Blau-Gelbe Senioren starten bei Kreisseniorenspielen

fitte SeniorenDie fitten Senioren des Bad Dübener Turnvereins.

Delitzsch/Bad Düben. Eine Abordnung der Seniorensportgruppe des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben startete am 9. Mai bei den Kreisseniorenspielen in Delitzsch. Unter Regie von Übungsleiterin Evelin Cedel gingen unsere fitten Senioren bei zahlreichen sportlichen Wettkämpfen an den Start. Mit ihren gelben T-Shirts überstrahlten sie alle und glänzten mit tollen Leistungen bei Wettbewerben wie Kegeln, Fässerzielwurf, Torwand-Schießen, Gummistifelweitwurf, Schlängellauf oder den angebotenen Wanderungen. "Es war wieder ein toller Tag bei schönstem Wetter. Obwohl wir bei den Mannschaftswettkämpfen keine Chance hatten unter die besten Teams zu kommen, hatten alle ihren Spaß und den gemeinsamen Ausflug zu den Seniorenspielen", erzählte Evelin Cedel. Bei der Siegerehrung gab es dann doch noch eine Überraschung. Brigitte Haftmann belegte den 3.Platz. Herzlichen Glückwunsch!

Schaut Euch 12 Bilder der Kreisseniorenspiele in unserer Bildergalerie an.

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Elisa und Josie holen vier Podestplätze beim Porto-Cup

Josie Eckenigk (l.) und Elisa ErtelJosie Eckenigk (l.) und Elisa Ertel vom TV Blau Gelb 90 Bad Düben mit ihren Diplomen vom Porto-Cup.

Porto/Bad Düben. Für Elisa Ertel und Josie Eckenigk vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben war es ihr erster großer internationaler Auftritt. Beim Porto-Cup in Portugal gingen die beiden Blau-Gelben auf Einladung des dortigen Clubs an die Geräte. Insgesamt nahmen an den drei Tagen über 500 Aktive teil. Da in Portugal in anderen Leistungskategorien als in Deutschland geturnt wird, mussten beide Bad Dübener in verschiedenen Grade eingeteilt werden. Josie Eckenigk turnte im Grad 3 und Elisa Ertel im Grad 2. Beiden begannen am Sprung. Josie landete mit ihrem Yamashita zwar auf dem Hosenboden, bekam aber dennoch 13,90 Punkte. Elisa erhielt für ihre ganze Schraube sogar 14,65 Punkte. Am Stufenbarren ließ Elisa Ertel beim Flieger federn und musste das Gerät verlassen. Dafür gab es nur magere 12,15 Punkte. Besser machte es Josie mit 12,90 Zählern. Am Balken konnte Josie mit 14,35 Punkten und Elisa mit 12,5 Punkten glänzen. Auch am Boden hielten sich beide Bad Dübenerinnen schadlos. Josi erturnte sich 12,55 Punkte und Elisa 11,15 Punkte. Am Ende reichte es für Josie im Mehrkampf mit 53,70 Punkten für den 3.Platz. Außerdem gewann sie die Gerätewertung am Balken und wurde Dritte am Stufenbarren. Elisa Ertel schaffte mit 50,45 Punkte den 7.Platz im Mehrkampf und wurde Dritte am Sprung. Die Woche vor dem Wettkampf bereiteten sich die Bad Dübener in Sangalhos, rund 90 Kilometer südlich von Porto auf den Deutschland-Cup in drei Wochen in Delitzsch vor.

Schaut Euch weitere 34 Bilder aus Portugal in unserer Bildergalerie an.

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Bad Dübener Turnduo geht in Portugal an die Geräte

BalancierenElisa Ertel (links) und Josie Eckenigk machen sich derzeit in Portugal für den Deutschland-Cup fit.

Porto. Sie trainieren für den bisher größten Wettkampf in ihrem Leben. Am 9. Juni wollen Elisa Ertel und Josie Eckenigk vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben beim Deutschland-Cup im Gerätturnen in Delitzsch zeigen, das sie zu den Besten ihrer Altersklasse gehören. Dafür opfern sie aktuell einen Großteil ihrer Freizeit und scheuen auch lange Reisen nicht. Aktuell bereitet sich das sportliche Duo sechs Tage mit ihrem Trainer in Portugal auf den ultimativen Höhepunkt in ihrer Turnkarriere vor. Die Bad Dübener trainieren in Sangalhos, rund 90 Kilometer südlich von Porto. Ihr Trainingsdomizil ist atemberaubend. So etwas wie das örtliche Velodromo gibt es weltweit nur ein Mal. Das ellipsenförmige Gebäude ist ein riesiges Sportzentrum samt angebautem Hotel mit direktem Zugang zur Sportarena. Eine Indoor-Radrennbahn umspannt die Turnarena in der Mitte. Mehrere Balken, Stufenbarren, Sprunganlagen, Trampoline und Schnitzelgruben sind hier fest eingebaut. "Das war schon beim ersten Besuch vor zwei Jahren ein Traum hier zu trainieren. Jetzt haben wir das riesige Ding fast für uns alleine", schwärmten Josie und Elisa. Jeder Tag beginnt um neun Uhr mit der ersten Trainingseinheit von drei Stunden. Nachmittags folgt Einheit Nummer zwei. Nochmal vier Stunden. Doch sie sind nicht ganze alleine in der großen Halle. Eine ganze Woche ist Sangalhos gerade Gastgeber einer Internationalen Trainerakadamie, wo sich Trainer aus aller Welt von dem britischen Olympia-Erfolgstrainer Scott Hann weiterbilden lassen. Möglich gemacht hat den Aufenthalt der deutsche Ex-Turner Jörg Clasing sowie Hotelbesitzer Lucas Gonzales. Clasing wohnt seit über 30 Jahren an der Atlantikküste von Portugal. "Ich trainiere hier eine junge Turngruppe in Anadia. Die Bad Dübener habe ich beim Deutschen Turnfest 2013 in Mannheim kennengelernt. Seitdem waren sie schon vier mal bei uns", erzählte der Trainer. Während bei den vergangenen Aufenthalten auch etwas von Land und Leute mitgenommen wurde, bleibt diesmal dafür nur recht wenig Zeit. Nur am Sonntag sind die Bad Dübener in Porto und turnen beim dortigen Porto-Cup mit. Als letzten Test vor dem Deutschlandcup. Nach dem Wettkampf und die Zeit vor dem Rückflug am Montagabend bleibt dann doch noch etwas Zeit in Porto mal am Fluss Douro schlendern zu gehen. Ab Dienstag gibt es dann in der heimischen Turnhalle das letzte Feintuning für die beiden Bad Dübener Turnmädels. Dann kann der große Tag kommen.

Schaut Euch 18 Bilder der Vorbereitung auf den Deutschlandcup in Portugal in unserer Bildergalerie an.

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Vize-Sachsenmeisterin und eine verpasste Chance bei den Turn-Landesmeisterschaften in Chemnitz

Anna Mannke, Josie Eckenigk (links) und Elisa ErtelAnna Mannke (mitte) vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben wurde Vize-Sachsenmeisterin in der Lk 2. Josie Eckenigk (links) und Elisa Ertel (rechts) wurden Sechste und Vierte in der Lk1.

Chemnitz. Das war ein Krimi in der Chemnitzer Richard-Hartmann-Halle. Im zweiten Durchgang der Turn-Sachsenmeisterschaften turnten die Mädchen der obersten Leistungsklassen um die Medaillen sowie um die Qualifikation zum Deutschland-Cup am 9./10. Juni in Delitzsch. Vize-Bezirksmeisterin Anna Mannke vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben wolllte nach zweimal Bronze in den Vorjahren endlich weiter auf das Podest klettern und legte am Balken einen Superstart mit 13,15 Punkten hin. Auch am Sprung zählten ihre 12,30 Punkte für einen Yamashita zu den drei besten in der Riege. Nur am Stufenbarren und Boden wurden die Wertungen geringer, da hier die Kampfrichter sehr streng agierten. Aber auch die Konkurrenz bekam nicht mehr, so dass sich Anna bei der Siegerehrung mit nur sechs Zehnteln Rückstand auf Gold über die Silbermedaille in der Leistungsklasse (Lk) 2 AK 12/13 freuen durfte. Einem Nervenspiel glich der Wettkampf in der Lk 1 der 14/15-Jährigen. Hier wollten Elisa Ertel und Josie Eckenigk sich entweder über die Platzierung oder der Punkteregelung die Qualifikation für den Deutschland-Cup am 9./10. Juni in Delitzsch abholen. Und weil gerade auch noch ihr eigener Turnverein die Deutsche Meisterschaft organisiert, waren beide Achtklässler um so mehr motiviert. Los ging es am Balken. Elisa turnt eine sturzfreie Übung, musste aber bei der akrobatische Verbindung kurz unterbrechen, bei der Längstachsendrehung korrigieren und machte nach dem Auerbachsaltoabgang einen großen Schritt. Vereinskameradin Josie Eckenigk war deutlich mehr aufgeregt. "Das ist hier heute erst mein zweiter Wettkampf in der Lk1. Ich bin wahnsinnig aufgeregt", sagte die 14-Jährige. Doch sie machte ihre Sache gut und musste nur einmal vom Balken runter. Die Geräte Nummer zwei und drei, Boden und Sprung, waren solide. Vorm finalen Stufenbarren lag das Feld dicht beieinander und Elisa auf Silberkurs. Deswegen entschied der Trainer den Abgang etwas zu modifizieren und auf Nummer sicher zu gehen. Deswegen sollte nur ein einfacher Salto rückwärts, ohne Längstachsendrehung, die Übung beenden. Alles klappte. Nur zog die Konkurrenz noch um Haaresbreite an Elisa vorbei und verwies sie am Ende mit 49,55 Punkten auf Platz vier. Josie wurde Sechste. Dennoch schafften beide Bad Dübener über die Punkteregelung die Qualifikation zum Deutschland-Cup. Bereits am Vormittag überraschte Leonie Nannt in der Lk4 AK 11 den mitgereisten Bad Dübener Fanblock. Leonie turnte fehlerfrei durch und stand am Ende mit 47,00 Punkten auf Platz fünf. Auch Cora Rother in der Lk3 AK 14/15 zeigte solide Leistungen an Sprung, Stufenbarren, Balken und Boden. Sie schaffte 49,80 Punkte und belegte Rang elf. Am frühen Abend mussten dann die nächsten Blau-Gelben ran. Auch Routinier Lisa Heinicke. "Ich studiere im letzten Jahr Medizin. Deswegen war nicht immer ein regelmäßiges Training möglich. Ich gebe trotzdem alles", sagte die Vorjahresvierte hochmotiviert. Lisa kam nahezu fehlerfrei durch und landete im starken Feld der Lk 2 Ak 18-29 mit 50,50 Punkten auf Platz 7. In der gleichen Leistungsklasse der 14/15-Jährigen ging Maya Liebmann an den Start. Die 14-Jährige zeigte in den vergangenen Wochen wieder einen Aufwärtstrend, der am Ende mit 47,45 Punkten und Platz zehn belohnt wurde. In der Lk3 AK 16/17 ließen Pauline Heßler und Ronja Mennert eine bessere Platzierung am Balken liegen. Beide mussten unfreiwillig absteigen. Sie belegten mit 47,70 und 47,45 Punkten die Plätze neun und zehn. Für Sarah Engel in der Lk3 der 18-29-Jährigen war schon die Qualifikation zur Landesmeisterschaft ein großer Erfolg. In Chemnitz verkaufte sich die 18-Jährige, bis auf einen Sturz am Balken, sehr gut. Sie wurde mit 47,00 Punkten Elfte. Bei den Jungen am zweiten Wettkampftag hatten die Blau-Gelben nur Julian Alt in der Lk3 AK 18-29 am Start. Er wurde mit 56,80 Punkten Zwölfter.

Schaut Euch 48 Bilder der Turn-Landesmeisterschaften in unserer Bildergalerie an.

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Miniolympiade bei den Vorschulkindern

BalancierenBalancieren war eine von zehn Stationen.

Bad Düben. Olympia wie die Großen erlebten jetzt 53 Mädchen und Jungen aus der Vorschulsportgruppe des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben. Sie gingen bei der alljährlichen Mini-Olympiade an den Start. "In unserer Abteilung trainieren jede Woche über 120 Kinder zwischen drei und sechs Jahren ihre motorischen Grundfähigkeiten und das Einmaleins des Turnens. Die Besten traten jetzt bei der kleinen Olympiade gegeneinander an", erzählte Abteilungsleiterin Diana Apitzsch. Gemeinsam mit den anderen Übungsleitern und vielen Muttis und Vatis als Helfer wurden in der Turnhalle Durchwehnaer Straße zehn Stationen aufgebaut. "Die Kinder müssen Stationen wie Hangeln, Rollen vorwärts und rückwärts, Strecksprung, Schlussweitsprung, Bankziehen, Sprint und Balancieren absolvieren. Alle schafften die Übungen mit Bravour und erhielten von den Zuschauern viel Beifall für ihre gezeigten Leistungen. "Sport ist in seinen vielfältigen Varianten immer gut für Kinder. Unser Sohn Alphons macht seinen Kindersport sehr gerne und freut sich die ganze Woche darauf", sagte Mutti Sophia Schleichhardt. Sie selber hat viele Jahre beim Bad Dübener Turnvereins erfolgreich geturnt und viele Medaillen errungen. Nach zwei Stunden waren alle Stationen erfolgreich geschafft. Bis zur Siegerehrung gaben die großen Turnerinnen einen Einblick in ihr Training und zeigten ein paar Übungen am Boden, Balken und Stufenbarren. Danach durften sich alle bei der Siegerehrung ihre Urkunden und Preise abholen. Die Beste bei den Mädchen war Melina Marthaler, die 30 von 30 Punkte schaffte. Bei den Jungen gewann Fynn Luca Kretzschmer mit 24 Punkten. "Das Vorschulturnen ist der ideale Übergang ins selbstständige Turnen sowie für alle Kinder im Alter ab drei Jahren bis zum Schulbeginn, die neu im Verein einsteigen wollen. Dabei sammeln die Kinder viele Bewegungserfahrung und lernen viele Klein- und Großgeräte kennen", sagte Apitzsch.

Ergebnisse Mädchen

1. Melina Marthaler 30 Pkt.
2. Emma Storm 26 Pkt.
3. Elina Voigt 25 Pkt.
4. Ariana Ida Aé 24 Pkt.
Anna Grabe 24 Pkt.
6. Pia Pötzsch 21 Pkt.
Manassa Yassin 21 Pkt.

Ergebnisse Jungen

1. Fynn Luca Kretschmer 24 Pkt.
2. Till Grabe 23 Pkt.
3. Semino Körtge 22 Pkt.
4. Paul Salevsky 21 Pkt.
Alphons Schleichhardt 21 Pkt.
Luca Haushalter 21 Pkt.

Schaut Euch 18 Bilder der Miniolympiade in unserer Bildergalerie an.

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Turn-Heidecup 2018 in Bad Düben eröffnet

Unsere JüngstenUnsere Jüngsten turnten zum ersten Mal mit.

Bad Düben. Zum 13. Mal wurde jetzt beim TV Blau-Gelb 90 Bad Düben der Nordsächsische Turn-Heidecup eröffnet. Bis zum Herbst treffen die teilnehmenden Vereine dreimal aufeinander, wobei die besten zwei Ergebnisse eines jeden Teilnehmers in die Endauswertung kommt. Die Aufregung war groß, vor allem bei den Neulingen aus Eilenburg, Bad Düben und Mügeln. Denn zehn Turnerinnen standen zum allerersten Mal bei einem Wettkampf auf der Bodenmatte. "Ich heiße Charlotte und bin fünf Jahre. Ich bin ganz dolle aufgeregt, weil ich nicht vom Balken fallen will", erzählte Carlotte Blaas vom gastgebenden TV Blau-Gelb 90. Wochenlang hatten sich Charlotte und ihre Freundinnen Johanna, Jasmin und Betty auf den Heidecupauftakt vorbereitet und mit ihrer Übungsleiterin Anja Rosenbaum fleißig Rollen, Strecksprünge und Umschwünge trainiert. "Für das erste Mal haben die Mädels das schon richtig gut gemacht", lobte die Trainerin. Zahlreiche Eltern verfolgten das Geschehen in der Turnhalle Durchwehnaer Straße. Sie sahen nicht dabei nicht nur die Vorschüler an den Geräten, sondern auch was man alles erreichen kann, wenn man viele Jahre fleißig übt. Das zeigten vor allem die Jugendlichen des Gastgebers und aus Eilenburg. "Unsere Mädchen nutzen den Heidecup nocheinmal als abschließenden Test für die Turn-Landesmeisterschaften nächste Woche in Chemnitz. Da gilt es noch Feinheiten auszubessern, damit beim Auftritt in Chemnitz möglichst wenige Fehler unterlaufen und vielleicht die eine oder andere Medaille gewonnen wird", sagte Kampfrichterin Anke Heinicke. Und die Jüngsten staunten nicht schlecht, was beispielsweise Elisa Ertel und Josie Eckenigk aus Bad Düben draufhaben. Die beiden 14-Jährigen wollen in der höchsten Leistungsklasse 1 in Chemnitz die Qualifikation zum Deutschlandcup in eigener Halle festmachen. Und die wirbelten mit Saltis in verschiedenen Varianten samt Körperlängstachsendrehungen über den Boden, flogen am Stufenbarren zwischen den Holmen und zeigten akrobatische Dinge auf dem nur zehn Zentimeter breiten Balken, so dass manchen vom von Hinschauen schlecht wurde. "Das will ich auch mal können, wenn ich groß bin", staunte die sechsjährige Betty Sehmisch und klatschte begeistert Beifall.

Ergebnisse

Ak 7 und Jünger:
1. Rosalie Ellguth (Eilenburg) 46,80 Pkt.,
2. Hannah Gabriel 45,35 Pkt.,
3. Johanna Blaas (beide Bad Düben) 45,10 Pkt.

AK 8/9:
1. Annika Sachse 50,00 Pkt.,
2. Lisa Rosenbaum 49,70 Pkt.,
3. Fabiane Runzer (alle Bad Düben) 47,75 Pkt.

Ak 10/11:
1. Lena Rein (Mügeln) 53,50 Pkt.,
2. Sylvia Werner (Bad Düben) 52,85 Pkt.,
3. Lene Stiller (Mügeln) 51,10 Pkt.

Lk4 bis 13 Jahre:
1. Leonie Nannt 48,75 Pkt.,
2. Neele Nenitschka 47,05 Pkt.,
3. Jara Smykalla (alle Bad Düben) 46,65 Pkt.

Lk4 ab 14 Jahre:
1. Lena Rodewald (Eilenburg) 46,35 Pkt.,
2. Alexandra Kriegler 45,30 Pkt.,
3. Alma Müller / Jessica Prautzsch (alle Bad Düben) 44,95 Pkt.

Lk3:
1. Cora Rother 50,15 Pkt.,
2. Ronja Mennert 49,50 Pkt.,
3. Pauline Heßler (alle Bad Düben) 47,50 Pkt.

Lk2:
1. Anna Mannke 51,65 Pkt.,
2. Maya Liebmann (beide Bad Düben) 47,80 Pkt.

Lk1:
1. Elisa Ertel 50,05 Pkt.,
2. Josie Eckenigk (beide Bad Düben) 49,55 Pkt.

Schaut Euch 31 Bilder vom Turn-Heidecup in Bad Düben in unserer Bildergalerie an.

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Turnverein startet 157. Bad Dübener Stundenlauf

157. Bad Dübener StundenlaufKurz nach dem Start liefen die Teilnehmer am Germania-Denkmal vorbei.

Bad Düben. Die Sonne lachte, als Jürgen Schwertner vom Bad Dübener Turnverein Blau-Gelb 90 jetzt das gute dutzend Läuferinnen und Läufer beim 157. Stunden- und Halbstundenlauf auf die Strecke im Kurpark schickte. Die führte 1,4 Kilometer vorbei an Sehenswürdigkeiten wie dem Germaniadenkmal, dem Kriegerdenkmal, Rosentempel, Galgenberg und dem Parkgründerdenkmal von Hartig und Rasch. Im gemütlichen Trott wurden die ersten Runden absolviert. Man tauschte sich über sportliche Aktivitäten und die nächsten Läuferpläne aus. Liane Muschler vom SC DHfK Leipzig führte das Läuferfeld später zügig durch die Hochzeitsallee und setzte sich langsam an. Am Ende gewann sie mit glatten 11 000 Metern vor Grit Schlaak aus Bad Düben und Simone Kanitz aus Pristäblich. Bei den Männern war Andreas Schulze mit 9800 Metern der Schnellste. Über die halbe Distanz gewannen Claudia Herrmann mit 5600 Metern und Reneé Heller mit 6500 Metern.

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Turn-Heidecup geht in die 13. Runde - 100 Turnerinnen beim Auftakt dabei

Joselyn TänzerJoselyn Tänzer will in diesem Jahr auf das Podest turnen.

Bad Düben. Zum 13. Mal wird am Sonntag der nordsächsische Turn-Heidecup eröffnet. In der Bad Dübener Turnhalle Durchwehnaer Straße sind knapp über 100 Geräteakrobaten zwischen fünf und 17 Jahren vom SV Lok Eilenburg, der SG Döllnitztal Mügeln und vom Gastgeber TV Blau-Gelb 90 Bad Düben angemeldet. Leider gibt es aktuell nur eine handvoll Jungen beim Bad Dübener Turnverein. Sie turnen ihren Wettkampf im Rahmen eines Sondertrainings. Seit 2006 findet die beliebte Wettkampfserie statt. Sie besteht aus drei Wettkämpfen bei den jeweiligen Vereinen. Die besten zwei Ergebnisse eines jeden Teilnehmers fließt in die Endauswertung ein. Für viele der Teilnehmer ist es der Einstieg in den Wettkampf. Nach unzähligen Übungsstunden, sollen die Leistungen auch einmal vor den Kampfrichtern gezeigt werden. "Die Kinder sollen lernen, ihre Leistungen aus dem Training auch beim Wettkampf, wenn es darauf ankommt abzurufen. Für andere ist der Wettkampf aber auch ein Test für die nächsten Höhepunkte. So bereiten sich die Bad Dübener aktuell für die Turn-Landesmeisterschaften in zwei Wochen in Chemnitz vor. Der Heidecup ist da ein willkommener Zwischentest", sagte Kampfrichterin Anke Heinicke. Auch die Mügelner Turnriege nimmt jedes Jahr mit großer Begeisterung an den Cupwettkämpfen teil. "Unsere Kinder trainieren in der Regel einmal in der Woche. Trotzdem sind sie irgendwann einmal froh bei einem Wettkampf teilzunehmen. Das bringt Motivation für die Zukunft", weiß Mügelns Übungsleiter Jürgen Wolf. Los geht es am Sonntag ab 9 Uhr mit den Pflichtaltersklassen. Ab 13 Uhr gehen dann die Turnerinnen der Kür an ihre Geräte.

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Zu elft zur Landesmeisterschaft - Bad Dübener Turnriege erfolgreich bei der Turn-Bezirksmeisterschaft in Leipzig

Siegerin in LeipzigRonja Mennert wurde in der Lk3 Ak 16/17 neue Bezirks­meisterin.

Leipzig. Das war ein Paukenschlag: Gleich acht Mal standen die Turnerinnen des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben bei den Turn-Bezirks-Einzelmeisterschaften in Leipzig auf dem Treppchen und erreichten zudem noch weitere Top-Sechs-Platzierungen. Leonie Nannt, Cora Rother, Ronja Mennert, Pauline Heßler, Kim Stein, Sarah Engel, Anna Mannke, Maya Liebmann, Lisa Heinicke, Elisa Ertel und Josie Eckenigk werden die Blau-Gelben in vier Wochen bei den Turn-Sachsenmeisterschaften in Chemnitz vertreten. Dass das fast alle aus dem Kürbereich schaffen war im Vorfeld nicht klar. Vor allem Sarah Engel und Kim Stein in der Leistungsklasse (Lk) 3 bei den 18-29-Jährigen und Cora Rother (Lk3 AK 14/15) hatten mit viel Konkurrenz zu kämpfen. Doch der Vierkampf der 14-Jährigen Cora Rother war ein Paukenschlag. Höchstwert mit 13,40 Punkten am Balken und Topwertungen an Boden, Stufenbarren und Sprung bescherten der Neuntklässlerin 50,65 Punkte und den Silberplatz. "Damit hatte ich im Vorfeld nicht gerechnet. Ich war schon sehr aufgeregt und hoffte, das ich in dem 16er Feld irgendwie unter die besten sechs komme. Das es am Ende so gut klappte macht mich richtig glücklich", freute sich die 14-Jährige. Auch Sarah Engel und Kim Stein konnten ihre Trainingsleistungen nahezu perfekt in Szene setzen. Am Ende nahmen Kim und Sarah Glückwüsmche für Platz zwei und vier entgegen. Eine Überraschung gab es in der Lk3 AK 16/17. Hier glänzten Ronja Mennert und Pauline Heßler auf. Ihre 49,65 und 48,75 Punkte reichten bei der Endauswertung für die Plätze eins und zwei. In der Lk2 der 18-29-Jährigen konnte sich Routinier Lisa Heinicke wieder einmal beweisen. Mit nur einem Runterfaller am Balken landete die 24-Jährige auf einem sicheren dritten Platz und kassierte wie in den vergangenen 14 Jahren die Fahrkarte zur Sachsenmeisterschaft. In der gleichen Leistungsklasse, aber bei den 14/15-Jährigen, hatte sich Maya Liebmann einen Platz unter den Besten vorgenommen. Ihr gelang mit Abstrichen an Balken und Stufenbarren eine sehenswerter Vierkampf. Ihre 48,50 Punkte reichten für einen Silberrang. Mit vielen neuen Elementen ging auch Anna Mannke in der Lk 2 AK 12/13 ins Rennen. Ihre neuen Handstandelemente am Balken zeigte die Zwölfjährige fehlerfrei und holte mit 13,40 Punkten hier den Bestwert. Zur Siegerehrung musste Anna nur einer Markkleebergerin den Vortritt lassen und wurde Zweite. In der höchsten Leistungsklasse 1 turnten Elisa Ertel und Josie Eckenigk. Beide 14-Jährigen wollen sich über die Bezirks- und später Landesmeisterschaft für den Deutschlandcup qualifizieren. Die erste Runde überstanden beide mit Bravour und ohne Sturz. "Endlich habe ich mal meine Balkenübung ohne Sturz durchbekommen. Darüber habe ich mich echt gefreut", jubelte Elisa Ertel nach 13,25 Punkten am Balken. Elisa wurde Zweite und Josie Vierte. Bei den Mädchen der Lk4 konnte nur noch Leonie Nannt in der AK bis 11 Jahre glänzen und sich mit Platz fünf noch ein Ticket zur Landesmeisterschaft sichern. Ihre Vereinskameradinnen Greta Stowasser wurde 14. und Rieke Stein 18. Knapp verpasste Schwester Levke Stein in der Lk4 AK 12/13 mit Platz acht die Qualifikationsnorm. Neele Nenitschka landete auf dem 13.Platz. In der Pflicht der bis 9-Jährigen hatten Fabiane Runzer und Lisa Rosenbaum nichts mit dem Ausgang zu tun. Sie belegten die Plätze 14 und 27.

Platzierungen

Pflicht bis Ak 9
14. Fabiane Runzer 50,45 Pkt.
27. Lisa Rosenbaum 48,65 Pkt.

Lk4 bis 11 Jahre
5. Leonie Nannt 46,70 Pkt.
14. Greta Stowasser 44,80 Pkt.
18. Rieke Stein 43,80 Pkt.

Lk4 Ak 12/13
8. Levke Stein 46,00 Pkt.
13. Neele Neenitschka 44,70 Pkt.

Lk3 Ak 14/15
2. Cora Rother 50,65 Pkt.

Lk3 Ak 16/17
1. Ronja Mennert 49,65 Pkt.
2. Pauline Heßler 48,75 Pkt.

Lk3 Ak 18-29
2. Kim Stein 49,70 Pkt.
4. Sarah Engel 49,45 Pkt.

Lk2 Ak 12/13
2. Anna Mannke 49,95 Pkt.

Lk2 Ak 14/15
2. Maya Liebmann 48,50 Pkt.

Lk2 Ak 18-29
3. Lisa Heinicke 50,00 Pkt.

Lk1 Ak 14/15
2. Elisa Ertel 51,50 Pkt.
4. Josie Eckenigk 48,30 Pkt.

Schaut Euch 49 Bilder der Turn-Bezirksmeisterschaft in unserer Bildergalerie an.

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Ein Stein kommt selten allein

Kim, Levke und Rieke SteinTurnen für ihr Leben gern: Kim, Levke und Rieke Stein (von links) vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben.

Bad Düben. Turnen ist ihre Leidenschaft. Seit ihre jüngsten Kindheit haben die Geschwister Kim (20), Levke (12) und Rieke Stein (9) das gemeinsame Hobby für sich entdeckt. Jetzt stand das Trio erstmals auch gemeinsam in einem Wettkampf. "Das war etwas ganz besonderes, das meine Geschwister und ich zusammen in der Mannschaft geturnt haben", freute sich Kim. Die heute 20-Jährige kam im Grundschulalter zum TV Blau-Gelb 90 Bad Düben und machte hier ihre ersten zarten Versuche mit Sprung, Reck, Balken und Boden umzugehen. Schnell fand sie Gefallen an den Übungen und auch der Erfolg stellte sich schnell ein. Bei ihrem ersten Wettkampf im März 2006 beim Landkreiscup Eilenburg wurde Kim auf Anhieb Zweite. Mittlerweile stehen 83 Wettkämpfe in ihren Wettkampfbuch. Ihre größten Erfolg feierte Kim beim Fünf-Nationen-Cup in Bad Tölz 2002 und 2011 mit zweiten Plätzen, bei den Turn-Sachsenmeisterschaften 2016 als Vierte und bei zahlreichen vorderen Platzierungen bei Bezirksmeisterschaften, Jahnturnfest und Deutschen Turnfesten. Mittlerweile studiert Kim Lehramt und trainiert abwechselnd in Leipzig und Bad Düben. "Das hat mir mein Trainer organisiert, das ich nicht so viel hin und her fahren muss. Ich habe im Turnen noch ein paar Ziele und will mich in diesem Jahr für die Sachsenmeisterschaften in Chemnitz qualifizieren und mit meiner Mannschaft in der Landesliga erfolgreich sein", erzählte Kim. Erfolgreich wollen auch ihr beiden Schwestern Rieke und Levke sein. Die beiden sind quasi in der Turnhalle großgeworden. "Beide waren wenige Wochen alt, da habe ich sie schon mit in die Tunrhalle genommen, wo ich jede Woche als Übungsleiterin ehrenamtlich tätig bin. Während ich andere trainiert habe, haben Rieke und Levke schön geschlafen. Das ging so lange, bis beide krabbeln konnten. Dann musste man höllisch aufpassen, das sie nicht irgendwo herunterfielen, denn sie haben mit größter Freude die Turnhalle für sich als großen Spielplatz entdeckt", erzählte Mutti Wencke. Levke und Rieke turnten 2013 und 2015 ihre ersten Wettkämpfe und standen bis heute 24 und 13 Mal bei Wettkämpfen am Gerät. Seit gut zwei Jahren sind sie im Kürbereich und wollen ihren Vorbildern Lisa Heinicke, Elisa Ertel und Josie Eckenigk aus dem eigenen Verein nacheifern. "Mir macht Turnen sehr viel Spaß. Vor allem am Boden, da kann ich nach Musik turnen und auch Stufenbarren mache ich für mein Leben gerne", ist Rieke begeistert. Auch Schwester Levke schwört auf Stufenbarren und Boden. Nächste Woche stehen sie mit ihrer großen Schwester Kim wieder gemeinsam in einer Leipziger Turnhalle. Diesmal will sich das Stein-Trio bei den Bezirksmeisterschaften möglichst gemeinsam für die Landesmeisterschaften qualifizieren.

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Blau-Gelbe holen sieben Pokale beim 30. Chemnitz-Pokal

ChemnitzpokalMit drei Teams gingen die Bad Dübener beim 30. Pokalturnen in Chemnitz an den Start.

Chemnitz. Licht und Schatten gab es beim 30. Chemnitzer Pokalturnen, das die Turnerinnen des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben als Genralprobe für die nächste Woche in Leipzig stattfindenden Bezirkseinzelmeisterschaften nutzten. In Leipzig müssen nämlich die Tickets für die Sachsenmeisterschaften erturnt werden. Und da gilt es einen der ersten sechs Plätze in den Alters- und Leistungsklassen zu erreichen. Insgesamt hatten sich 18 Mannschaften aus Sachsen und Berlin zu dem Wettkampf angemeldet. Jedes Team bestand aus vier Turnerinnen aus unterschiedlichen Altersbereichen. Jede Turnerin turnte lediglich an drei Geräten. Im Wettkampf hatte jedes Team einmal die Möglichkeit einen Joker einzusetzen, der einen schlechten Wert verbessern konnte. "Wir wollten den Wettkampf einfach mal nutzen, um die vor zwei Wochen neu trainierten Elemente aus dem Trainingscamp im Sportpark Rabenberg auszuprobieren. Das gelang auf der einen Seite recht gut, auf der anderen Seite gibt es noch Nachholebedarf", fasste der Trainer grob zusammen. Vor allem der Stufenbarren machte den Blau-Gelben zu schaffen. Sarah Engel und Cora Rother patzten und mussten sich mit wenig Punkten zufrieden geben. Um so besser klappte der Flieger von Elisa Ertel. Die 14-Jährige will sich für den Deutschland-Cup qualifizieren und turnte ihr gesamtes Programm mit nur auf einem Abstieg am Balken ganz gut durch. "Die akrobatische Verbindung auf dem Balken bin ich wieder gestürzt, obwohl sie im Training schon gut klappte. Daran muss ich jetzt noch ganz schön arbeiten", gibt Elisa selbstkritisch zu. Auch die Jüngsten in der Riege mit Rieke Stein, Leonie Nannt und Levke Stein machen ihre Sache ordentlich und wurden bei der Siegerehrung mit Pokalen an den Einzelgeräten belohnt. Allen voran räumte Anna Mannke bei der Auswertung kräftig ab. Die Elfjährige gewann am Stufenbarren, Boden sowie im Mehrkampf und holte sich noch Silber am Balken ab. Desweiteren gingen Silber am Balken an Maya Liebmann, an Elisa Ertel am Sprung und Bronze an Leonie Nannt beim Stufenbarren sowie an Rieke Stein am Balken. In der Mannschaftswertung landete Bad Düben 2. Mannschaft mit Leonie Nannt, Maya Liebmann, Sarah Engel und Kim Stein auf Platz 9, Bad Düben 1.Mannschaft mit Rieke Stein, Anna Mannke, Elisa Ertel und Marie Rahn auf dem 10. Platz und Bad Düben 3.Mannschaft mit Levke Stein, Cora Rother, Ronja Mennert und Pauline Heßler auf dem 11. Platz. Bis zum 24./25.März wollen die Bad Dübener nun nocheinmal alle Trainingsstunden intensiv nutzen, damit möglichst viele die Fahrkarten zur Landesmeisterschaft erturnen.

Schaut Euch 33 Bilder vom 30. Chemnitz-Pokal in unserer Bildergalerie an.

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Minis überraschen beim 27. Karlovy Vary-Pokal

Karlovy Vary PokalGreta, Rieke und Neele freuen sich über ihre guten Platzierungen in Tschechien.

Karlovy Vary. Mit dem Erfolg haben die Trainer des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben nicht gerechnet. Beim 27.Internationalen Karlovy Vary-Pokal turnten sich mit Neele Nenitschka und Greta Stowasser gleich zwei Bad Dübenerinnen auf den Silber- und Bronzerang. Seit vielen Jahren pflegt die Bad Dübener Turnriege einen freundchaftlichen Kontakt zum dortigen Verein TJ Slovan Karlovy Vary. Die Freundschaft wird mit gegenseitigen Einladungen zu Wettkämpfen gepflegt. Diesmal waren die Blau-Gelben beim 27. Karlsbad zu Gast. "Wir haben diesmal unsere jüngsten Kürturnerinnen mitgenommen. Nach dem Trainingscamp vergangene Woche im Sportpark Rabenberg sollten sie nun mal zeigen was alles hängengeblieben ist", sagte der Trainer. Und scheinbar hat sich die Mühe gelohnt. Allen voran die Jüngsten mit Rieke Stein, Greta Stowasser und Neele Nenitschka machten ihre Sache an Boden, Balken und Sprung sehr gut. Da in Tschechien andere Wertungsvorschriften gelten, waren die erhaltenen Wertungen auch ungewöhnlich. Da wurde bis zwei Stellen hinter dem Komma exakt ausgerechnet. Doch das war den Bad Dübenern egal. Sie glänzten mit hohen Wertungen an den Geräten. "Ich hatte ganz schönen Bammel das etwas in die Hose geht. Gerade beim Balken. Bei uns wird nur auf einem Balken mit einem Meter Höhe geturnt. Und hier in Tschechien war er 1,20 Meter hoch. Das ist schon ein großer Unterschied. Da hatte ich etwas Angst vom Balken zu fallen", erzählte Neele Nenitschka. Doch die Bad Dübener Turnerin blieb oben und erturnte sich die zweithöchste Tageswertung in ihrer 30-köpfigen Konkurrenz. Auch Youngster Greta Stowasser hielt sich am Wackelgerät schadlos und stand zum ersten Mal ein einen Salto als Abgang. Nur Rieke Stein musste bei der Rolle vorwärts unfreiwillig vom Gerät steigen. "Das war einfach Pech. Eigentlich kann ich das Element ganz gut", entschuldigte sich die Turnerin. Auch am Boden und dem abschließenden Sprung zeigten die Bad Dübener, das sie an diesen Tag zu den Besten gehören. Trotzdem glaubten Neele und Greta bei der Siegerehrung ihren Ohren erst nicht recht, als sie als Zweit- und Drittplatzierte vorgerufen wurden. Nur Ella Kostelecka vom Gk Vitkovice war mit 33,94 Punkten knapp besser. Neele schaffte 33,54 Punkte und Greta 32,91 Punkte. Nur knapp verpasste Rieke mit 32,84 Punkte das Podest. Ein Jahrgang weiter oben turnten Levke Stein und Leonie Nannt. Sie hatten sich gegen starke Konkurrenz aus Tschechien und Bayern durchzusetzen. Doch auch bei den beiden lief es am Startgerät Boden recht gut, obwohl auch sie auf nur einer 15 Mal zwei Meter großen Bodenmatte turnen mussten. In Deutschland sind zwölf Mal zwölf Meter üblich. Auch am Sprung klappte der Überschlag. Nur am Balken waren beide etwas unsicher und Leonie musste bei der ganzen Drehung vom Gerät. Am Ende belegte Levke mit 30,97 Punkte Platz neun und Leonie mit 30,10 Punkten den 11.Platz. Am kommenden Wochenende heißt es dann beim 30.Chemnitz-Pokal nocheinmal alles zeigen. Denn dieser Wettkampf ist der letzte Gradmesser vor den wichtigen Bezirkseinzelmeisterschaften Ende März in Leipzig, die als Qualifikation für die Sachsenmeisterschaft gelten.

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Turnerinnen machen sich im Sportpark Rabenberg fit

TaufeJeder Trainingstag beginnt mit einer Balletteinheit im Tanzsaal.

Rabenberg. Da fließt der Schweiß schon vom eigentlichen zugucken. Täglich sieben Stunden Training an Sprung, Stufenbarren, Balken und Co.. Dazu Einheiten im Ballettsaal, in der Schwimmhalle und im Kraftraum. Alltag beim Trainingscamp der Turnerinnen des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben im Sportpark Rabenberg. Eine Woche haben die Geräteakrobaten ihre Koffer im Erzgebirge ausgepackt. Auf dem Rabenberg, der unter Sportlern liebevoll auch als Kaderschmiede bezeichnet wird, gibt es nahezu optimale Trainingsbedingungen für viele Sportarten. Hier machen sich beispielsweise die deutschen Gewichtheber, die Ruderer-Nationalmannschaft oder auch Schwimmer für für Europa- und Weltmeisterschaften fit. Auch die Blau-Gelben gehören schon seit 1990 zu den Stammgästen. Seit ein paar Tagen sind 25 Aktive plus Trainerstab wieder dort. "Die Trainingswoche ist jedesmal recht hart. Aber hier wollen wir die Grundlagen für die kommenden Wettkämpfe legen. Aber die Mädels wissen, dass das hier kein Zuckerschlecken ist und klotzen richtig ran", lobt Kampfrichterin Anke Heinicke, die immer ein wachsames Auge auf Haltung und Ausführung hat. Der Tagesablauf ist exakt durchgeplant. Halb acht klingelt der Wecker. Danach Frühstück und um schon um 9 Uhr beginnt die erste Einheit. Jane Völz, selbst ehemalige Turnerin, trainiert den Nachwuchs im Ballettraum. Hier wird vor allem Augenmerk auf Grundlagenschulung und Körperspannungsübungen gelegt. "Ohne das läuft im Turnen nur die Hälfte. Sind die Mädels hier fit, klappt es auch mit den Übungen und Elementen", weiß Jane Völz aus eigener Turnerfahrung. Bis abends halb sechs läuft das Training durch. Nur unterbrochen von einer zweistündigen Mittagspause. Zum Abschluss eines jeden Tages gibt es dann noch verschiedene Kraft- und Konditionseinheiten bevor Entspannungsübungen mit Faszienrollen, Yoga und Pilates den Trainingstag beenden. Die größeren Turnerinnen trifft man nach dem Abendbrot jedoch schon wieder auf der Bodenmatte. Sie feilen Teil an den Choreografien ihrer Bodenübungen. Die Jüngsten findet man dagegen beim Nachtrodeln unter Flutlicht oder in der Schwimmhalle. Auch verspannten Muskeln und lädierte Körperteile werden Abends wieder flott gemacht. "Das macht hier riesigen Spaß, auch wenn es sehr anstrengend ist. Aber ich will hier möglichst viel lernen", hat sich Neuling Alma Müller vorgenommen. Gewöhnlich ist nach drei Tagen die erste Luft etwas raus. Als Abwechslung zum harten Training hat sich die Trainercrew auch dafür etwas einfallen lassen. Am Mittwoch geht es einen ganzen Nachmittag in die Skiarena nach Eibenstock zum rodeln und toben im Schnee. Danach wartet aber wieder das Training.

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Fasching international beim Turnverein

IntegrationsfaschingVorschul-Übungsleiterin Diana Apitzsch mit den Knirpsen beim Fasching international.

Bad Düben. Schnellballschlacht in der Turnhalle. Gibt's doch gar nicht. Doch! Beim Integrationsfasching des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben. Animateurin Diana Apitzsch, ihres Zeichen umtriebige Übungsleiterin für den Knirpsensport im Turnverein hatte viele Ideen zur großen Faschingsfeier in der Durchwehaner Straße mitgebracht. "Schnellballschlacht in der Turnhalle kann man wunderbar mit Papierhandtüchern machen", erklärte sie und legte mit den rund 100 Mädchen und Jungen los. Die zusammengeknüllten Handtücher ließen sich mühelos hin- und herwerfen. Wer am Ende des Spieles die meisten davon in seinem Spielfeld hatte, war der Verlierer. Doch das war nur eines der vielen kleinen und großen Attraktionen beim Fasching international, den der Bad Dübener Turnverein, gemeinsam mit Stadt und Bundespolizei zum dritten Male auf die Beine stellte. "Die ersten beiden Male war so viel los hier, das wir auch die dritte Veranstaltung in Angriff nahmen. Nur haben wir diesmal die Altersgrenze bei 15 Jahren gezogen. Viele Mädchen und Jungen kamen mit ihren Eltern vorbei und hatten sich als Cowboy, Prinzessin oder Clown verkleidet. Die Bundespolizei hat Tee mitgebracht, die Bäcker haben Pfannkuchen gebacken und die Familien ein paar Kuchen", freute sich Barbara Paul von der Stadtverwaltung. Zwei Stunden lang wurde getanzt, gespielt und herumgetobt. Nach dem Spektakel waren sich alle Organisatoren einig. Im nächsten Jahr soll die vierte Auflage des Fasching International stattfinden.

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Blau-Gelbe trainieren im Sportpark Rabenberg

TaufeTaufe nach Turnerart. Neulinge fliegen auch 2018 in die Schaumgummigrube.

Bad Düben. Für 30 Turnerinnen, Trainer und Betreuer des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben geht es in den Winterferien für eine Woche ins Trainingscamp in den Sportpark Rabenberg im Erzgebirge. Dort soll eine Woche intensiv für die nächsten Wettkämpfe trainiert werden. Und die haben es in sich. Da warten nicht nur der traditionelle Turn-Heidecup, sondern mit Bezirks- und Landesmeisterschaft auch noch zwei Hochkaräter auf die Blau-Gelben. Letzterer ist zudem die Qualifikation für den Deutschland-Cup am 9./10. Juni in Delitzsch, den die Bad Dübener nach 2015 zum zweiten Mal ausrichten. Dort wollen die Bad Dübener Gastgeber auf alle Fälle zwei Eigengewächse hinbringen. Mit Elisa Ertel und Josie Eckenigk gehen zwei hoffnungsvolle Nachwuchstalente an die Geräte um die Qualifikation für den Deutschland-Cup. Die Trainingstage im Sportpark Rabenberg sind proppevoll. Denn jeder Tag beginnt mit einer Aufwärmeinheit im Ballettsaal. Danach folgen bis zum Abend sechs Stunden intensives Gerätetraining. Vorm Schlafengehen stehen dann noch Schwimmhalle und Erholungsmassagen auf dem Programm, im Wechsel mit der Choreografie von neuen Bodenübungen. Spätestens um 22 Uhr soll das Licht ausgehen. Auch das Bewegen im Schnee ist geplant. Denn nach drei Tagen in der Halle lässt erfahrungsgemäß die erste Luft nach. "Wenn alles läuft gibt es einen Überraschungsausflug", kündigten die Trainer an.

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Josie Eckenigk turnt 50. Wettkampf und hat großes Ziel

Bad Dübener NachwuchsturnerinnenZum 50. Wettkampf gab es ein schickes T-Shirt vom Verein.

Bad Düben. Ihren 50.Jubiläumswettkampf beim Hallenturnfest in Meißen wird Turnerin Josie Eckenigk vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben wohl lange in Erinnerung behalten. Denn am Balken stürzte die 14-Jährige beim Durchschlagsprung vom Gerät und zog sich schmerzende Schürfwunden zu. Doch der Teenager zog den Wettkampf trotzdem komplett durch und wurde Achte. Bei der Siegerehrung gab es dann den Lohn zum runden Jubiläum. Vom Gastgeber des Hallenturnfestes gab es eine Flasche Sekt und von ihrem Verein ein eigens kreiertes T-Shirt mit aufgedruckter 50. Doch was will eine 14-Jährige mit einer Flasche Sekt? Die wanderte sofort zum Trainer und das T-Shirt zur Turnerin. Angefangen hat Josie im Vorschulturnen beim SV Lok Eilenburg. 2012 wechselte sie ins Bad Dübener Turnlager und nahm eine steile Formkurve nach oben. Seitdem qualifizierte sie sich jedes Jahr für die Sächsischen Meisterschaften. Und mit Platz vier im vergangenen Jahr kam sie dem Podest schon ganz nahe. Geturnt hat die 14-Jährige schon fast überall. Wettkämpfe in Karlovy Vary-Pokal in Tschechien, beim Internationalen Turnfest in Berlin, beim Jahnturnfest in Freyburg und bei Wettkämpfen in ganz Sachsen stand der Teenager schon am Gerät. Ihr bisher größter Erfolg war die Bronzemedaille bei den Bezirksmeisterschaften in Leipzig und der vierte Platz beim Landesfinale. Auch in Zukunft hat die Turnerin noch großes vor. Ihr größtes Ziel ist die Qualifikation zum Deutschland-Cup in der Leistungsklasse 1. Der höchsten Leistungsklasse, die man im allgemeinen Turnen schaffen kann. Und sie ist bis über beide Ohren motiviert. Denn die Deutsche Meisterschaft wird in diesem Jahr auch noch ausgerechnet vom ihrem Verein organisiert. "Ich will dorthin. Dafür trainiere ich jede Woche bis zu zehn Stunden", blickt die Turnerin nach vorn.

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Guter Saisonauftakt beim 61. Meißner Hallenturnfest

61. Meißner HallenturnfestRonja Mennert, Maya Liebmann, Josie Eckenigk, Elisa Ertel und Pauline Heßler (von links) vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben gingen beim 61. Meißner Hallenturnfest an die Geräte.

Meißen. Das hätte auch ins Auge gehen können. Beim Einturnen am Balken im Rahmen des Meißner Hallenturnfest krachte Turn-Ass Josie Eckenigk vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben beim Durschlagssprung vom zehn Zentimeter breiten Gerät und zog sich an beiden Oberschenkeln brennende Schürfwunden zu. Doch das Elemente dann kurze Zeit später in der Wettkampfübung wegzulassen fiel der 14-Jährigen gar nicht ein, obwohl ihr das der Trainer vorgeschlagen hatte. "Ich turne das Ding jetzt. Aufgeben tue ich nicht", war die Antwort der Turnerin. Die Härte wurde vom Kampfgericht belohnt, obwohl Josie letztlich in der Wettkampfübung auch bei diesem Sprung das Gerät verlassen musste. Ihre beiden Vereinskameradinnen Elisa Ertel und Maya Liebmann machten es etwas besser und blieben oben. "Das war schon eine kleine Schrecksekunde. Aber Josie steckt so etwas weg. Sie ist da nicht so empfindlich. Solche Stürze können eben passieren. Das weiß sie auch. Jetzt heißt es wieder im normalen Trainingsbetrieb daran feilen und sie sicher machen", sagte ihr Trainer. Der Auftakt am Stufenbarren begann seht gut. Alle drei Blau-gelbe zielten ihre Flugteil vom unteren zum oberen Stufenbarrenholm halbwegs hin. Keiner stürzte dabei. Die Bodenübungen war solide und auch am Sprung konnten die Bad Dübener mit der Konkurrenz aus ganz Deutschland mithalten. Denn immerhin waren über 180 Turnerinnen und Turner aus allen Ecken des Landes zum Traditions-Hallenturnfest nach Meißen gekommen. Für die Bad Dübener Turrnjugend ist das Turnfest jedes Jahr der Auftakt ins Wettkampfjahr. "Das war der erste Wettkampf nach der Landesliga im September. Diese Vergleich nutzen wir um unseren Leistungen zu testen, um im Trainingscamp im Februar dann entsprechend zu arbeiten", weiß Elisa Ertel. Am Ende durfte sich bei der Siegerehrung Elisa Ertel mit 49,10 Punkten über Platz sechs freuen. Josie Eckenigk landete mit 48,85 Punkten und Platz acht auch noch unter den Top-Ten. Maya Liebmann erturnte sich 46,10 Punkte und belegte Platz 20. Schon am Vormittag waren Pauline Heßler und Ronja Mennert in der Leistungsklasse 3 an den Geräten. Ohne Sturz kam das Duo durch den Wettkampf. Pauline schaffte sogar mit 12,75 Punkte am Balken eine der fünf besten Übungen an diesem Tag. Nach allen vier Geräten standen für Pauline 48,10 Punkte und Platz 17 und für Ronja 46,65 Punkten und Platz 24 fest. Während für Josie und Elisa jetzt die Vorbereitung für die Qualifikationswettkämpfe für den Deutschlandcup am 9./10. Juni in Delitzsch beginnen wird im Trainingscamp im Sportpark Rabenberg in den Winterferien fleißig für die Landesmeisterschaften trainiert.

Ergebnisse

Leistungsklasse 3 (55 Teilnehmer)
17. Pauline Heßler 48,10 Pkt.
24. Ronja Mennert 46,65 Pkt.

Leistungsklasse 2 (38 Teilnehmer)
6. Elisa Ertel 49,10 Pkt.
8. Josie Eckenigk 48,85 Pkt.
20. Maya Liebmann 46,10 Pkt.

Schaut Euch 21 Bilder vom 61. Meißner Hallenturnfest in unserer Bildergalerie an.

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