Deutschland-Cup 2018 in Planung

Deutschland-Cup 2018

Bad Düben. Heute mal ein paar Neuigkeiten zum Deutschland-Cup Gerätturnen 2018. Unser Verein hatte sich um die Ausrichtung beworben und ihn nach 2015 erneut vom Deutschen Turner-Bund (DTB) zugesprochen bekommen. Aktuell läuft die Planung vor allem im finanziellen Bereich, da sich die Kosten gegenüber 2015 deutlich erhöhen werden. Allein die Geräteausleihe inkl. Spedition kostet 7500 Euro. Langsam nimmt die Deutsche Meisterschaft, dank zahlreicher Zusagen von Sponsoren, Institutionen und Ämtern langsam Formen an. Trotzdem bleibt der Ärger, das der DTB als Veranstalter sich an den sehr hohen Kosten der Gerätbeschaffung/Spedition so gar nicht beteiligt. Wir bleiben dran und sind weiterhin in Gesprächen mit Sponsoren und Ämtern, um hier und da die noch fehlenden Mittel zusammenzubekommen.

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Neun Bad Dübener holen Gesamtsieg beim 12. Turn-Heidecup

Pokale und MedaillenPokale und Medaillen bei der Siegerehrung zum 12. Turn-Heidecup.

Bad Düben. Die Gesamtsieger im Turn-Heidecup 2017 stehen fest. Bei der Siegerehrung nach dem dritten Wertungswettkampf konnten neun Turnerinnen und Turner des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben über ihren Gesamtsieg in ihren Alters- und Leistungsklassen jubeln. Zum 12. Mal fand die Turnserie mittlerweile statt. Beteiligten sich anfangs insgesamt vier Vereine, treffen sich jetzt die Turnerinnen und Turner des SV Lok Eilenburg, SG Döllnitztal Mügel und TV Blau-Gelb 90 Bad Düben drei Mal im Jahr in ihren Turnhallen. Die besten zwei Ergebnisse eines jeden Aktiven fließen in die Gesamtwertung ein. Zum Finale gab es jedoch nicht nur Pokale und Medaillen für die drei Erstpkatzierten. Auch die Plätze darüber hinaus erhielten kleine Erinnerungsmedaillen für ihre gezeigten Leistungen.

Hier die Ergebnisse im Überblick:

Schaut Euch 40 Bilder des Turn-Heidecup in Bad Düben in unserer Bildergalerie an.

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Turn-Heidecup in Bad Düben

Celine DöringCeline Döring vom Bad Dübener Turnverein gibt sich große Mühe, damit die Kampfrichter nichts abziehen können.

Bad Düben. 81 Turnerinnen und Turner trafen sich jetzt in Bad Düben, um beim dritten Wertungswettkampf des Turn-Heidecup 2017 ihre besten Geräteakrobaten zu küren. Aber nicht nur die jüngsten Akteure waren am Wettkampftag besonders aufgeregt. Auch einige 14- und 15-Jährigen hatten ganz schön Lampenfieber. Nicht weil sie ans Gerät mussten, sondern sie erlebten ihren ersten richtigen Einsatz als Kampfrichter. Josie Eckenigk, Cora Rother, Annika Naumann, Ronja Mennert, Pauline Heßler und Hanna Schlaak vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben sowie Corinna Rodewald vom SV Lok Eilenburg hatten erste vor zwei Wochen die Kampfrichterprüfung bestanden und dürfen jetzt bei regulären Wettkämpfen die Übungen der Aktiven bewerten. "Ich habe mir gestern zu Hause nocheinmal alles angeschaut. Es soll ja beim ersten Mal alles klappen", sagte die 14-jährige Cora Rother. Im ersten Durchgang gingen die jüngsten Teilnehmer aus den Pflichtklassen sowie die Jungen ans Gerät. In der Altersklasse (Ak) bis sieben Jahre dominierte Lysenne Tauchnitz (48,10 Pkt.) vom SV Lok Eilenburg. Sie verwies Luise Manke (47,15 Pkt.) von der SG Döllnitztal Mügeln und Anna Martin (47,05 Pkt.) vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben auf die Plätze. Spannend ging es bei den Mädchen der Ak 8/9 zu. Bis zum letzten Gerät waren Sylvia Werner und Josi Reinhold (beide Bad Düben) nahezu gleich auf. Dann behauptete sich Werner und gewann mit 51,25 Pkt. vor Reinhold (50,70 Pkt.) und Lia Schure aus Eilenburg, die 49,85 Pkt. erreichte. Eine klare Angelegenheit war der Wettkampf in der Ak 10/11. Mit fast drei Punkten Vorsprung holte sich Jara Smykalla (55,30 Pkt.) vom Bad Dübener TV den Sieg. Sie verwies Lena Rein (52,60 Pkt.) aus Mügeln und der weiteren Bad Dübenerin Lynn Körner (51,40 Pkt.) auf die Plätze. Am Nachmittag gingen dann die Turnerinnen der Kür ins Rennen. Auch die frischgebackenen Kampfrichter wechselten weißes Hemd mit Gymnastikanzug und erwärmten sich für ihren Auftritt. Vorher gab es noch Lob von Kampfrichterin Anke Heinicke. "Für das erste Mal haben sie ihre Sache gut gemacht. Jetzt muss Routine einziehen und sie müssen regelmäßig am Kampfrichtertisch setzen", sagte Heinicke. Ein klare Dominanz herrschte in der Leistungsklasse (Lk) 4. Denn die Plätze eins bis elf belegten alle ausnahmslos Bad Dübener. Es siegte Leonie Nannt mit 48,75 Pkt vor Levke Stein (46,45 Pkt.) und Kaya Smykalla (46,10 Pkt.). Auch in der Lk4 ab 14 Jahre blieben die Podestplätze beim Bad Dübener Gastgeber. Pauline Heßler (49,10 Pkt.) gewann vor Cora Rother (48,75 Pkt) und Jessica Kästner (42,80 Pkt.). In der Lk3 und Lk2 blieben die Siege in der Kurstadt. In der Lk3 gewann Anna Mannke (51,25 Pkt.) vor Ronja Mennert (48,35 Pkt.). In der Lk2 dominierte Josie Eckenigk (51,65 Pkt.) vor Maya Liebmann (49,45 Pkt.) und Hanna Schlaak (48,15 Pkt.). Bei den Jungen der Lk4 siegte die Bad Dübener Vin Trodler (59,70 Pkt.) vor Adrian Ulbricht (56,35 Pkt.) und Felix Jungchen (55,75 Pkt.).

Schaut Euch 40 Bilder des Turn-Heidecup in Bad Düben in unserer Bildergalerie an.

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Matthias Rothe gewinnt 155.Auflage

155. StundenlaufStart zum 155. Stundenlauf in Bad Düben.

Bad Düben. Zum 155. Mal trafen sich jetzt die Läufer beim Stunden- und Halbstundenlauf beim TV Blau-Gelb 90 Bad Düben. Aufgrund des Wetters kam diesmal nur eine handvoll Läufer im Stadion Durchwehnaer Straße zusammen. Von Anfang an drückte der Bad Dübener Matthias Rothe auf das Tempo und führte am Ende haushoch. Er gewann mit 14 200 Metern vor seinem Vater Karl-Heinz mit 12 100 Meter und dem Bad Dübener Ulrich Bresch, der 11 400 Meter schaffte.

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Turn-Heidecup: Junge Wilde wollen Ergebnisse kräftig durcheinanderwirbeln

Bad Dübener LigateamBad Dübener Ligateam nutzt Heidecup als Test für die Landesliga.

Bad Düben. Am Sonntag findet ab 9 Uhr in der Turnhalle Durchwehnaer Straße das Final das Turn-Heidecup 2017 statt. 108 Turnerinnen und Turner aus den Vereinen SV Lok Eilenburg, SG Döllnitztal Mügeln und TV Blau-Gelb 90 Bad Düben haben an den ersten beiden Vergleichen bereits im Laufe des Jahres teilgenommen. Am Sonntag entscheidet sich wer die Besten in ihren Leistungsklassen sind. Nach den Auftaktwettkämpfen in Mügeln und Eilenburg kann sich am Wochenende noch einiges in der Gesamtwertung verschieben, wenn auch in einigen Klassen die Gesamtsieger festzustehen scheinen. Denn in die Wertung kommen die beiden besten Wettkämpfe von insgesamt drei. Spannend wird es deswegen nocheinmal bei den Jüngsten der Altersklasse (Ak) 7. Noch liegen hier drei Bad Dübener in Führung. Doch mit der Eilenburgerin Lysenne Tauchnitz lauert bereits eine gute Turnerin auf Platz 7. Da sie bislang nur einen Wertungswettkampf mit insgesamt 47,00 Punkten auf ihrem Konto hat, stehen ihre Chancen recht gut, sich noch mit in die Medaillenränge zu turnen. Auch in der Leistungsklasse (Lk) 4 bis 13 Jahre wird sich die gesamte Liste nocheinmal auf den Kopf stellen. Derzeit führt Alexandra Kriegler mit 91,65 Pkt. vor Kaya Smykalla (90,15 Pkt.) und Arina Telkov (88,80 Pkt.). Doch das Trio muss sich warm anziehen, wenn sich die jungen Wilden mit Levke Stein, Neele Nenitschka, Leonie Nannt und Rieke Stein ans Gerät begeben. Denn dem Quartett fehlt bislang noch der entscheidende zweite Wettkampf. Für die Aktiven der hohen Leistungsklassen 1-3 geht es beim Finale nur um einen Test für die bevorstehende Landesliga. Denn dort wollen die Blau-Gelben um den Einzug ins Finale mitturnen. Es wird also eine spannende Angelegenheit. Ab 9 Uhr turnen alle Pflichtaltersklassen sowie der gesamte männliche Bereich. Die Kürturnerinnen gehen ab 13.30 Uhr an die Geräte Die Siegerehrung ist gegen 16 Uhr geplant. Seit 2006 findet diese Wettkampfserie ununterbrochen statt. Seitdem haben sich über 1000 Mädchen und Jungen in die Ergebnislisten eingetragen. Eine Fortsetzung im kommenden Jahr ist fest eingeplant. Der Auftakt zur 13. Auflage ist im März.

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Blau-Gelbe wechseln Bodenmatte mit Surfbrett

SurfparadeSurfparade auf dem Wieker Bodden.

Dranske. Was ist Anluven? Wo befindet sich der Gabelbaum? oder Was macht man bei einer Halse? Alles Fragen, auf die die Bad Dübener in den vergangenen Tagen viele Antworten bekamen. Für 25 kleine und große Sportler des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben ging es jetzt noch einmal an die Ostsee. Ziel der ganz speziellen Trainingseinheit waren die Rügenpiraten in Dranske auf der Insel Rügen. In der Surfschule von Florian Krämer wollte die Jüngsten das Surfen lernen und andere ihr Kenntnisse aus den Vorjahren festigen. "Jedes Jahr besuchen uns die Bad Dübener, die mittlerweile zum guten Freundeskreis von uns gehören. Sie lernen wie man mit Brett und Segel richtig umgeht und haben viel Spaß dabei. Ein ganz tolles Vereinsleben haben sie aufgebaut", lobte Krämer die Sachsen. Und auch das Wetter spielte mit. Der angekündigte Regen fiel nicht. Dafür schien zwei Tage die Sonne und ein ordentliche Brise Wind schob die Blau-Gelben auf dem Bodden hin und her. Mit den Surflehrern Sarah, Clara und Malte wurden am Anfang die Bestandteile des Kurses abgesteckt und die Teilnehmer in drei Gruppen eingeteilt. Für die Landratten aus Sachsen stand in der ersten Lektion ersteinmal das Trockentraining auf der Wiese auf dem Plan, während die Geübten bereits mit Brett und Segel im hüfttiefen Wasser auf dem Bodden hin- und herkurvten. Auch die Jüngsten im Bunde machten ihre Sache schon recht gut. Allen voran die siebenjährige Fabienne Runzer und die achtjährige Lisa Rosenbaum, die zum ersten mal das Abenteuer Surfen miterlebten. "Am Anfang bin ich ich ganz oft reingefallen. Doch es klappt immer besser", freute sich Fabienne. Den ganzen Tag wurden auf dem markierten Bereich, nahe der Seebrücke, Halsen, Wenden und Beachstart trainiert. Auch die Erwachsenen machten dabei auch schon eine ganz gute Figur. "Klasse Wochenende. Wir fahren im nächsten Jahr auf alle Fälle wieder mit", freut sich Olaf Runzer auf den nächsten Trip gen Norden. Zurück in Bad Düben, geht es am kommenden Wochenende wieder um Punkte und Plätze. Denn am Sonntag findet in Bad Düben das Finale des Turn-Heidecup im Gerätturnen statt.

Schaut Euch 24 Bilder vom Surfen auf dem Wieker Bodden in unserer Bildergalerie an.

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Hangeln wie ein Äffchen – klettern wie ein Zicklein – rennen wie ein Ponny

Vorschulkinder im Eilenburger TierparkDie Vorschulkinder im Eilenburger Tierpark.

Eilenburg. …dazu wurden die jüngsten Turner jetzt zusammen mit ihren Eltern vom Turnverein Blau-Gelb 90 Bad Düben eingeladen. Am Treffpunkt, dem Tierpark in Eilenburg sammelten sich am Samstagmorgen über 80 kleine und große Gäste. Nach der Begrüßung durch die Übungsleiterinnen Angelika Höhne und Diana Apitzsch strömte die Gesellschaft in den Park. An der Vergleichs-Sprunganlage wurde getestet wie weit jeder springen kann. Jasmin schaffte es so weit wie ein Wiesel. Auch Balancierstämme und Hängebrücke probierten die Kinder aus. Doch der Höhepunkt war die Führung mit der netten Tierpflegerin Sarah. Mit ihr trauten sich 20 mutige Kinder in das Frettchengehege. Dort konnten sie die zutraulichen Tiere füttern und streicheln. Danach kletterten die Kinder über eine Leiter in das Streichelzoogehege und bürsteten und fütterten die Ziegen. Die riesigen Schweine bekamen Mais und Tomaten und die Emus pickten ihnen Weintrauben aus der Hand. Das viele Füttern machte hungrig. Gut das auch ein Picknick geplant war. Bald saßen alle gemeinsam in den gemütlichen Rasthütten des Tierparks, teilten ihre Leckerbissen und lauschten den Erlebnissen der glücklichen Kinder.

Schaut Euch 22 Bilder des Besuchs der Vorschulkinder im Eilenburger Tierpark in unserer Bildergalerie an.

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Kampfrichterprüfung bestanden

Kampfrichterprüfung bestandenUnsere Turnerinnen Josie Eckenigk, Elisa Ertel, Cora Rother, Ronja Mennert, Hanna Schlaak, Pauline Heßler und Annika Naumann (v.l.) bestanden die Prüfung.

Bad Düben. Am vergangenen Wochenende war die Prüfung für die künftigen Kampfrichter im Turnbezirk Leipzig. Zwei Wochen zuvor fand der 15-stündige Ausbildungslehrgang in Bad Düben statt. Jetzt mussten alle Teilnehmer ihr Wissen bei einer theoretischen und praktischen Prüfung unter Beweis stellen. Von unserem Turnverein nahmen insgesamt elf aktive Turnerinnen sowie Übungsleiter teil. Die Prüfung zur E-Lizenz bestanden Andrea Körner, Anja Rosenbaum, Sandy Runzer, Andrea Schmidt, Hanna Schlaak, Josie Eckenigk und Annika Naumann. Die Prüfung zur D-Lizenz bestanden Elisa Ertel, Cora Rother, Ronja Mennert und Pauline Heßler. Alle frischgebackenen Kampfrichter werden beim Heidecupfinale am 10. September in Bad Düben zum Einsatz kommen.

Herzlichen Glückwunsch!

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Turnfestmedaillen beim 95. Friedrich-Ludwig-Jahnturnfest

Bad Dübener TurnknirpseDie Bad Dübener gehören zu den Stammgästen beim Jahnturnfest in Freyburg.

Freyburg. Frisch-Fromm-Fröhlich-Freyburg. So hieß das Motto des 95.Friedrich-Ludwig-Jahnturnfestes, zu dem der Landesturnverband Sachsen-Anhalt in die Heimat des Turnvaters Jahn einlud. 1901 hatte das Jahnturnen hier seine Premiere. Seither hat sich eines nicht geändert: Geturnt wird hier nämlich unter freiem Himmel. Jahn hätte seine helle Freude daran gehabt, weil auch diesmal rund 1100 Teilnehmer aus Deutschland und Österreich bei den zahlreichen Wettbewerben an den Start gingen. Jahn ist auch bei den jungen Nachwuchsakrobaten bekannt wie ein jünger Hund. Denn er initiierte einst die deutsche Turnbewegung, schuf 1811 den ersten Turnplatz in der Berliner Hasenheide. 1852 starb er in Freyburg. Ihm zu Ehren versammelt sich bis heute die Turngemeinde zum großen Festwochenende. Mit 21 Turnerinnen, Trainer und Eltern ging auch der TV Blau-Gelb 90 Bad Düben beim Traditionsturnfest an der Unstrut an den Start. Mit Elisa Ertel konnte die Blau-Gelben zudem in der Leistungsklasse (Lk) 1 der Jugendlichen eine Turnfestsiegerin stellen. Pauline Heßler holte sich Silber in der Lk 4 der Jugendlichen und auch Maya Liebmann (Lk2 Jugend) konnte sich mit Rang sechs noch in der Top-Ten platzieren. Doch wie in jedem Jahr, so startete das Event mit dem Jahngedenklauf. Und hier rannte die Blau-Gelben auch ganz vorn mit. Zwei Kilometer für die Jüngsten und sechs Kilometer für die großen standen auf dem Plan. Beim 6-Kilometerlauf siegte Grit Schlaak in der Altersklasse W40 in 38:36 Minuten. Kati Mennert lief in 38:48 Minuten auf Platz zwei. Bestes Mädchen über die zwei Kilometer wurde Pauline Heßler in 7:38 Minute als Siebende, Hanna Schlaak wurde Neunte und Ronja Mennert Zehnte. Alle anderen kamen mit dem Hauptfeld ins Ziel. Während im Jahnstadion Orientierungslauf und das Jedermannturnn startete, stand der Gerätturn-Dreikampf an Sprung, Stufenbarren und Balken an. Inzwischen war die Sonne rausgekommen und der Wind blies kräftig. Vor allem am Balken leisteten sich die Bad Dübener ein kleines Sturzfestival. Nur die spätere Zweitplatziere Pauline Heßler und Elisabeth Tan kamen fehlerlos durch. "Der Wettkampf ist ohnehin sehr speziell. Es ist ein großer Unterschied ob man unter freiem Himmel oder in der Halle turnt. Schon allein mit dem Anlauf auf dem Rasen beim Sprung kommen viele nicht klar", erzählte Elisabeth Tan, die am Balken mit 13,50 Punkten glänzte. Dem Wind zum Trotz. Leider machte ihr der Sprung einen Strich durch die Medaillenrechnung. Sie landete in der Lk3 der Erwachsenen auf Platz 26. Die Platzierungen der Kurstädter: Lk1 Jugend: 1.Elisa Ertel, Lk2 Jugend: 6. Maya Liebmann, 25. Josie Eckenigk, Lk3 Jugend: 12.Hanna Schlaak und Ronja Mennert, Lk4 Jugend: 2.Pauline Heßler, 15. Cora Rother, Lk3 Erwachsene: 26.Elisabeth Tan. Spaß hatten die Bad Dübener auch beim Jedermannturnen. Dort gab es Punkte für Trampolin springen, Seilspringen und Zielwerfen. Auch beim schon legendären Hans-Fischer-Test, der zu Ehren eines vor Jahren verstorbenen Altersturner ins Leben gerufen wurde schwitzten die Kurstädter und absolvierten die Disziplinen Kopfstand-Marathon, Fischerrolle, Mutprobe und Steinstoßen. In den nächsten vier Wochen heißt es sich nun auf die Vorrunde der sächsischen Landesliga vorzubereiten.

Schaut Euch die 41 Bilder des 95. Friedrich-Ludwig-Jahnturnfests in unserer Bildergalerie an (18 Bilder am 22. August ergänzt).

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Kampfrichterkurs in Bad Düben

LigatrainingAuch das praktische Werten, wie hier auf dem Mattenstapel, wurde geübt.

Bad Düben. Zwei Tage und insgesamt 15 Stunden büffeln liegen hinter 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kurses für Kampfrichter im Gerätturnen. Schauplatz der Ausbildung war die Turnhalle Durchwehnaer Straße. Die Hauptkampfrichterin des Turnbezirkes Leipzig, Katrin Woldag, machte die zukünftigen Wertungsrichter fit. Bei den meisten handelt es sich jedoch nicht um komplette Neulinge. In den Schulbänken saßen neben Trainern, Betreuern und interessierte Eltern auch aktive Turnerinnen. Gleich elf von ihnen gehörten zum Bad Dübener TV Blau-Gelb 90. "Ich turne schon seit vielen Jahren. Jetzt bot sich die Gelegenheit den Kampfrichterkurs zu besuchen, zumal er bei uns in der Turnhalle war. Das Bewerten hilft mir in Zukunft auch für das eigene Training. Denn ich weiß was ich bei Fehlern für Abzüge bekomme", sagte die 14-jährige Cora Rother. In dem Kurs ging es um die Grundlagen des Bewertens von Übungen und Elementen an Sprung, Stufenbarren, Balken und Boden. Dazu zählen beispielsweise auch falsche Turnbekleidung oder unkorrektes Verhalten. Viel Wert wurde auf das Mitschreiben der einzelnen Übungen gelegt. Jedes Element hat ein spezielles Kürzel. Das galt es auswendig zu lernen und in der in zwei Wochen stattfindenden Abschlussprüfung wiederzugeben. "Nur wer die Kurzschrift beherrscht, ist in der Lage eine Übung in kürzester Zeit auf Papier zu bringen. Vieles geschieht beim Turnen ja in weniger als einer Sekunde. Also wird auch bei unseren Kursen das Auge dafür geschult, so etwas schnell zu erkennen und korrekt zu bewerten", sagte Katrin Woldag. Neben einem umfangreichen theoretischen Teil gab es auch die Praxis in der Turnhalle. Vier Nachwuchsturnerinnen des Bad Dübener Turnvereins zeigten Übungen und Elemente aus dem Pflicht- und Kürbereich des deutschen Übungsprogrammes. Diese mussten die angehenden Wertungsrichter bewerten. Anschließend wurde alles analysiert und auf Fehler hingwiesen. "Am Anfang sind viele Wertungen noch zu hoch oder zu niedrig. Das wird sich im Laufe alles einpegeln und die Teilnehmer sicher machen", weiß Woldag aus Erfahrung. Jetzt muss das Erlernte nur noch ordentlich gepaukt werden, damit bei der Prüfung in zwei Wochen auch alle bestehen. "Die Kürzelschrift ist mit das Schwerste. Aber man muss sich nur damit beschäftigen. Dann klappt das auch. Das alles ist wie ein bisschen Mathe", weiß Josie Eckenigk. Doch bevor die Bad Dübener Riege in zwei Wochen zur Prüfung aufläuft, heißt es für das kommende Wochenende ersteinmal Wettkampfeinsatz beim 95. Friedrich-Ludwig-Jahnturnfest in Freyburg. Dort aber noch als Aktive und nicht als Kampfrichter.

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Früh krümmt sich, was einmal ein Häkchen werden will

Bad Dübener TurnknirpseEinmal im Jahr treffen sich die Bad Dübener Turnknirpse zu ihrer großen Olympiade und wetteifern um Pokale und Medaillen.

Bad Düben. Das neue Schuljahr hat begonnen. Damit begann auch für über 100 Mädchen und Jungen zwischen drei und sechs Jahren das neue Sportjahr beim Vorschulsport des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben. Seit vergangene Woche wird wieder in drei Sportgruppen jeweils eine Stunde gesprungen, gerollt, gespielt, gehangelt und gelaufen. Diana Apitzsch und Angelika Höhne zeichnen für den Kindersport verantwortlich und stehen bereits seit einigen Jahren regelmäßig in der Turnhalle. Mit ihrem Helferteam hat Diana Apitzsch einen kleinen Gerätekreis aufgebaut. Am Barren hängen Seile, zwei Bänke zum rutschen stehen an zwei Kästen und Ringe baumeln von der Decke herab. "Das ist unsere Erwärmung. Danach wird an verschiedenen Stationen geübt. Hier wird gerollt, woanders balanciert oder auf dem Trampolin gesprungen. Mittlerweile üben hier über 100 Mädchen und Jungen in drei Gruppen", erzählte Apitzsch. Das Vorschulturnen ist seit den siebziger Jahren beliebt. Zu DDR-Zeiten galt es als Entdeckung von kleinen Turnerinnen und Turnern. Mittlerweile soll den Mädchen und Jungen eine sinnvolle Sportmöglichkeit gegeben werden. "Und wer mit Schulbeginn weiter turnen will, der darf dann zu den Großen gehen und richtig an den Geräten arbeiten", so Apitzsch weiter. Das Vorschulturnen erfreut sich bis heute ungebrochener Beliebtheit. Eltern nehmen mit ihren Sprösslingen dabei zum Teil weite Anfahrtswege in Kauf. Sie kommen nicht nur aus Bad Düben, sondern auch aus Bad Schiedeberg, Delitzsch, Eilenburg und den umliegenden Ortschaften. Unter dem Motto "Früh übt sich was einmal ein Häkchen werden will", sollen die Knirpse fitgemacht werden und Spaß an der Bewegung lernen. Dabei ist es völlig egal, ob die Mädchen und Jungen später einmal Turnen, Fußball spielen oder Leichtathletik machen. "Kinder wollen ihren Bewegungsdrang ausleben. Hier im Vorschulturnen wollen wir ihnen dafür die Möglichkeit geben und alles in geordnete Bahnen lenken", weiß Apitzsch. Die verantwortlichen Übungsleiter legen Wert auf Körperwahrnehmung, Konzentration und Muskelkräftigung. Mannschaftsspiele, Übungen an Reck, Boden und Bank sowie das gemeinsame Miteinander stehen dabei auf dem wöchentlichen Übungsprogramm. Aber auch gemeinsame Sporterlebnisse sind wichtig für die kleinen Sportler. So wird jedes Jahr eine Mini-Olympiade auf die Beine gestellt, bei der Weihnachtsshow aufgetreten und ein gemeinsamer Ausflug unternommen. Ende August starteten wir in den Eilenburger Tierpark. Hier wollen wir klettern wie ein Zicklein, hangeln wie ein Äffchen und rennen wie ein Pony", so Apitzsch. Wer Lust kann kann jederzeit bei den Übungsstunden dienstags von 17-18 Uhr, mittwochs von 16-17 Uhr sowie 17-18 Uhr in der Turnhalle Windmühlenweg (Schulcampus) statt. Ansprechpartner sind Angelika Höhne und Diana Apitzsch.

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Bad Dübener starten mit drei Mannschaften in der Landesliga

LigatrainingLigatraining im Sommer: mit ganzem Herzen dabei.

Bad Düben. Mit einer Mädchen- und zwei Frauenmannschaften will der TV Blau-Gelb 90 Bad Düben nach den Sommerferien in der Sächsischen Landesliga antreten. Ein Team mehr, als man bisher hatte. Der Mädchenbereich bis 13 Jahre steht vor einen nahezu kompletten Neuanfang. Bis auf die Bronzemedaillengewinnerin der diesjährigen Turn-Landesmeisterschaft Anna Mannke ist die gesamte Mannschaft neu. Neben Routinier Mannke treten Rieke Stein, Neele Nenitschka, Leonie Nannt, Levke Stein und die Aneke Köste in der Vorrunde der ersten Liga in Pirna an. Letztere ist vom Namen her keine Unbekannte. Sie ist die Enkelin von Turn-Olympiasieger Klaus Köste, der vor viereinhalb Jahren viel zu früh verstorben ist. Aneke turnt sonst beim TV Schott in Mainz. Ihre Oma Sabine rührte den Turndeal mit den Bad Dübenern ein. "Aneke freut sich über Wettkämpfe. Mein verstorbener Mann und ich hatten und haben nach Bad Düben sehr gute Beziehungen. Ich habe dort einfach mal angefragt", sagte Sabine Köste. Dennoch ist ein Klassenerhalt mit dieser recht jungen Truppe sehr schwer. "Das sind mit Abstand die Jüngsten in der Liga. Das wird sehr schwer. Wir rechnen schon mit einem Abstieg. Das wäre aber nicht so schlimm. Die Mädels brauchen einfach noch ein Jahr um sich in dieser Leistungsklasse drei zu etablieren", sagte Kampfrichterverantwortliche Anke Heinicke. Ganz anders sind die Verhältnisse im Frauenbereich. Da kann der Trainer aus dem vollen schöpfen. Aufgrund des Alters müssen einige Teenager in diesem Jahr in der Frauenmannschaft antreten. Doch nicht alle können im ersten Team, was im vergangenen Jahr den direkten Aufstieg in die erste Liga schaffte turnen, da nur maximal acht Turnerinnen gemeldet werden dürfen. "Dewegen werden wir eine zweite Mannschaft bilden, die ganz unten in die Qualifikationswettkämpfe zur dritten Liga einsteigt", sagte der Trainer. Als Zielstellung haben sich die Blau-Gelben den Sprung unter die besten fünf Teams in Sachsen gestellt. Noch besser wäre der vierte Platz. Dann könnten die Kurstädter im Finale auf Jagd nach einer der drei Medaillen gehen. Die Ferien wollen die Blau-Gleben jedenfalls so gut wie möglich nutzen, um sich für das Abenteuer Liga fit zu machen.

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Halbzeit beim Turn-Heidecup

Daumen hochDaumen hoch: Die Bad Dübener Trainer Andrea Schmidt und Anja Rosenbaum (von links) hoffen im Finale auf gute Ergebnisse ihrer Turnerinnen.

Bad Düben. Der Turn-Heidecup in Nordsachsen hat Halbzeitpause. Nach den beiden Auftaktwettkämpfen im März in Mügeln und Mai in Eilenburg steht im September noch der finale Vergleich in Bad Düben auf dem Programm. In den meisten Alters- und Leistungsgruppen bleibt es noch spannend. Da noch nicht alle mindestens zwei Wettkämpfe von drei absolviert haben, können sich auch noch Turnerinnen und Turner von den hinteren Plätzen noch bis ganz nach vorn kämpfen. Das ist bereits in der Altersklasse (Ak) 7 der Mädchen so. Während derzeit noch vier Mädels des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben in Front liegen, lauern mit Marie Grützner und Lysenne Tauchnitz zwei Turnerinnen des SV Lok Eilenburg auf den Plätzen sechs und sieben auf ihre Chance im Finale. Entschieden dagegen scheint die Ak 8/9 zu sein. Mit 102,90 Punkten und deutlichem Vorsprung führt Greta Stowasser aus Bad Düben vor ihrer Vereinskameradin Josi Reinhold (100,65 Pkt.) und Sylvia Werner (100,10 Pkt.). Auch in der Ak10/11 steht mit Jara Smykalla aus Bad Düben die Gesamtsiegerin schon so gut wie fest. Sie führt mit 108,20 Punkten uneinholbar vor der Eilenburgerin Hanna Sofie Wolf (94,55 Pkt.) und Lena Rein aus Mügeln mit 94,00 Punkten. In der Leistungsklasse (Lk) 4 bis 13 Jahre wird sich die gesamte Liste nocheinmal auf den Kopf stellen. Derzeit liegen mit Alexandra Kriegler (91,65 Pkt.), Kaya Smykalla (90,15 Pkt.), Arina Telkov (88,80 Pkt.) und Emely Nannt (78,80 Pkt.) ein Bad Dübener Quartett auf den ersten Plätzen. Da aber ein Großteil der Bad Dübener Aktiven bislang nur einen Wettkampf auf ihrem Konto haben wird sich hier noch einiges verändern. Denn mit dem Leistungsnachwuchs Levke Stein, Neele Nenitschka, Leonie Nannt und Rieke Stein scharren vier noch sehr junge Turnerinnen in der Verfolgungsposition mit ihren Füßen. Das sie eine realistische Chance auf einen der ersten Plätze haben kann man bereits an ihren Punkten mit rund 47,00 Zählren nach dem ersten Wettkampf sehen. Ziemlich ausgeglichen ist das Feld in der Lk4 ab 14 Jahre. Hier scheinen sich die Akteure mit Annika Naumann (Bad Düben), Tabea Mähr und Lena Rodewald (beide Eilenburg) schon mit der Medaillenfarbe einig geworden zu sein. Ebenso scheint es in den höheren Leistungsklassen zu sein. In der Lk3 liegt drei Bad Dübener in Front. Anna Mannke (36,50 Pkt.) führt vor Ronja Mennert (35,35 Pkt.) und Aneke Köste (33,70 Pkt.). Auch die 14-Jährige Cora Rother aus dem bad Dübener Turnlager will bis zum Finale wieder fit sein. Denn der jungen Turnerin klebte in der Vergangenheit öfters das Pech am Fuß. Erst sorgte ihr Knie nach einer Operation lange Zeit für einen Wettkampf- und Trainingsstopp und dann brach sich die Kurstädterin im April auch noch vier Mittelfußknochen. Mittlerweile ist der Bruch gut verheilt und Cora trainiert fleißig, damit sie im September wieder fit ist. Bei den Turnern ist es in diesem Jahr nicht so spannend, da ausschließlich Bad Dübener Jungen an die Geräte gingen. In der Ak7 führt Leon Opitz mit 88,25 Pkt. vor seinem Vereinskamerad Peter Füßler, der erst einen Wettkampf und demzufolge nur 43,40 Pkt auf seinem Konto hat und noch Chancen auf Gold besitzt. Gold hat dagegen Vin Trodler in der Lk4 schon sicher. Er führt uneinholbar vor Felix Jungchen und Adrian Ulbricht.

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Gaspedal statt Sprungbrett

Schaut Euch nun 108 Bilder beider Durchgänge des Ostsee-Feriencamps Rügen in unserer Bildergalerie an. Die allerletzten fünf Bilder wurden am 12. Juli ergänzt.

Go KartDie Turnerinnen machten auch im Go Kart einen gute Figur.

Bad Düben/Rügen. Fun, Action und Abenteuer standen auch in der zweiten Integrations-Feriencampwoche des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben auf der Insel Rügen auf dem Trainingsplan. Weg von Sprung, Stufenbarren, Balken und Co. erlebten die Turnerinnen und Turner ein Ferienprogramm der Extraklasse. Höhepunkt Nummer eins war die Go-Kart und Quadbahn in Bergen, wo die sportlichen Teenager grenzenlosen Fahrspaß auf den motorisierten Mini-Autos erlebten. Mit bis zu 40 Stundenkilometern donnerten die Blau-Gelben über die 500 Meter lange Piste im Rugard-Erlebnispark. Doch damit lange nicht genug. Danach ging es zur Sommerrodelbahn und anschließend zum 20 Meter hohen Rutschenturm. Den Abschluss bildete der Besuch des Baumwipfelpfades im Naturerbezentrum Rügen in Prora. 1250 Meter führte der Weg mitten durch die Baumkronen eines Buchenwaldes entlang. Zwischendurch gab es zahlreiche Informations- und Erlebnisstationen. Belohnt wurden alle mit einem herrlichen Ausblick auf den Jasmunder Bodden und die Ostsee aus 40 Metern Höhe. "Mir hat am besten das Go Kartfahren gefallen. Das habe ich nämlich noch nie vorher gemacht", sagte Drittklässler Leon Körner. Doch auch an Bewegung mangelte es in der Ferienwoche nicht. Zum einen ging es in den Hochseilgarten von Prora, es wurde Beach-Vollexyball am Strand gespielt oder beim Wassersporttag bei den Rügenpiraten in Dranske, wo die Sportler nicht nur auf dem Surfbrett ihr Können zeigten, sondern auch eine gute Figur beim Standup-Paddling machten. Dabei steht man mit einem langen Paddel auf einem speziellen Surfbrett und paddelt stehend über das Wasser. "Es waren wieder coole und tolle Ferientage mit unserem Verein an der Ostsee. Die verschiedenen Aktionen haben wie immer sehr viel Spaß gemacht. Aber auch das faulenzen am Strand", war Josie Eckenigk begeistert. Zurück in Bad Düben heißt es nun weiter trainieren, denn die nächsten sportlichen Auftritte rücken immer näher. Während das dreitägige Jahnturnfest in Freyburg Mitte August noch unter Spaß verbucht wird, steht im September die Landesligavorrunde auf dem Plan. Und dort wollen die Blau-Gelben zeigten, das sie ganz vorn mitmischen können. Und da ist den Bad Dübenerinnen nicht zu spaßen.

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Spannende Abenteuer am Ostseestrand

Schaut Euch 5 weitere Bilder vom Ostsee-Feriencamp auf Rügen in unserer Bildergalerie an (ergänzt am 12. Juli).

TischtennisturnierStatt im Turnwettkampf wurde die Kräfte im Ostsee-Feriencamp bei einem Tischtennisturnier gemessen.

Insel Rügen. Von Trainingspause ist bei den Turnerinnen und Turnern des TV Blau-Gelb 90 Bad Düben nicht viel zu spüren. Während zu Hause in der Turnhalle der eine Teil noch munter an Saltis und Überschlägen feilt, ist der andere für zwei Wochen im Sommer-Integrationscamp auf der Insel Rügen angekommen. Im Jugenddorf Wittow, unweit des Kap Arkonas, haben die Bad Dübener ihr Quartier bezogen und erleben jeden Tag eine Menge Abenteuer. Trainer und Betreuer haben ein spannendes Paket geschnürt, was keine Wünsche offen lässt. Statt über die Bodenmatte zu rollen, auf dem Balken zu springen oder am Stufenbarren zu schwingen stehen Disziplinen wie Tischtennisturnier, Tranpokinspringen auf dem Erlebnisbauernhof Lange n Lieschow, Besch der Störtebeker-Festspiele und Paddeln bei den Rügenpiraten auf dem Tagesprogramm. Zum zehnten Mal verbringen die Blau-Gelben zwei Wochen der Ferien auf deutschlands größter und schönster Insel. Im Jugenddorf Wittow haben sie dafür optimale Bedingungen gefunden. "Wir sind direkt an der Ostsee. Unser Quartier steht in Sichtweite. Nur 30 Meter vom Strand entfernt. Wir waren schon baden und haben bisher jede Menge Spaß gehabt und viel erlebt", erzählte Margarete Müller. Bisheriger Höhepunkt war der Besuch der legendären Störtebeker-Festspiele in Ralswiek. In dem Stück ging es dieses Mal um Klaus Störtebker und seinem Piratenkumpel Goedeke Michels. Sie haben gerade einen Speicher in Hamburg geplündert und es den Armen gegeben. Gruseliger Schlussakt auf der Naturbühne war, das Störtebeker am Ende geköpft wurde. Doch schon im nächsten Jahr will der Oberpirat wieder mit einem neuen Stück in See stechen. Noch bis zum Sonnabend ist der erste Durchgang auf Rügen. Am Sonntag starten dann die nächsten Turnkinder zu ihrem Abenteuer an den Ostseetrand.

Schaut Euch nun 108 Bilder beider Durchgänge des Ostsee-Feriencamps Rügen in unserer Bildergalerie an.

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Tschüssikowski Berlin - wir sehen uns 2021 in Leipzig!

Acht Bilder am 12. Juni in der Galerie ergänzt: Deutsches Turnfest Berlin

Turnfest BerlinDie Bad Dübener warben mit anderen sächsischen Turnerinnen und Turnern beim Festumzug durch Berlin schon mal für das nächste Deutsche Turnfest 2021 in Leipzig.

Berlin. Tschüssikowski Berlin - wir sehen uns in Leipzig 2021! Die Bad Dübener Turnerinnen, Turner, Trainer und Eltern sind zurück vom größten Breitensportfest der Welt - dem Internationalen Deutschen Turnfest in Berlin. Eine Woche tummelten sich die Kurstädter in der Hauptstadt. Sie waren 23 von insgesamt 80 000 Sportlern aus der ganzen Welt, die sich eine Woche bei fairen Wettstreiten miteinander maßen. Auch die letzten Tage waren gespickt mit Erlebnissen, Wettkämpfen, Shows und vielen Eindrücken. Nach einem guten Wettkampfauftakt und dem sensationellen 6.Platz von Turn-Ass Elisa Ertel (wir berichteten) legten auch ihre Vereinskameradinnen mit guten Übungen in der Max-Schmeling-Halle, den Austragungsort der Turnwettkämpfe nach. Josie Eckenigk erturnte sich in der Leistungsklasse (Lk) 2 der AK 14 tolle 47,15 Punkte und belegte den 34.Platz. Cora Rother wurde 206.. Maya Liebmann (Lk2 Ak 13) glänzte am Boden. Musste aber am Balken einen unfreiwilligen Absturz hinnehmen. Am Ende hatte sie 44,90 Punkte auf ihrem Konto und kam auf Platz 60 ein. Am vorletzten Turnfesttag mussten Pauline Heßler, Ronja Mennert, Hanna Schlaak (Lk2 AK 15) sowie Laurenz Apitzsch (Lk3 AK 14/15) antreten. Pauline und Ronja machten ihre Sache gut und schafften 42,75 Punkte. Sie belegten zusammen Platz 102. Hanna musste verketzungsbedingt noch auf einen kompletten Vierkampf verzichten und turnte nur am Boden und Balken. Sie erreichte Platz 170.. Laurenz Apitzsch stellte sich dem Sechskampf und belegte mit 45,55 Punkten den 33. Platz. Viel Zeit verbrachten die Bad Dübener auf dem Messegelände, dem Dreh- und Angelpunkt des Sportspektakels. Hier gab es in jeder der Messehallen viel zu erleben. Bei der Turnerjugend konnte Beach-Volleyball gespielt werden, woanders probierten sich die Mädchen auf neuen Airtracks aus oder sammelten in der Chillecke neue Kräfte. "Wir haben an vielen Spielstationen mitgemacht. So wurde der Handstand-Tüv bestanden, Go Kart gefahren oder an Tanzworkshops teilgenommen. Gut fand ich auch die trendigen Angebote wie Parcour oder die vielen Gesundheitskurse. Ich hätte hier locker noch eine Woche ohne Langeweile verbringen können", war Diana Apitzsch begeistert. Jeder Abend klang mit Shows und dem Besuch hochkarätiger Wettkämpfe aus. "Wir waren bei der Stadiongala und bei den Turnmeisterschaften im Leistungsturnen. Am letzten Abend war im Sommergarten die große Abschlusszeremonie wo unter anderem der Staffelstab an Leipzig übergeben wurde, wo 2021 das nächste Internationale Deutsche Turndest stattfindet", erzählte Maya Liebmann. Müde aber mit vielen tollen Eindrücken sind die Blau-Gelben wieder in Bad Düben angekommen. In den kommenden beiden Wochen bestimmt wieder das Training den Nachmittag. Aber das nächste Abenteuer steht bevor. Denn zu Ferienbeginn geht es in die zwei verschiedenen Ostseecamps auf der Insel Rügen.

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Berlin turnt bunt - Bad Düben auch

Kurstadtriege beim weltgrößten Sportspektakel am Turngerät - Elisa Ertel sensationalle Sechste

Berlin, BerlinDie Bad Dübener Riege turnte mit historischer Turnkleidung durchs Brandenburger Tor.

Berlin. Das war ein Auftakt nach Maß. Das größte Breitensportevent der Welt, das Internationale Deutsche Turnfest, ist eröffnet und macht noch bis zum 10.Juni in Berlin Station. Über 80 000 Teilnehmer aus der ganzen Welt treffen sich im fairen Wettstreit bei über 400 verschiedenen Wettkämpfen. Auch die Bad Dübener Turnriege mischt mit 21 Aktiven, Trainern, Kampfrichtern und Eltern in der Hauptstadt mit. Erster Gänsehautmoment war der große Festumzug am Sonnabendabend. 30 000 Teilnehmer des Festumzuges turnten, tanzten und sprangen entlang der Straße des 17.Juni und durch das Brandenburger Tor. "Das war war schon eine ganz tolle Atmosphäre beim Festumzug. Vor allem als es durch das Brandenburger Tor ging", erzählte Turnerin Pauline Heßler. Die Blau-Gelben hatten sich für den Festumzug originell herausgeputzt. Während der Trainer- und Betreuerstab in historischen Turnkostümen von Turnvater Jahn, alias Stefan Eichelkraut, mit Gymnastikstäben immer wieder zur Stockübung aufgefordert wurde, hüpften die Turnerinnen des Vereins in bunten T-Shirts und Röcken, getreu dem Turnfestmotto "Wie bunt ist das denn" radschlagend und handstandlaufend über die Straße. Vor der Kulisse des Brandenburger Tores wurde danach das 35. Deutsche Turnfest in Anwesenheit von Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen eröffnet. Erst gegen Mitternacht ging es wieder in die Übernachtungsschule in Spandau zurück. Doch viel Zeit zum ausruhen bleib den Kurstädtern nicht. Schon um sechs Uhr am Morgen klingelt der Wecker im Klassenzimmer und alle müssen aus ihren Schlafsäcken raus. Denn der nächste Wettkampftag steht auf dem Plan. "Das zeitige Aufstehen und das ganztägige Unterwegssein ist zwar anstrengend aber es ist letztlich positiver Stress. Jeder will in der einen Woche so viele positive Eindrücke mit nach Hause nehmen wie es geht", sagte Kampfrichterin Anke Heinicke. Ein weiterer Höhepunkt war die Turnfestgala am Montagabend in der Mercedes-Benz-Arena. "Das war eine tolle Show. Sie zeigte die Vielfalt des Turnens, sportliche Höchstleistungen und technische Effekte. Das musste man gesehen haben", war Turn-Ass Maya Liebmann begeistert. Für die Zwölfjährige geht es erst am Mittwoch an die Turngeräte. Dann will sie zeigen, das sie zu den Besten ihrer Altersgruppe gehört. Erfolgreich haben die Blau-Gelben an den ersten Turnwettkämpfen teilgenommen. Und das mit einem sensationellem sechsten Platz von Elisa Ertel in der Leistungsklasse 1 der 14/15-Jährigen. Mit einer Topwertung von 13,75 Punten begann der Auftakt in der Berliner Max-Schmeling-Halle vielversprechend. Auch am Sprung hielt sich die Bad Dübenerin mit ihrem Überschlag samt ganzer Schraube schadlos. Am Stufenbarren klappte der Flieger und nur am Balken musste sie einmal vom Balken runter. Der Lohn waren 47,50 Punkte und Platz sechs. Erfolgerich absolvierten bisher auch Elisabeth Tan (Lk2 AK 18) mit Platz 61 und Marie Rahn (Lk2 AK 16) mit Platz 23 ihre Wettkämpfe. Weitere Höhepunkte der Bad Dübener sind die Stadiongala im Berliner Olympiastadion und andere Höhepunkte in der Turnfeststadt. Noch bis zum Sonnabend erleben die Bad Dübener die Hauptstadt bei ihrer Turnübung hautnah.

Schaut Euch 58 Bilder des Deutschen Turnfest Berlin in unserer Bildergalerie an.

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Kreisseniorenspiele 2017

Schaut Euch 9 Bilder der Kreisseniorenspiele 2017 in unserer Bildergalerie an.

New Dancerinnen tanzen beim Stadtfest mit Schäfer Heinrich

Stadtfest ISchäfer Heinrich und die New-Dancerinnen auf der Bühne.
Stadtfest IIUnsere New-Dancerinnen mit ihrer Wettkampfübung.

Bad Düben. Unsere New-Dance-Formation "zone one" hatte beim Bad Dübener Stadtfest am letzten Maiwochenende ihren traditionellen Auftritt beim bunten Bühnenprogramm am Sonntagnachmittag. Hier trat auch "Stargast" Schäfer Heinrich auf. Hunderte Besucher hatten sich zu diesem Höhepunkt auf der großen Marktbühne eingefunden. Katharina Wittig fiel anscheinend aus allen Wolken, als sie kurz vorm Auftritt hörte, das ihre Mädel als Backroundtänzerinnen von Schäfer Heinrich und dessen neuen Song "Ladykiller" fungieren sollen. Schnell war eine kleine Choreografie zusammengebastelt. Dann ging es los und Schäfer Heinrich stand auf der Bühne. Wenig später folgten unsere Mädels, die ihren ersten Auftritt mit Bravour meisterten. Anschließend gab es noch zwei weitere Auftritte, dann aber mit ihren Wettkampfübungen, auch wenn der Platz auf der Bühne in diesem Jahr ganz besonders eng war. Habt ihr trotzdem gut gemacht, Mädels!

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Berlin, Berlin, wir turnen in Berlin

Berlin, BerlinTurnvater Jahn, alias Stefan Eichelkraut (mitte), führt die bunte Bad Dübener Truppe beim Festumzug zum Turnfest in Berlin an.

Bad Düben/Berlin. Vom 3. bis 10. Juni wird Berlin zur Sportmetropole der Superlative: Die größte Wettkampf- und Breitensportveranstaltung der Welt, das Internationale Deutsche Turnfest, mit über 80 000 Teilnehmern aus der ganzen Welt kommt in die Hauptstadt. Auch 25 Turnerinnen, Turner, Trainer und Betreuer vom TV Blau-Gelb 90 Bad Düben sowie 14 Aktive des SV Lok Eilenburg sind mit dabei. "Ein Turnfest sollte jeder einmal live erleben. Denn es findet nur aller vier Jahre statt. Wir waren schon in Leipzig, Berlin, Frankfurt, Mannheim und fahren jetzt nach Berlin. Das wird eine aufregende Woche. Vor allem der Festumzug, wo wir traditionell mit unserer historischen Turnriege teilnehmen, wird ein großes Erlebnis", freut sich Bad Dübens Kampfrichterin Anke Heinicke. Festumzug durchs Brandenburger Tor, Eröffnungsparty, über 600 Workshops, Turnwettkämpfe, Deutsche Meisterschaften und Stadiongala sind einige der Höhepunkte des einwöchigen Spektakels. Das Herz des Turnfests schlägt auf dem Gelände der Messe Berlin. Hier bietet die Turnfestakademie in über 600 Workshops, Seminaren und Vorträgen Wissen an. Sportliche Höhepunkte erleben die Teilnehmer bei den Deutschen Meisterschaften in 24 Sportarten sowie den olympischen Sportarten Gerätturnen Frauen, Gerätturnen Männer sowie Rhythmische Sportgymnastik und Trampolinturnen. Im Breitensport können die Teilnehmer aus über 400 Wettkämpfen wählen: vom Wahlwettkampf über die Turnspiele bis hin zu den Individualsportarten und Gruppenwettkämpfen. Auch die Bad Dübener schlüpfen in Berlin in ihre Gymnastikdresse und nehmen an den Pokalwettkämpfen im Gerätturnen teil. Die Teilnehmerfelder hier überdimensional. Pro Altersklasse gehen bis zu 500 Aktive an die Geräte. "Dabei sein ist alles. In meiner Leistungsklasse 2 der AK 19-29 turnen 363 mit. Da kann man vorher nicht sagen wie man abschneidet. Ich will einfach einen guten Wettkampf abliefern und dann lasse ich mich überraschen", sagte Kim Stein aus Bad Düben. Andere Ambitionen hat da schon Turn-Ass Elisa Ertel. Die 13-Jähriger verpasste vor fünf Wochen zwar ganz knapp die Qualifikation zum Deutschland-Cup, will sich aber dennoch in der höchsten Leistungsklasse eins beim Turnfest ganz vorn zeigen. "Bei mir sind 62 Turnerinnen am Start. Ein Platz unter den Top 15 wäre mein Ziel", nimmt sich Elisa vor. Anders ist die Eilenburger Turnriege dabei. "Wir schauen uns das ersteinmal alles an. Es ist unsere erste Teilnahme an einem solchen Event. Deswegen haben wir zu keinem Wettkampf gemeldet. In vier Jahren beim nächsten Deutschen Turnfest in Leipzig wird das dann anders sein", sagte Christine Schabehorn aus Eilenburg. Geschlafen wird übrigens traditionell in den Berliner Schulen. Insgesamt 50 000 Teilnehmer sind in 250 Schulen untergebracht. Die Bad Dübener und Eilenburger betten ihr müdes Haupt im Stadtteil Spandau. Das Deutsche Turnfest hat eine lange Tradition, seit 1860 wird es ausgetragen. Berlin ist nach 1861, 1968, 1987 und 2005 zum fünften Mal Gastgeber.

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