. Wochenlang haben sich Ronja Mennert, Pauline Heßler, Hanna Schlaak, Kim Stein, Sarah Engel, Christina Handke und Julia Ignatzek mit dem Bad Dübener Übungsleiterteam auf diesen Tag vorbereitet. "Wir haben die ganzen Ferien durchtrainiert und an den Feinheiten der Elemente gefeilt. Das wird trotzdem ganz knapp in Chemnitz. Da entscheidet die Tagesform, etwas Glück und natürlich der Balken, wie oft man dann unfreiwillig runtergehen muss", hofft Sarah Engel auf das letzte Quentchen Glück. Ihre Gegner in der Chemnitzer Arena stehen bereits fest. Das Frauenteam des TSV Flöha ist die Absteigermannschaft aus der dritten Liga und trifft nun in der Qualifikation auf die Bad Dübener Formation. Dazu gesellt sich mit der zweiten Frauenmannschaft des SV Motor Mickten Dresden noch ein weiteres Team. Insgesamt turnen drei Mannschaften um den einen begehrten Aufstiegsplatz. "Unsere Mädchen sind gut vorbereitet. Das Training lief trotz der Ferien recht ordentlich. Außerdem haben wir das Training etwas umgestellt. Geholfen hat uns Sabine Köste, die Witwe des leider viel zu früh verstorbenen Turn-Olympiasieges Klaus Köste. Sie hat uns nochmal wertvolle Tipps in Übungsgestaltung gegeben. Das haben wir in den vergangenen Wochen schon umgesetzt und sehen erste kleine Erfolge. Vielleicht ist das was uns am Ende den Aufstieg bringt", sagte Kampfrichterin Anke Heinicke.

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Bad Dübener Tanzmädels treten beim Dresdner Jazz-Dance-Cup an

Turn-HeidecupDie New-Dance-Formation "zone one" des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben startet Sonnabend in Dresden.

Bad Düben. Lange Zeit ruhig geworden um die jungen Damen der New-Dance-Formation "zone one" des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben. Der mehrfache Medaillengewinner bei den Dance-Sachsenmeisterschaften und Teilnehmer beim Deutschland-Cup hatte sich in den vergangenen zwei Jahren aus dem Wettkampfbetrieb etwas zurückgezogen und neue Formen ihrer künftigen Auftritte gesucht. "Wir haben eine kreative Phase eingeschoben und uns neu ausgerichtet. Wir wollten mal etwas raus aus dem harten Wettkampfbetrieb im Dance mit knallharten Vorgaben und Elementevorschriften. Deswegen gab es in den vergangenen zwei Jahren recht wenig außer einigen Showauftritten bei Stadtfesten und private Anlässen jede Menge Training und Ideenfindung", sagte Übungsleiterin Katharina Wittig. Nach intensiven Trainingseinheiten stürzen sich die 13 jungen Damen mit ihrer Trainerin jetzt wieder in den Wettkampfbetrieb. Am Sonnabend gehen sie beim Dresdner Jazz Dance Pokal in der Ballsport-Arena auf das Parkett. "Wir starten in der Kategorie Showdance. Show Dance ist nicht an eine bestimmte Stilistik gebunden. Das Hauptanliegen des Showtanzes ist die Unterhaltung. Das kann mit einer besonders effektvolle Choreografien ausgedrückt werden, einem humorvolles Umgehen mit einem Thema, das unerlässliche Showkostüm, die Möglichkeit der Verwendung von Requisiten, eine ausgefallene Idee und freudbetonte Kommunikation zwischen Tänzern und Publikum. Eine solide Tanztechnik ist dann die Grundlage für die ausgewählte Stilistik sein", erklärte Wittig, die kurzfristig selber mit auf die Tanzfläche muss. Denn in einem der letzten Vorbereitungstrainings verletzte sich eine Tänzerin und brach sich den Fuß. "Ich muss jetzt sehen, das ich die letzten Feinheiten reinbekomme und dann rocken wir den Wettkampf", zeigt sich Wittig kämpferisch.

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Blau-Gelbe bei Deutschen Turn-Meisterschaften live dabei

beim Airtrackspringen
als Zuschauer Die Bad Dübener als Zuschauer in der Arena und später beim Airtrackspringen.

Leipzig. Mit 120 Turnerinnen, Turnern, Trainern, Kampfrichtern und turninteressierten Muttis und Vatis vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben ging es jetzt in die Arena Leipzig, um dort die deutschen Turnstars um Pauline Schäfer, Andreas Bretschneider und Co. kräftig anzufeuern. Mit einem großen Bus ging es in die Messestadt. "Das ist eine riesige Turnhalle. Da möchte ich auch mal Sport machen", war Lea Lingscheid begeistert. Aufgeregt war vor allem Neele Nenitschka. Denn die Elfjährige war in einer Verlosung als Einlaufmädel gezogen worden und durfte mit einem der Turnstars in die Arena kommen. Die kleine Bad Dübener Nachwuchsturnerin hatte Losglück und zog sich die Sophie Scheder aus Chemnitz, Bronzemedaillengewinnern am Stufenbarren bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016. "Das war richtig cool mit einer Medaillengewinnern einzulaufen", war Neele danach sprachlos. Mit weiteren 4000 begeisterten Zuschauern verfolgten die Blau-Gelben die Mehrkämpfe der Frauen und Männer. Nach dem Wettkampf hatten alle noch viel Spaß bei der Air-Track-Night. "Air-Tracks sind aufblasbare Akrobatikbahnen, wo man vielen tolle Elemente springen kann. Bei cooler Musik toben alle noch einige Stunden auf den Bühne herum, ehe es wieder nach Hause ging. Ein gelungener Ausflug", erzählte Übungsleiterin Wencke Stein. Der nächste Ausflug dieser Art ist schon fest gebucht. Im nächsten Jahr fährt die Bad Dübener Riege dann zur Turn-Weltmeisterschaft nach Stuttgart.

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Bad Dübener Riege dominiert Turn-Heidecup

14. Auflage der Wettkampfreihe soll 2019 steigen

Turn-HeidecupSylvia Werner (Ak 10/11) und Fabiane Runzer (Ak 8/9) sowie Rosalie Ellguth (von links) in der Ak7 vom SV Lok Eilenburg sind die Gesamtsieger des 13. Turn-Heidecup in der Pflicht.

Bad Düben. Zehn Mal TV Blau-Gelb 90 Bad Düben und ein Mal SV Lok Eilenburg stand bei der Siegerehrung des Turn-Heidecup auf dem obersten Treppchen. Zum 13. Mal fand die traditionelle Wettkampfreihe statt. Beim Finale in Bad Düben wurde nocheinmal alles gegeben und so konnten im letzten Moment noch einige Turnerinnen und Turner ihre Platzierung verbessern und sich so noch eine Medaille oder einen Pokal in der Gesamtwertung sichern. "Der Heidecup ist ein schöner Wettkampf, weil hier auch solche Turnerinnen und Turner antreten, die sonst keine oder nur wenige Wettkämpfe absolvieren. So kommen sie wenigstens in den Genuss von drei Wettkämpfen und können so auch ihre Fortschritte an den Geräten zeigen", sage Wencke Stein vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben. Insgesamt nahmen 115 Turnerinnen und Turner an den drei Wettkämpfen teil. Die besten zwei Ergebnisse kamen in die Endauswertung.

Mädchen

Ak7
1. Rosalie Ellguth (SV Lok Eilenburg) 97,40 Pkt.,
2. Jasmin Schmidt 96,15 Pkt.,
3. Hanna Gabriel (beide TV Blau-Gelb 90 Bad Düben) 95,25 Pkt.

Ak8/9
1. Fabiane Runzer 103,40 Pkt.,
2. Annika Sachse 100,50 Pkt.,
3. Lisa Rosenbaum (alle TV Blau-Gelb 90 Bad Düben) 100,30 Pkt.

Ak 10/11
1.Sylvia Werner (TV Blau-Gelb 90 Bad Düben)108,50 Pkt.,
2. Lena Rein 107,89 Pkt.,
3. Lene Stiller (beide SG Döllnitztal Mügeln) 102,85 Pkt.

Lk4 bis 13 Jahre
1. Leonie Nannt 97,30 Pkt.,
2. Rieke Stein 94,00 Pkt.,
3. Jara Smykalla (alle TV Blau-Gelb 90 Bad Düben) 93,10 Pkt.

Lk4 ab 14 Jahre
1. Alexandra Kriegler 92,70 Pkt.,
2. Kaya Smykalla 91,75 Pkt.,
3. Alma Müller (alle TV Blau-Gelb 90 Bad Düben) 89,35 Pkt.

Lk3
1. Cora Rother 100,35 Pkt.,
2. Pauline Heßler 100,30 Pkt.,
3. Ronja Mennert (alle TV Blau-Gelb 90 Bad Düben) 98,40 Pkt.

Lk2
1. Anna Mannke 101,95 Pkt.,
2. Maya Liebmann (beide TV Blau-Gelb 90 Bad Düben) 98,85 Pkt.

Lk1
1. Elisa Ertel 97,30 Pkt.,
2. Josie Eckenigk (beide TV Blau-Gelb 90 Bad Düben) 96,95 Pkt.

Jungen

Ak7
1. Jaron Held (TV Blau-Gelb 90 Bad Düben) 91,65 Pkt.

Ak 8/9
1. Leon Opitz 118,70 Pkt.,
2. Bastian Körtge (beide TV Blau-Gelb 90 Bad Düben) 115,80 Pkt.

Lk4
1. Vin Trodler 120,40 Pkt.,
2. Adrian Ulbricht 118,10 Pkt.,
3. Kurt Zwicker (alle TV Blau-Gelb 90 Bad Düben) 118,00 Pkt.

Schaut Euch 30 Bilder vom Turn-Heidecup an.

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Bad Dübener Turnverein im Sonderbus zur DM in Leipzig

Tickets für die DMVier von 125 Bad Dübenern die zur DM nach Leipzig fahren.

Bad Düben. Pkw und Kleinbusse reichen da nicht mehr aus. Wenn 125 Turnerinnen, Turner, Trainer, Kampfrichter und turrnbegeisterte Eltern des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben live die Turnstars bei der Deutschen Meisterschaft in der Arena Leipzig anfeuern wollen, da müssen schon richtig große Busse her. "Wir wollen die Chance nutzen, wenn so ein hochkarätiger Turnwettkampf vor unserer Haustüre ist, dann sind wir natürlich live dabei", sagte Vereinsvorsitzender Steffen Brost. Für die Blau-Gelben enden damit spannnende Wochen mit Landesliga und Länderkampf in Koblenz. Doch auch in den kommenden Wochen wird es wieder laut. Denn dann beginnen die Proben für die traditionelle Weihnachtsshow der Blau-Gelben. Die heißt in diesem Jahr "Nachts in der Turnhalle" und steigt am 9. Dezember um 14 und 17 Uhr im Saal des Bad Dübener Heide Spa.

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New Dancer greifen wieder an

New DancerDie Mädels in ihren schicken Kostümen.

Bad Düben. Mitten in den Vorbereitungen für ihren nächsten Wettkampfauftritt stecken unsere Mädels der New Danceformation "zone one". Sie werden am 27. Oktober beim Dresdner Jazz Dance Pokal 2018 in der Ballsport Arena. nach anderthalbjähriger Trainingsphase. wieder in den Wettkampfbetrieb einsteigen. Diese Woche präsentierten sie ihr neues Outfit. Vielen Dank an die Sponsoren Fleischerei Böttge, Fußböden Henze, Ottis Fenster sowie an Frau Hartleib für's Kostüme nähen.

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Miniturner gehen beim 3. Wettkampf beim Turn-Heidecup 2018 an die Geräte

MiniturnerLeni Kletzsch aus Bad Düben am Balken.

Bad Düben. Zum dritten Mal in diesem Jahr starteten die Geräteakrobaten aus Mügeln, Eilenburg und Bad Düben beim Turn-Heidecup. Kurzfristig sprangen die Blau-Gelben für die Eilenburger ein, die den Wettkampf aus organisatorischen Gründen nicht ausrichten konnten. 85 Mädchen und Jungen wollten beim dritten und letzten Aufeinandertreffen nocheinmal alles zeigen und möglichst viele Punkte erturnen. Denn beim Heidecup fließen die beiden besten Ergebnisse von insgesamt drei Wettkämpfen in die Endwertung ein. Und so wurde in den vergangenen Wochen in den Turnhallen fleißig trainiert. Vor allem die Jüngsten hatten Lampenfieber vor ihren Auftritt. Denn das Quartett Nele Mahler, Svea Diehl, Anna Meißner und Fabienne Baciao vom SV Lok Eilenburg trat das erste Mal überhaupt bei einem Wettkampf an. "Die Mädchen haben schön geübt und sollen jetzt auf der Wettkampfbühne ihr Können zeigen", war Eilenburgs Übungsleiterin Christina Schabehorn stolz. Stolz konnte die Eilenburgerin auch auf Rosalie Ellguth sein. Denn ihr Schützling gewann in der Altersklasse (Ak) bis 7 Jahren die Tageswertung, gemeinsam mit Jasmin Schmidt vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben. Beide Turnerinnen verbuchten 47,75 Punkte für sich. Auf den 3.Platz kam Hanna Gabriel aus Bad Düben mit 47,65 Punkten. In der Ak 8/9 dominierten auf den vorderen Plätzen alles Bad Dübener Sportler. Es gewann Fabiane Runzer (51,70 Pkt.) vor Annika Sachse (49,05 Pkt.) und Anna Martin (48,10 Pkt.). Spannend war der Kampf in der Ak 10/11. Hier konnte Siegerin Sylvia Werner (55,65 Pkt.) vom Bad Dübener Gastgeber noch die beiden Mügelner Lena Rein (54,30 Pkt.) und Lene Stiller (51,75 Pkt.) auf die Plätze zwei und drei verweisen. In den Kürklassen dominierte komplett die Bad Dübener Riege. In der Leistungsklasse (Lk) 4 bis 13 Jahren gewann Leonie Nannt (47,75 Pkt.) vor Rieke Stein (46,15 Pkt.) und Neele Nenitschka (44,95 Pkt.). In der Lk4 ab 14 Jahre war Kaya Smykalla (47,70 Pkt.) vor Alexandra Kriegler (47,40 Pkt.) und Annika Naumann (45,20 Pkt.) erfolgreich. Die Lk3 gewann Pauline Heßler (50,60 Pkt.) vor Ronja Mennert (48,90 Pkt.) und in der Lk2 siegte Maya Liebmann (51,05 Pkt.) vor Anna Mannke (50,30 Pkt.). Bei den Jungen kamen folgende Ergebnisse heraus: Ak7: 1. Jaron Held (45,55 Pkt.), 2. Jannes Schlegel (45,35 Pkt.), Ak 8/9: 1. Leon Opitz (68,60 Pkt.), 2. Bastian Körtge (67,60 Pkt.), Lk4: 1.Til Jungchen (60,25 Pkt.), 2. Vin Trodler (60,20 Pkt.), 3. Kurt Zwicker (60,10 Pkt.).

Schaut Euch 30 Bilder vom Heidecup-Finale in Bad Düben an.

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