Bad Dübener Turnverein lud zum 19. Neujahrslauf ein

Neujahrslauf24 kleine und große Läuferinnen und Läufer sowie eine handvoll Walker ließen das neue Jahr sportlich in Bad Düben angehen.

Bad Düben. Sportlich und in familiäre Atmosphäre ließ der Bad Dübener Turnverein Blau-Gelb 90 das neue Jahr angehen. Traditionell lud der Verein am ersten Tag des Jahres zum Neujahrslauf in den Bad Dübener Stadtpark ein. 24 kleine und große Läufer sowie eine handvoll Walker schnürten die Laufschuhe und machten sich auf die 1,4 kilometerlange Runde, die eine halbe Stunde lang so oft durchlaufen werden konnte wie man wollte. "Bei unserem Neujahrslauf stehen keine Rekorde und Bestzeiten im Vordergrund, sondern das man gemeinsam das neue Jahr sportlich beginnt und sich über das eine oder andere austauscht", sagte Mitorganisator Jürgen Schwertner. Und so wurde über die vergangene Silvesterparty geredet, der Delitzscher Wolfgang Nadler verriet, dass er in diesem Jahr seinen 44. Rennsteiglauf über die Supermarathonstrecke von 73 Kilometer angeht und Mitte des Jahres den 160 kilometerlangen Rennsteig nonstop unter die Füße nehmen will. Außerdem wartet ein neues Großprojekt auf den pensionierten Lehrer. "Ich bin vergangenes Jahr vom Papst in Rom bis nach Wittenberg mitgelaufen. Jetzt plant der Veranstalter von Rom bis nach Sankt Petersburg zu laufen", erzählte Nadler. An der Spitze liefen mit Karl Heinz und Matthias Rothe Vater und Sohn. Matthias belegte am Tage zuvor beim Silvesterlauf in der Kurstadt noch einen dritten Platz über die 10 Kilometerdistanz und hatte bereits am Neujahrsmorgen am Leipziger Neujahrslauf teilgenommen. "Man nimmt mit, was man kriegen kann", schmunzelte der Bad Dübener, der für einen Leipziger Basketballverein aufläuft. Nach einer halben Stunde war der Lauf absolviert und die Läuferschar traf sich am Kurhaus zur großen Teerunde. "ich war heute das erste mal dabei. Es hat mir sehr gut gefallen und ich werde mir für das neue Jahr vornehmen regelmäßiger zu laufen und den einen oder anderen Stundenlauf in Bad Düben mitzumachen", versprach Glauchas Ortsvorsteher Thomas Hartmann.

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Bei den Kleinsten ist Diana der Boss

Diana ApitzschBei den Übungsstunden oder bei Auftritten, ist Diana Apitzsch nie aus der Ruhe zu bringen.

Bad Düben. Das Vorschulturnen beim Bad Dübener Turnverein Blau-Gelb 90 ist erfolgreich wie nie. Über 120 Mädchen und Jungen zwischen drei und sechs Jahren üben jede Woche eine Stunde in der Turnhalle am Schulcampus. Und das seit Anfang der siebziger Jahre. Denn so lange gibt es dieses Sportkurs beim Turnverein schon. Doch wer sind die Frauen und Männer hinter den Kulissen des Vorschulturnens. Diana Apitzsch ist eine davon. Die 45-Jährige aus Bad Dübenern leitet seit fünf Jahren die erfolgreiche Abteilung mit vielen Übungsleiterhelfern und Helferinnen. "Ich mache die Mittwochwochkinder und Angelika Höhne die Dienstagkinder. Wir sind mit unseren Team eine eingespielte Truppe. Obwohl es manchmal ganz schön anstragend ist macht es viel Spaß, weil man die kleinen Erfolge sieht wie sich die Kinder Schritt für Schritt verbessern", weiß Apitzsch. Bevor sie die Abteilung übernahm half sie schon lange als Übungsleiter mit. "Irgendwann stand die Frage, ob ich die Abteilung nicht als Leiterin übernehmen wolle. Ich habe ja gesagt und bin bis heute nicht mehr aus dieser Nummer herausgekommen. Aber so wie es ist ist alles in Ordnung", sagte Apitzsch. Gemeinsam mit ihrer Mannschaft lässt sich die Bankmitarbeiterin immer etwas neues einfallen. Und ihrem Erfindungsreichtum scheinen keine Grenzen gesetzt. Denn jede Übungsstunde gibt es etwas andere in der Turnhalle zu entdecken. Mal eine Gerätelandschaft, mal wird am Reck gehangelt, mal an den Ringen geschaukelt oder auf dem Barren herumgeturnt. Der Erfindungsreichtum von Diana Apitzsch scheinen keine Grenzen gesetzt. Immer wieder bringt die 45-Jährige neue Ideen zur Turnstunde mit. Viele hole sich Diana Apitzsch auch bei Fort- und Weiterbildungen. "Da gibt es meistens viele neue Anregungen. Manches lese ich auch in Büchern nach. Den Kindern hat es bisher immer gefallen, was wir aufgebaut haben", so Apitzsch. Auch das Vereinsleben ist bei den Jüngsten sehr attraktiv. "Wir machen beispielsweise jedes Jahr bei der Weihnachtsshow mit, organisieren eine Vorschulolympiade und machen im Sommer einen Ausflug irgendwo in die Region. In diesem Jahr waren wir alle im Eilenburger Tierpark", zählte die Übungsleiterin auf. Der Sport bestimmt auch innerhalb ihrer Familie oft das Leben. Ehemann Gunter war früher auch ein erfolgreicher Turner und auch Sohn Laurenz trat bis Mitte diesen Jahres in die Fußstapfen seines Vaters. Mittlerweile hat er die Liebe zum Basketball entdeckt. Galt das Vorschulturnen zu DDR-Zeiten als Entdeckung für künftige erfolgreiche Geräteakrobaten steht heute der Spaß und die Bewegung im Vordergrund. "Natürlich versuchen wir talentierte Mädchen und Jungen auch für unser Gerätturnen zu gewinnen. Das fängt dann an wenn sie in die Schule kommen. Dann müssen sie sich entscheiden wo sie weitermachen. Manche Kinder haben es seitdem zum Landesmeister oder Teilnehmer bei Deutschen Meisterschaften geschafft", berichtet die Bad Dübenerin stolz.

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Weihnachtsmann startet beim Stundenlauf

Weihnachtsmann ging Puste ausDem Weihnachtsmann ging schon nach wenigen Metern die Puste aus.

Bad Düben. Der Weihnachtsmann hat in diesen Tagen viel zu tun. Auch in der Kursatdt schaute der Rotmantel jetzt vorbei und schickte gleich mal die Läuferinnen und Läufer beim 156. Bad Dübener Stundenlauf auf die Strecke. Den Schlitten ließ der bärtige Alte weit vor den Toren der Stadt stehen und wechselte in bequeme Laufschuhe. "Ich muss ja bei den Betrieb derzeit auch ein bisschen in Form bleiben. 16 Teilnehmer trugen sich zum Jahresausklang in die Startlisten ein. Darunter auch Liane Muschler. Trotz ihrer 67 Jahre gehört die Seniorin zu den starken und erfolgreichen Läuferinnen in Sachsen. Immerin war sie seit dem Jahr 2000 dreimal Deutsche Meisterin im Marathonlauf und sechs Mal beim Halbmarathon ihrer Altersklasse. Dazu kommen noch Siege im Berglauf und über 10 Kilometer. Aktuell lässt sie es etwas ruhiger angehen und ist meist auf dem Rennrad anzutreffen. "Der Bad Dübener Stundenlauf ist ein schöner gemütlicher Lauf, zu dem ich immer gerne komme", sagte Muschler. Und so setzte sie sich mit Holger Kuntzsch (SV Elbe-Elster) und dem Bad Dübener Karl Heinz Rothe gleich am Start vom übrigen Feld ab. Der Weihnachtsmann kam diesmal schon nach einer halben Runde deutlich außer Puste und beließ es dann damit, ein paar schokoladene Kollegen für die Akteure dazulassen. Runde für Runde vergrößerte die Spitzengruppe dann ihren Vorsprung. Am Ende gewann Karl Heinz Rothe mit 10 900 Metern und 100 Metern Vorsprung vor Holger Kuntzsch (10 800 m) und dem weiteren Bad Dübener Jens Wunderlich den (10 500 m) den Weihnachtslauf. Bei den Frauen siegte erwartungsgemäß Liane Muschler mit 10 800 Metern vor Simone Kanitz vom SV Pristäblich mit 10 400 m und Grit Schlaak vom gastgebenden Turnverein Blau-Gelb 90 mit 9200 Metern. Schnellster Walker wurde Knut Hornig vom VfL Eilenburg. Er schaffte über die Stunde 5500 Metern. Die Bad Dübener Stnden- und Halbstundenläufe gibt es schon seit den siebziger Jahren. Damals fanden die Läufe immer am zweiten Donnerstag um 16 und 19 Uhr im Sportgarten der Bad Dübener NVA-Unteroffiziersschule Harry Kuhn in der Schmiedeberger Straße statt. Veranstalter war die Armeesportorganisation Vorwärts. Teilweise gingen damals bis zu 300 Teilnehmer pro Veranstaltung auf die Strecke, weil ganze Kompanien zum Sporttreiben abkommandiert wurden. Nach der Wende setzte der Bad Dübener Turnverein die Lauftradition fort. Beim ersten Lauf nach der Wende, am 16. September 1993, war mit Geher Hartwig Gauder sogar ein Olympiasieger am Start. Bis heute nahmen insgesamt 2615 Läuferinnen und Läufer an den 156 Auflagen teil. Das sind im Durchschnitt 16 Teilnehmer pro Lauf. Die meisten gingen am 29. April 1995 an den Start. Damals trugen sich 53 Sportler in die Startliste ein. Die Streckenrekorde halten bei 30 Minuten bei den Frauen Claudia Schmidt aus Leipzig mit 7470 Metern und bei den Männern Robert Lassahn aus Waldachtal mit 8835 Metern. Über die volle Stunde haben die Leipzigerin Liane Muschler mit 15 275 Metern und Eike Loch von der LAC Quelle-Fürth mit 18 650 Metern die Bestmarken inne.

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Turnverein gewinnt 500 Euro bei REWE-Weihnachtswette

ScheckübergabeMarktleiterin Elvira Richter (rechts) überreicht den Scheck an den Turnverein.

Bad Düben. Einen außergewöhnlichen Auflauf von Wichteln, Weihnachtsmännern und Weihnachtsfrauen erlebte der Bad Dübener REWE-Supermarkt am verkaufsoffenen 3. Adventsonntag in der Kurstadt. Marktinhaberin Elvira Richter hatte mit dem Bad Dübener Turnverein Blau-Gelb 90 gewettet, das er es nicht schafft, mindestens 50 Vereinsmitglieder im weihnachtlichen Kostüm vor dem Markt zu versammeln, die gemeinsam ein Weihnachtslied anstimmen. Doch die Marktchefin hatte die Rechnung ohne die engagierten Mitglieder gemacht. Exakt 101 als Weihnachtsmann oder Wichtel verkleidete kleine und große Mitglieder kamen und stimmten vor dem Markt das Lied "Oh Tannenbaum" an. Begleitet wurden die sportlichen Sängerinnen und Sänger nicht nur vom dirigierenden Weihnachtsmann, sondern auch von einem Papa mit einem Banjo. Elvira Richter hatte damit die Wette verloren. Doch sie zeigte sich als faire Verliererin und übergab anschließend den Scheck über 500 Euro an den Turnverein. Diesen hatten sich die Sportler mit ihrem Einsatz redlich verdient.

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Bad Dübener Geräteakrobaten bekommen Holzstele geschenkt

Holzstatue mit TurncharakterAnna Mannke, Elisa Ertel, Cora Rother, Josie Eckenigk und Maya Liebmann (v.l.) freuen sich über die Holzstatue mit Turncharakter.

Bad Düben. Über Geschenke freuen sich die Turnerinnen und Turner des Bad Dübener Turnvereins Blau-Gelb 90 immer. Zur Weihnachtshow überraschte sie Holzkünstler Frank Müller aus Doberschütz mit einem ganz besonderen Mitbringsel. Müller ist lange kein Unbekannter mehr in der Holzkunstszene. Seit vielen Jahren gehört er zu den Stammgästen des Internationalen Holzskulpurenfestivals in der Dübener Heide. In seinen Händen sind dort schon viele kleine und große Kunstwerke entstanden, die jetzt Kindereinrichtungen oder auch Gärten verschönern. Wochenlang hatte der Doberschützer an der einen Meter großen Holzskulptur einer Turnerin gesägt, geraspelt und gefeilt. Jetzt überreichte er das fertige Kunstwerk an die erfolgreichen Geräteakrobaten im Rahmen ihrer Weihnachtsshow. "Die Turnerin ist aus einem Stamm des Nussbaumes entstanden. Das Holz eignet sich besonders gut für solche filigranen Dinge. Die Figur ist aus einem Stück entstanden und wiegt etwa 40 Kilogramm. Ich war von den Darbietungen der kleinen und großen Sportler bei ihrer Show wirklich sehr beeindruckt und hoffe, das die Skulptur einen schönen Platz findet", so Müller. Einen schicken Platz haben sich die Vereinsmitglieder schon ausgedacht. Derzeit renovieren sie nämlich ihre Vereinsräumlichkeiten. "Wenn unser neuer Clubraum fertig ist, dann bekommt die Holzskulptur einen schönen Platz im Raum", versprach die stellvertretende Vereinschefin Wencke Stein.

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Wildwest im Heide Spa - Bad Dübens Turner treiben es bunt

AbschlussbildAbschlussbild der Weihnachtsshow 2017.

Bad Düben. Vorhang auf – der Wilde Westen kommt!. "Das ist alles meins" tönt es von Cowboy und Indianer. In Westerntown ist die Saalonschlägerei um das Gold bereits im Gange, noch bevor die charmanten Westernladys Kim Stein und Lisa Heinicke die Wogen glätten können. Mit viel schauspielerischem Geschick leiten die Turn -und Sportfreunde des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben ihre diesjährige Weihnachtshow ein. Allein das Motto "Wild, Wild, West" lässt am Sonntag vermuten, dass auf die Gäste ein dynamischer Nachmittag wartet. Bereits das 15. Mal findet die Weihnachtsshow des Turnvereins statt. Im großen Saal des Heide Spa ist kein Platz mehr frei. Zirka 100 kleine und große Turnerinnen und Turner zeigen nicht nur ihr Können, sondern wachsen ebenso über sich hinaus. Die jüngsten Mitwirkenden, alle im Vorschulalter, präsentieren erste Turnübungen, die sie unter Leitung von Trainerin Diana Apitzsch trainiert haben. Ein liebevoll einstudierter Tanz und stolze Mädchen und Jungen mit tollen Kostümen mimen den Stamm der "Turn-Schuh-Indianer". Früh übt sich eben, wer später mal ein guter Turner werden will. Auf 517 kleine und große Mitglieder kann der Turnverein stolz sein. Jede der Abteilungen hat sich für die Veranstaltung einen kleinen Part ausgedacht, choreografiert und eingeübt. Nicht nur allein das Turnen steht im Mittelpunkt, sondern ebenso die Darbietung von schauspielerischem Talent. Die Idee zum Motto "Wild, Wild, West" entstand bereits im Dezember 2016. Lichteffekte, eine gut durchdachte Choreografie und absolut perfekte Musikauswahl lassen die Show gelingen. Kombinierte Sprungfiguren, Radschlag auf dem Balken und Schwungübungen auf dem Stufenbarren – gekonnt und sicher präsentieren die Akteure ihre Fähigkeiten, den eigenen Körper geschickt zu beherrschen. Beim Zuschauen wird klar: Diese Fertigkeiten können nur durch langes und vor allem diszipliniertes Üben über eine große Zeit hinweg erreicht werden. Von Programmpunkt zu Programmpunkt leiten die Moderatorinnen geschickt über und erklären charmant Wissenswertes zu den Leistungsgruppen und berichten dabei über die erfolgreiche Turnsaison: 39 Goldmedaillen, 25 Silber- und 29 Bronzeplätze. Die Erwähnung der Erfolge lassen das Publikum staunen, noch bevor die Geräteturnerinnen mit ihrer sexy Tanzeinlage, dem Saloongeflüster, die Besucher begeistert applaudieren lassen. Die Choreografie und das Einstudieren des Tanzes liegt ganz allein in der Hand der Turnerinnen, die ihre Leistungen sonst auf Landesligaebene messen. Rasant schreitet die Zeit voran, das Ziel Goldmine gerät in greifbare Nähe, bevor es schlussendlich noch eine lustige Tanzeinlage der New Dancer und der Turner gibt. Aber was wäre eine Weihnachtsshow ohne den Weihnachtsmann? Selbstverständlich auch er betritt die Bühne und wird von den Moderatorinnen Lisa und Kim herzlich empfangen. Ganz außer Puste, aber mit Geschenken im Gepäck lobt er die vielen fleißigen Helfer vor und hinter den Kulissen. Das Finale ist gekommen und die großen und kleinen Sportfreunde marschieren auf die Bühne. Nun ist es Zeit, auch den vom Gold getriebenen Cowboy und die Indianer zur Mine zu führen, um mit einer tollen Pyroshow das Spektakel zu beenden. Mit einem großen Applaus dankt das Publikum den Akteuren für den tollen Ausflug in den wilden Westen. "Es ist bestimmt nicht leicht, diese vielen Kinder unter einen Hut zu bekommen. Und erst die Leistungen der Sportler. Wie fleißig wohl die Turner üben mussten, um das so hinzubekommen," resümiert Besucherin Gerda Kleiner im Anschluss. Und ist mit dieser Meinung bestimmt nicht die einzige.

Textquelle: Anke Herold (LVZ)

Schaut Euch 50 Bilder der Weihnachtsshow im HEIDE-SPA in unserer Bildergalerie an.

36 Bilder "Hinter den Kulissen" sind ebenso dort zu finden.

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Wir begrüßen das Bad Dübener Unternehmen LOHAN als Sponsor

LohanLogo unseres neuen Sponsors.

Bad Düben. Wir begrüßen das Unternehmen "Haushalttechnik & Küche" LOHAN, Paradeplatz 11 in Bad Düben als neuen Sponsor in unserer Turnfamilie. Das Bad Dübener Geschäft wird uns ab sofort regelmäßig unterstützen. Und jedes unserer über 500 Mitglieder kann dazu beitragen wieviel Geld die Firma Lohan uns zum Jahresende überweist. Denn pro getätigten Einkauf im Bad Dübener Geschäft fließt eine Summe auf unser Konto. Seit vielen Jahren funktioniert dieses Modell des Sponsoring bereits mit der Reiseagentur "2PS" sowie dem Optikergeschäft Mühlbauer in Bad Düben.

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1. Landesliga: Bad Dübener Frauenmannschaft überwintert auf Platz fünf

Das 1. Bad Dübener FrauenteamDas 1. Bad Dübener Frauenteam mit Lisa Heinicke, Maya Liebmann, Hanna Schlaak, Elisa Ertel, Elisabeth Tan, Josie Eckenigk und Marie Rahn (von links) überwintert auf Platz fünf.

Chemnitz. Jede Menge Überraschungen bot das Landesligafinale im Gerätturnen in der Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle. Und das vor allem zugunsten für die erste Frauenmannschaft des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben. Die Turnerinnen Maya Liebmann, Elisa Ertel, Josie Eckeinigk, Hanna Schlaak, Elisabeth Tan, Marie Rahn und Lisa Heinicke schafften es in der Vorrunde, Mitte September in Pirna, nicht über einen sechsten Platz hinaus. Das bedeutete laut Reglement Relegation um den Klassenerhalt gegen die Mannschaften aus Markkleeberg, Oschatz und Pirna. Eigentlich. Die Überraschung erreichte die Bad Dübener Mannschaft am Vortag des Finales und der Relegation in einem Chemnitzer Hotel. Wie erst wenige Stunden zuvor herauskam heraus kam, hatte die Mannschaft des Chemnitzer Polizeisportvereins in der Vorrunde eine Turnerin im Team, die in den vergangenen Wochen in einer bayrischen Liga turnte. Das ist laut sächsische Ligaordnung nicht erlaubt und somit musste die Aktive nachträglich disqualifiziert werden. Das neue Vorrundenergebnis besagte, dass damit Chemnitz auf Platz sechs rutscht und Bad Düben im Endklassement der Vorrunde auf Platz fünf kommt. Damit musste die Frauenmannschaft nicht ins Finale und hatte den Klassenerhalt ohne Wettkampf bereits in der Tasche. "Das war eine echte Überraschung. Die Freude war natürlich groß, als uns unser Trainer darüber am Abend vor dem Wettkampf informierte. Bloß schade, das wir dadurch eigentlich sinnlos nach Chemnitz gefahren sind", sagte Lisa Heinicke. Ganz so sinnlos war der Wochenendtrip nach Chemnitz dann doch nicht. Endstand 1.Landesliga 2017: 1. SV Wesenitztal, 2. ESV Lok Zwickau, 3. TSV Leipzig-Engeösdorf, 4. ATV Frohnau, 5. TV Blau-Gelb 90 bad Düben, 6. Chemntzer PSV, 7. TV Markkleeberg, 8. SV Motor Mickten Dresden.

Schaut Euch 18 Bilder vom Landesliga-Finale in Chemnitz in unserer Bildergalerie an.

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Balkendebakel verhindert Qualifikationsplatz für 3. Landesliga

Die 2. Bad Dübener FrauenmannschaftDie 2. Bad Dübener Frauenmannschaft turnte mit Julia Ignatzek, Ronja Mennert, Sarah Engel, Pauline Heßler, Cora Rother, Christina Handke und Kim Stein (von links).

Chemnitz. Die erste Frauenmannschaft des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben blieb ohne Relegation erstklassig. Aber sie erfuhr erst wenige Stunden vor dem Relegationswettkampf von der Entscheidung. Da man aber bereits in Chemnitz war feuerte die erste zweite Bad Dübener Frauenmannschaft bei der Qualifikation für die dritte Landesliga ordentlich an. "Wir haben so viele gute Turnerinnen, das wir entschieden haben mit einer zweiten Mannschaft ins Ligasystem zu gehen. Aber da fängt man ja ganz unten an und muss ich durch die drei Ligen nach oben arbeiten", erklärte der Trainer. Und so hatten die Blau-Gelben eine freien Vormittag mit Shoppingunde in Chemnitz, bevor das zweite Team am Nachmittag in die Qualifikation startete. Doch das hatte sich die Blau-Gelben mit Cora Rother, Pauline Heßler, Ronja Mennert, Sarah Engel, Julia Ignatzek, Christina Handke und Kim Stein anders vorgestellt. Um in die dritte Liga einzusteigen hätte ein Sieg gereicht. Doch die Konkurrenz mit Jößnitz, Nünchritz und Stolpen war nicht leicht zu toppen. Schon am Stufenbarren war der Auftakt mit schönen Übungen aber sehr niedriger Punktzahl schwer. Das Debakel folgte auf dem Fuß. An ihrem eigentlich stärksten Gerät Balken fanden die Bad Dübener überhaupt nicht ins Turnen und patzten gehörig. Gleich acht Mal mussten sie unfreiwillig vom Gerät. "Das kann ich mir nicht erklären. So schlecht haben wir noch nie Balken geturnt", schätzte Kim Stein selbstkritisch ein. Das schlechte Balkenergebnis konnten die Bad Dübener auch am Balken und dem abschließenden Sprung nicht mehr aufholen. Am Ende blieben magere 181,15 Punkte und Platz vier. Die beste Einzelwertung erturnte Julia Ignatzek mit 45,15 Punkten und Platz elf.

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Förderer und Gönner bringen Deutschland-Cup in die Spur

Deutschland-Cup 2018

Bad Düben. Die Vorbereitungen für den Deutschland-Cup im Geräturnen haben begonnen. Derzeit laufen alle Fäden im Organisationsbüro des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben zusammen. Die Deutsche Meisterschaft der Geräteakrobaten findet vom 9. bis 10. Juni in der Dreifelder-Sporthalle des Beruflichen Schulzentrums in Delitzsch statt, da Bad Düben nicht über eine geeignete Sportstätte verfügt. "Das ist sehr schade, weil wir diesen Wettkampf eigentlich gern in unserer Stadt ausgetragen hätten", sagte die stellvertretende Vereinsvorsitzende Wencke Stein. Bereits 2015 zogen sich die Blau-Gelben den Deutschland-Cup vom Veranstalter Deutscher Turner-Bund an Land. Auch diesmal setzten sich die Nordsachsen gegen Bewerber aus Hessen und Bayern durch. "Das haben sich die Bad Dübener wirklich verdient nochmal diese Meisterschaft ausrichten zu dürfen. Schon 2015 habe sie einen beispielhaften Vorzeigewettkampf auf die Beine gestellt. Alle Teilnehmer waren begeistert von der Meisterschaft und dem drumherum" sagte Wettkampfleiterin Martin Pöschel. Diesmal wollen die Kurstädter noch eins drauf setzen. Die Planungen für das Spektakel, wo die rund 300 besten Turnerinnen und Turner aus allen Bundesländern gegeneinander antreten, liegen im Plan. Hilfe bekamen die Bad Dübener in den vergangenen Wochen auch von Landrat a.D. Michael Czupalla, der half einige Türe zu den dringend benötigten finanziellen Mitteln zu öffnen. "Derzeit sind wir bei der Beschaffungg der finanziellen Mittel. Die liegen im mittleren fünfstelligen Bereich. Allein für die Ausleihe der Turngeräte und die Spedition müssen 7500 Euro auf den Tisch gelegt werden. Doch dank zahlreicher Sponsoren wie der Sparkasse Leipzig und CSD Bad Düben konnten diese großen Posten bereits gedeckelt werden. Unterstützung haben auch die Stadt Bad Düben, der Kreissportbund Nordsachsen sowie weitere Gönner und Förderer zugesagt. Außerdem stellt der Landkreis die Sportstätte kostenlos zur Verfügung. Das hilft, das wir wieder eine gute Meisterschaft organisieren werden", so Stein weiter. Mit Elisa Ertel, will sich zudem eine Turnerin des Bad Dübener Gastgebers für den Deutschland-Cup qualifizieren. In diesem Jahr verpasste die 14-Jährige noch die Qualifikationshürde. Das soll aber im nächsten Jahr gelingen. "Elisa hat sich gut entwickelt. Jetzt muss es ihr nur noch gelingen sich auf die Leistungen zu konzentrieren und fleißig am Ball zu bleiben. Dann klappt es auch mit der Qualifikation", ist ihr Trainer optimistisch.

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Reisegruppe Turnverein unterwegs: Diesmal in Singapur und Bali

SingapurDie Stadtführung mit Gudrun Wei in Singapur war eines unserer Höhepunkte der Reise.

Singapur/Bali. Der Turnverein ist wieder auf Reisen. Ging es im vergangenen Jahr nach New York, war diesmal Singapur und Bali in Asien das Ziel der reiselustigen Sportler. In über zwölf Stunden ging es mit dem Flieger nach Singapur. Dort erlebten wir eine pulsierende Metropole. Wir besuchten die Stadtteile Chinatown, Little India und Arabian. Ein Höhepunkt waren die Stadtführungen per Bus und mit Gudrun Wei, die uns Sabine Jörke von der Reiseagentur 2PS organisierte (Danke nochmal für diese außergewöhnliche Stadtführung). Wir erlebten das alte und neue Singapur mit seinen vielen Facetten. Ein weitere Höhepunkt war der Blick vom weltberühmten Marina-Bay-Sand-Hotel. Oben ließen wir uns ein paar leckere Drinks schmecken und genossen den atemberaubenden Blick auf Singapur. Nach vier Tagen ging es weiter nach Bali in Indonesien. Kurz vor der australischen Küste liegt das Ziel vieler Urlaubssuchenden. Uns empfing das Inselarchipel zwischen Java und Australien mit fast 40 Grad Hitze. Das Hotel präsentierte sich uns von seiner schönsten Seite - mit direktem Blick auf Strand und Meer sowie die herrliche Poollandschaft. Und der Vulkan Mt. Agung hielt die Füße still. Schickte nur ab und zu ein paar dicke Qualmwolken in den Himmel. Leider war ein näheres herankommen nicht möglich. Es herrschte immer noch Warnstufe 4 und die balinesische Regierung hatte alle Menschen im Umkreis von zwölf Kilometer um den Vulkan evakuiert. Bei vier Ausflügen erlebten wir das originale balinesische Leben in einer Familie, die uns herzlich empfing und bewirtete, wir besuchten die Feuertänzer von Jimbaran, die Künstlerkolonie Ubud, haben eine Jeepsafarie gemacht und waren auf den Spuren der heiligen Götter und vielen Tempel unterwegs. Nach zwei Wochen ging es ins kühle Deutschland zurück. Jetzt freuen sich alle schon auf 2018. Da soll es noch ein Stück weiter gehen. Australien ist dann unser Ziel.

Schaut Euch 34 Bilder unserer Reise nach Singapur und Bali in unserer Bildergalerie an.

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Weihnachtsshow: Wild, Wild, West in Bad Düben

FotoshootingDieser Tage traf man sich zum Fotoshooting für die Weihnachtsshow.

Bad Düben. Der Wilde Westen kommt nach Bad Düben. Zumindest holen ihn die kleinen und großen Sportler des örtlichen TV Blau-Gelb 90 für einen Tag in die Kurstadt. Traditionell veranstaltet der Turnverein im Dezember seine Weihnachtsshow im Heide Spa. Diesmal heißt es am 10. Dezember "Wild, Wild West". Und das bis zum Beginn des Ticketverkaufes auch alle Flyer, Eintrittskarten und Plakate mit schönen Motiven gedruckt sind, trafen sich die Mädchen und Jungen jetzt zum großen Fotoshooting auf dem Sportplatz in der Durchwehnaer Straße. Auch die historische Postkutsche von Siegfried Händler aus Bad Düben war mit von der Partie. "Es soll ja alles wie im wilden Westen aussehen. Dazu haufenweise Indianer und Cowboys und daraus werden dann tolle Aufnahmen für die Show gemacht" sagte Oberindianer Thoralf Handke. Über eine Stunde wurden die verschiedensten Aufnahmen gemacht. Mal nahm der Cowboy den Indianer in den Schwitzkasten, mal schoss der Indianer einen Pfeil in Richtung Cowboy. Dann wurde noch die Postkutsche überfallen und zu guterletzt verlor der Oberindianer auch noch den Skalp an den Cowboy. Unbeeindruckt von ganzen Geschehen tanzten die Ladys aus dem Saloon ihren Can Can. Die wurden dargestellt von den Landesligaturnerinnen Maya Liebmann, Elisa Ertel, Anna Mannke, Josie Eckenigk und Cora Rother, die noch zwei Tage zuvor bei der Liga ihren großen Wettkkampfeinsatz hatten. "Das war ganz lustig. Mal was anderes, als gleich in die Turnhalle an Geräte zu gehen. In den nächsten Wochen machen wir uns dann noch ein paar Gedanken fürs Programm zur Weihnachtsshow", sagte Cora Rother.

Schaut Euch 15 Bilder vom Fotoshooting in unserer Bildergalerie an.

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Landesliga-Vorrunde: Relegation statt Finale

Landesliga 1Landesliga 1: Frauenteam: Marie Rahn, Josie Eckenigk, Hanna Schlaak, Elisa Ertel, Elisabeth Tan,Maya Liebmann und Lisa Heinicke (v.l.).
Landesliga 2Landesliga 2: Mädchenteam: Rieke Stein, Neele Nenitschka, Leonie Nannt, Anna Mannke und Levke Stein (v.l.).

Pirna. Eine Woche vor den Herbstferien hatten die beiden Turnteams des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben ihren großen Auftritt in der Landesliga-Vorrunde in Pirna. Dort wollten die Blau-Gelben zeigen, das sich auch in diesem Jahr zu den besten Mannschaften in Sachsen gehören. Doch das neugeformte Mädchenteam hatte es erwartungsgemäß schwer. Nur noch Anna Mannke war aus der erfolgreichen 2016- er Mannschaft noch dabei. Damals turnten sich die Kurstädter auf Platz vier im Medaillenfinale. Bis auf Anna Mannke sind jetzt alle aus Altersgründen in der Frauenauswahl. Doch das ist auch eine Chance auf einen Neuanfang. Mit den Youngstern Rieke Stein, Leonie Nannt, Neele Nenitschka und Levke Stein stehen gleich vier Nachwuchsturnerinenn bereit, in den nächsten Jahren in die Erfolgsspur ihrer älteren Teammitglieder einzufahren. "Uns war von Anfang an klar, das die fünf die erste Landesliga nicht halten können. Dafür fehlt bei den vier Neulingen einfach die Erfahrung. Das soll im nächsten Jahr dann klappen, so dass sie um den Wiederaufstieg vielleicht mitturnen können", sagte Kampfrichterin Anke Heinicke. Dennoch schlugen sich die fünf jungen Bad Dübener recht wacker. Einen Sturz am Stunfenbarren und einer Balken gingen in die Wertungen ein. Ansonsten zeigten die Mädchen schon gute Übungen. Nach dem Vierkampf standen 177,75 Punkte und der 8.Platz zu Buche. Beste Einzelturnerin wurde erwartungsgemäß Anna Mannke mit 50,35 Punkten und Platz sieben. Höhere Erwartungen hatte das Frauenteam. Nach dem überraschenden Aufstieg im vergangenen Jahr wollten die Blau-Gelben jetzt direkt ins Finale der ersten vier Mannschaften einziehen und endlich die sie Jahren verfolgte Medaille nach Bad Düben holen. Der Wettkampf begann am Boden optimal. 53,45 Punkte sammelten die Bad Dübener bei Flick-Flack, Salto und Schrauben auf der zwölf mal zwölf Meter Bodenmatte ein. Auch am Sprung zeigten sie solide Leistungen bei ihren Überschlägen mit Schrauben. Der Knackpunkt sollte in diesem Jahr der Stufenbarren sein. Zum ersten Mal hatten alle Turnerinnen ein Flugteil in ihren Übungen eingebaut. Ein vorgeschriebenes Element, das in der Leistungsklasse zwei gezeigt werden muss. "Das haben die Mädels stundenlang trainiert und es soll diesmal gezeigt werden. Da ist zwar auch ein gewisses Risiko dabei aber irgendwann muss das mal sein", sagte der Trainer. Bis auf Elisa Ertel setzten das alle Mädchen um. Elisa flog knapp am Holm vorbei. Bei allen anderen klappte das mehr oder weniger gut. Der Balken war letztlich das Finalgerät bei der Vorrrunde. Hier wurden schon ganze Wettkämpfe entschieden. Doch die Bad Dübener konnten in der Vergangenheit immer gute Übungen am zehn Zentimeter breiten und fünf Meter langen Turngerät abrufen. So auch diesmal. Lediglich Sachsenmeisterin Elisabeth Tan verlor ihre sichere Bahn und musste einmal unfreiwillig runter. Letztlich reichte das Gesamtergebnis mit 197,90 Punkten für Platz sechs. Statt dem erhofften Finale gehen die Blau-Gelben jetzt am 4. November in Chemnitz in der Relegation mit den Mannschaften aus Oschatz, Pirna und Markkleeberg ans Gerät. Das beste Einzelergebnis schaffte mit 51,00 Punkten Lisa Heinicke.

Schaut Euch 41 Bilder der Landesliga-Vorrunde in Pirna in unserer Bildergalerie an.

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